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News: Ich respektiere Menschen, aber nicht unbedingt Meinungen. Bristlecone
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|12|11|Die Schlange wechselt zwar öfter die Haut, aber nie die nützlichen Giftzähne! (Jean Paul)

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Autor Thema: Der Zauber von Hamamelis  (Gelesen 252624 mal)

ernst

  • Gast
Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #30 am: 09. Januar 2008, 09:59:16 »

Einen Solitär würde ich auch nicht schneiden, aber grundsätzlich schaden tuts der Zaubernuß meiner Erfahrung nach nicht.(verliere auch alljährlich Äste durch Schneebruch)
Praktische Lösung falls genug Platz vorhanden: mind. 2 Hamamelis im Schnittblumenbereich, dort stört die Verstümmelung nicht, und du kannst jährlich abwechseld nach Herzenslust ins 2-jährige Holz zurückschneiden um deine Vasen zu füllen!
lG ernst
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Habakuk

  • Gast
Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #31 am: 10. Januar 2008, 01:26:27 »

Andrerseits liest man immer wieder, daß H. nicht schnittverträglich sind. Sonst hätt's sicher schon wer ausprobiert.

Schreib ich Chinesisch oder Geheimschrift?
Lies doch mal oben den Beitrag zum Vorgehen von Michael Buffin.

Warum nicht im ORIGINAL ? :-*

Nur weils der Herr Buffin propagiert, werden die H. wohl auch nicht schnittverträglicher.
An Walnußbäumen soll man ja auch nicht herumsägen.

"Cuts are oftes slow to close up" (Karan Davis Cutler: Pruning Trees, Shrubs & Vines).
« Letzte Änderung: 10. Januar 2008, 01:44:58 von Gizi »
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sarastro

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #32 am: 10. Januar 2008, 07:45:45 »

Wenn einmal ein Ast, der in den Weg hineingewachsen ist, weggenommen wird, spricht ja nichts dagegen und der Strauch ist deswegen noch nicht entstellt. Doch Behutsamkeit ist angesagt. Hamamelis sind wie Magnolien oder einige Koniferen schnell verschandelt und büßen ihren Charakter ein.
Gerade die Floristen sind die größten Schnippsler vor dem Herrn, vor denen ist nichts sicher! ;D
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ernst

  • Gast
Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #33 am: 10. Januar 2008, 08:25:58 »

Bei Angaben über die Schnittverträglichkeit sollte man vorsichtig sein.
zB.: viele Autoren beschwören die Schnittunverträglichkeit bei der Süßkirsche- im Gegensatz dazu kenne ich einen riesigen Kirschbaum, welchem jährlich bei der Ernte etliche große Äste entfernt werden um an die Früchte heranzukommen, hat ihm in den letzten 30 Jahren nicht geschadet.
Beispiel 2: Walnußbaum eines Nachbarn: Wurde vor ca. 5 Jahren auf den Stamm zurückgenommen. Abgesehen von der grausamen Verstümmelung hat er sich scheinbar erholt und heuer wieder gut getragen.
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macrantha

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #34 am: 10. Januar 2008, 08:41:06 »

Oh ha ...
Aber wirklich nur "dem Anschein nach"! Das sollte man auf keinen Fall mit "hat sich wieder gut gemacht" verwechseln.
Wenn der Baum in 10 Jahren aufs Haus fällt, dann war es vermutlich auch das "Alter" des Baumes, und nicht etwa eine Pilzinfektion die durch die rießigen Wunden in den Stamm eintreten konnte.
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Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
Wenn Du ihn in Kognak tauchst, sieht er weiße Mäuse. (Ringelnatz)

ernst

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #35 am: 10. Januar 2008, 09:01:26 »

ich fürchte, bin OT
aber trotzdem: ich definiere Schnittverträglichkeit als Fähigkeit der Pflanze, nach (radikalem) Schnitt weiterzuleben, ohne ernsthaften Schaden zu erleiden. Extremfall: Taxus bzw. Thuja bei Rückschnitt ins alte Holz.
Natürlich sind verschiede Gehölze für Pilzinfektionen auch unterschiedlich anfällig, aber ich finde das ist eine andere Geschichte.
Und das ein derartiger Rückschnitt ein Verbrechen wider die Natur ist, versteht sich wohl von selbst.
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wallu

