Interessant wie hier die Meinungen hochkochen.
Ist ein schwieriges Thema, denn wo liegt das recht Maß ?
Wer entscheidet wo die Grenze liegt ?
Ich finde hier den Beitrag von Sabine passend.
Zuweilen scheinen mir manche Neugaertner strenge Verfechter der einen oder anderen Extremhaltung zu sein. Da sieht man akribische Rasen- Pur Flaechen genauso wie halbe Waelder oder die Anpflanzung einer Haengeweide 30 cm neben der Auffahrt.
Also ich bin sehr für heimisches Grün in den Städten - aber nicht dogmatisch !
Alleen - auch innerstädische - finde ich klasse. Ich lebe in Mecklenburg.
Aber deswegen überall welche pflanzen und um jeden Preis die mickrigsten Baumreihen erhalten ?
Was gäbe das für einen Einheitsbrei !
Negative Auswirkungen wie Blattfall, Schattenwurf, Wurzelschäden gehören zum Leben eines Stadtbaumes dazu, man muß sich mit ihnen arrangieren können. Eine Mauer welche durch die Kraft von Baumwurzeln "gesprengt" wird ist doch etwas urwüchsiges. Das hat mich als Kind immer sehr beeindruckt und mit geprägt !
ABER.
Es sind auch Gründe einen Baum zu fällen.
Hier müssen die Beteiligten halt abwägen.
Und ich kann jeden verstehen, der hier betroffen ist, sich ärgert und diese Kosten vermeiden will.
Ich finde die Warnungen von
fars sehr wichtig !
Man sollte sich seine Taten immer genau überlegen.
Auch gute Taten können einmal Böse enden.
Ich versuche immer nach dem Motto "Leben und Leben lassen" zu handeln. Wenn einer eine Thujahecke schön findet. Bitte schön! Mag jemand seinen Garten ökologisch. Auch schön.
Aber immer unter der Voraussetzung, das man seinen Nachbarn nicht schadet. Wenn ich
im Siedlungsbereich eine Birke pflanze, welche 30 Jahre später bei einem Sturm das Haus des Nachbarn beschädigt MUß ich dafür gerade stehen.
@Lehm
Du hast recht. Man kann eine Eiche nach Jahren wieder fällen.
Auch große Eichen-Arten kann man in kleinen Gärten pflegen.
Quasi als Niederwald, wenn man sie regelmäßig auf den Stock setzt. Das scheint mir eine interessante und zu wenig genutzte Möglichkeit zu sein.
Aber nur wem es auch gefällt und wo es in die Gartengestaltung paßt !
Bist Du Beamter der seine Mitmenschen gerne Vorschriften macht ?
(Gleiches gilt natürlich auch für die "Obstbaumvertreter"

Nur schreiben diese Ihre Beiträge deutlich freundlicher

)
Trotzdem,
deine Postings klingen für
mich im Großen und Ganzen recht naiv. Hast Du schon einmal einen Baum gefällt und die Wucht des Aufpralls, die Kraft der Zerstörung gespürt ?
Ich mußte erst heute wieder 2 kleinere Ulmen (StD geschätzt ca.30cm) umhauen. Letzten Winter waren es 7 Stück mit bis zu 40cm. Der "Ulmentod" (Pilz) hatte zugeschlagen.
Jetzt ist Platz für Neues. Dort kommen jetzt übrigens diverse Carya hin. Allerdings ist es auch Randbereich des Dorfes (Feldrand) und keine direkte Wohnbebauung.
Und Deine Aussage zur Übernahme der Kosten klingt ziemlich arrogant. Ja gerade zu bösartig.
Du scheinst ja gut betucht zu sein.
1000 Euro für einen Rasenmäher ?
Und wer das Geld nicht übrig hat, zieht dann halt in ein Wohnsilo ?
Oder gleich auf die "Parkbank"

Sorry, nicht jeder hat - trotz Spar-Strumpf - mehrere 1000 Euro für Baumpflege übrig und ist trotzdem ein guter und "ökologischer" Mensch.
Es soll Leute geben, welche trotz
ehrlicher und wichtiger Arbeit - z.B. in Pflegeheimen - nicht viel mehr als 1000 Euro netto verdienen und auch noch Kinder groß ziehen.
Die können selbstverständlich ein "Baumpflegekonto" einrichten. Gell ?
VGrüße
Andreas