Ja, selbstverständlich habe ich inzwischen den ganzen Thread gelesen.....zum Teil recht erschreckend was man da liest. Ich hätte ja auch nichts zitieren können wenn ich nicht weiter gelesen hätte.

Aber dennoch habe ich (Gott sei Dank!) bislang noch nie erlebt, dass ein Haustier an vergifteten Ratten oder Mäusen gestorben oder erkrankt wären. Von einem Fall wo absichtlich offen Rattengift ausgelegt wurde um Haustiere zu vergiften (den hab ich ja wie geschrieben auch angezeigt) mal abgesehen. Ich bin in einem kleinen Dorf aufgewachsen wo es eigentlich in jedem Haushalt sowohl Hunde und Katzen als auch Ratten und Mäuse und das entsprechende Gift gab und immernoch gibt...... bislang habe ich nur sehr selten tote Ratten überhaupt gefunden (deshalb ja nach meinen Erfahrungen) und auch noch nie erlebt dass Haustiere vergiftete Ratten gefressen haben. Dazu solltet ihr vielleicht auch noch wissen, dass ich bis vor kurzem auch einen Hund hatte. Der ist nicht an Rattengift gestorben, sondern musste leider mit fast 11 eingeschläfert werden.

Ihr mögt es jetzt vielleicht für unverantwortlich halten, dass ich trotdem Rattengift verwendet habe, aber dass ließ sich bei dem Mäuse- und Rattenaufkommen nicht vermeiden.
Ich bestreite auch nicht, dass für Haustiere eine Gefahr ausgeht, wenn sie mehrere vergiftete Ratten fressen, nur habe ich das bislang noch nie erlebt.
Aber eine Sache, die hier diskutiert wird/wurde bestreite ich schon:
Ich halte es für ausgeschlossen, dass ein Haustier sich ernsthaft vergiftet weil es eine Ratte beißt oder mit ihrem Blut in Kontakt kommt, nachdem sie Rattengift gefressen hat. Dafür ist die Dosis einfach zu gering. Und das auch bei der neuen Generation von Blutgerinnungshemmern, denn auch die brauchen für die Wirksamkeit eine gewisse Dosis im Blut bezogen auf das Körpergewicht, die nur durch den Kontakt mit dem Blut nicht erreichbar ist.
Und ich habe irgendwo eine tragische Geschichte von einem Hund gelesen, der innerhalb weniger Stunden an Rattengift gestorben sein soll..... das an sich finde ich wirklich traurig, vor allem dann wenn der Besitzer Hilflos daneben sitzt/ sitzen muss!
Aber dennoch:
Die handelsüblichen Köder auf Basis von Blutgerinnungshemmern wirken nicht so schnell, erst recht nicht wenn der Hund eine vergiftete Ratte gefressen hätte. Dürfen sie auch nicht, weil die Ratten den Köder sonst niemals annehmen würden. Das ist ja gerade der Trick bei den Ködern (zugegeben ziemlich fies), dass sie erst nach etwa 5-7 Tagen töten, damit die Ratten eben keinen Verdacht schöpfen. Auch ein Tier, dass mit Zinkphosphid vergiftet worden wäre würde einen Hund aus oben schonmal beschriebenen Gründen nicht töten.
Ich halte es für wahrscheinlicher, dass wir es wieder mit so einem Ar****** zu tun haben, dass vergiftete Köder ausgelegt hat um bewusst Haustiere zu vergiften, vermutlich mit Zinkphosphid oder ähnlichen schnell wirksamen Giften......
Nochmal: Ich behaupte niemals, dass Rattengifte harmlos seinen!!!