Für mich war der bunte Mangold die Entdeckung der Saison, kein Vergleich zum Spinat, den säe ich nur noch als Zwischenkultur, wenn Platz frei ist.
Im Gegensatz zu den Buschbohnen fand ich den diesjährigen Ertrag der Feuerbohnen viel erfreulicher (Ich hab´ nur Schoten, keine Kerne geerntet).
In 3 Etappen hab´ ich dieses Jahr frühe Möhren (statt wie früher 1 mal späte und frühe gleichzeitig) angebaut, so hatte und habe ich das ganze Jahr frische Möhren ernten können, von der Frühbeetsaison bis zum Winter (gut temperierten Lagerraum für späte Möhren in Sand hab´ ich eh keinen mehr...)
Plücksalat bau ich auch lieber an als Kopfsalate, man kann immer was abschneiden und muß nicht gleich tagelang das gleiche essen...
Ja, Rucola und Radieschen gab´s auch fast durchgehend..., brauchen ja auch nicht so viel Platz...
Die wenigen mickrigen Broccolipflanzen, die die Mäuse dieses Jahr stehengelassen haben, blühten spät, aber nach dem Schneiden der zentralen Blüten trieben und treiben sie immer noch wieder aus den Seiten neu aus.
Die dicken Bohnen waren sehr lecker, aber im Vergleich Anbaufläche/Anbauzeit zu Erntemenge eigentlich nicht wirklich ertragreich....(finde ich). Trotzdem werde ich sie wieder säen (kann man halt schon, wenn es noch kalt ist.)
Meine Erbsen sind dieses Jahr zwischen den Kartoffeln untergegangen, aber zweimalige Saat z.B. zwischen Erdbeeren und Gurken an Estrichgittern haben in anderen Jahren schon gute Erträge auf wenig Fläche gebracht.
Interessant fand ich den Spargelsalat, weniger wegen der "Spargel"-Stängel, sondern weil man die Blätter wirklich über Monate hinweg ernten konnte, bis der Salat wirklich kurz vor dem Blühen war, sie schmeckten so ungefähr wie Romana-Salat, die Stängel waren zart, aber geschmacksneutral.