Nein, Klaus-Peter, Auriga kenne ich auch. Die war anders .
Ich habe die meine ca. 1995 bekommen und die Spenderin schrieb damals, dass es eine ganz alte Sorte aus eurem Land wäre.
naja, die sorte goldene koenigin gibt es immerhin schon ungefaehr hundert jahre. also sollte man nicht von einer ddr-sorte sprechen. diese war es nur einen bruchteil davon. es ist eine sehr alte deutsche sorte.
ich wollte mit meiner post...
@jindanasan + lisl: ich wuerde bei der goldenen koenigin mal auf das originalsaatgut zurueckgreifen. der anbieter hat die goldene königin im angebot. sie wurde als eine der ersten tomatensorten von ihm angeboten (ende des 19.jahrhunderts) und ueberlebte sowohl den reichsnaehrstand als auch die ddr-zeiten.
...bloss mal darauf verweisen, dass es vielleicht gut waere, mal wieder auf das originalsaatgut vom zuechter zurueckzugreifen als mit einer dann offensichtlich verkreuzten nicht-hybridsorte weiter zu experimentieren.
ich glaube naemlich kaum, dass sich zu ddr-zeiten jeder das saatgut aus erfurt besorgen konnte. man kam ja nur ueber umwege dazu. und da kann ich mir schon vorstellen, dass einfach weitervermehrt wurde und die sorte dann irgendwie verkreuzt wurde.
btw:
unser trilly-experiment mit kava hat einen anderen hintergrund. wir wollen einfach mal sehen, wie sich eine hybridsorte verhaelt, wenn man sie wieder aufspalten laesst. das hat aber zumindest bei mir rein informellen charakter. ich bin gespannt, ob die theorie stimmt, dass eine f7-generation einer hybridsorte in der vererbung stabil ist oder ob das eher der fall ist.
ich habe, wenn es mit der bestellung ueber malachy bei gr.baumaux klappen sollte, auch vor die sorte fournaise mit der sorte harzfeuer zu vergleichen. beiden sorten werden die gleichen elternteile bei der hybrid-kreuzung zugesagt. nur dass es das eine mal in frankreich war und das andere mal in deutschland.
das ist meine persoenliche meinung. wie es jeder selbst damit haelt kann ja jeder selbst drueber entscheiden.
klaus-peter