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #36 am: 10. Januar 2008, 09:48:36 »

Dank meiner schmerzvollen Erfahrung (siehe mein Beitrag vor einigen Tagen) kann ich zusammenfassend sagen, daß Hamamelis auf Schnitt zu reagieren scheinen wie die meisten Gehölze; sie nutzen die überschüssige Wurzelkraft, um jede Menge neue Triebe auszubilden. Schäden/Krankheiten an den Schnitt- /Bruchstellen sind bei mir nicht aufgetreten/ nicht erkennbar.

Das Hauptproblem ist wirklich das verschandelte Erscheinungsbild.

Zitat Gizi: Wie steht es eigentlich mit dem vielgepriesenen Duft ?

Ich hab bisher nur bei der gelben Hamamelis im Botanischen Garten Linz einen Duft erschnuppert, vom Aroma her "fettig", nicht umwerfend. Natürlich reagieren Männlein und Weiblein (der Menschen) und verschiedene Menschen unterschiedlich, was Düfte anbelangt, aber welche Erfahrungen habt Ihr dahingehend mit Zaubernüssen?


Meine "Diane" duftet leider nur schwach bis kaum wahrnehmbar, dabei soll sie laut Literatur duften. Ist das bei Euch ähnlich?

Viele Grüße,

  Wallu
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Viele Grüße aus der Rureifel

sarastro

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #37 am: 10. Januar 2008, 10:00:05 »

Bezüglich des Duftes wird allgemein übertrieben. Hamamelis haben einen zarten Honigduft, mehr aber nicht.
Sicher gleicht jedes Gehölz im Laufe der Jahre auch gröbere Verschnitte wieder aus. Bei Thuja muss ich allerdings widersprechen. Hier gleich um die Ecke hat ein Gartenbesitzer seine Thujahecke vor 5 Jahren um die Hälfte nach der Breite nach innen gekürzt, also nicht in der Höhe. Die Hecke könnte man wegbaggern, so ist sie verschandelt, völlig kahl nach innen. Dann ist wenigstens eine Thujenhecke weniger vorhanden.
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ernst

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #38 am: 10. Januar 2008, 10:07:35 »

Entschuligung, habe mich wohl mißverständlich ausgedrückt:
Wollte sagen: bei der Eibe kein Problem, bei der Thuja tödlich.
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quercus

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #39 am: 15. Januar 2008, 21:49:48 »

Mir ist gerade aufgefallen das hier noch folgender Link fehlt.

http://www.witchhazelnursery.com/PHOTO%20LIBRARY.htm#intermedia
« Letzte Änderung: 15. Januar 2008, 21:51:36 von quercus »
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lG quercus

zwerggarten

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #40 am: 15. Januar 2008, 22:05:04 »

toll, danke! :D
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quercus

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #41 am: 15. Januar 2008, 22:05:41 »

Kennt einer von euch Hamamelis j. pendula? Ich habe diese bei mir und so wie es aus sieht bildet sie einen Stamm von dem die seitlichen Äst nach unten hängen. Mit was für einer Höhe kann ich rechnen, mir wurden 2,5 gesagt wobei die Baumschule gerne untertreibt und zur breite könnte man mir nichts sagen.

Desweiteren habe ich heute in einem Pflanzenliste Hamamelis i. Nina gefunden zu dieser kann ich leider nichts finden ist empfehlenswert und wenn was ist besonderes an ihr.

Und zu guter letzt lohnt sich Kalmthout Anfang Februar noch?

bis dann quercus
« Letzte Änderung: 15. Januar 2008, 22:07:15 von quercus »
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lG quercus

SouthernBelle

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #42 am: 16. Januar 2008, 09:13:24 »

Laut www.arboretumkalmthout.be
Hamamelisfest -17.2.
Helleborustage 7.-10.2.
Es gibt dort auch eine Rubrik "jetzt in Bluete"
Ich hab irgendwann mal einen Bericht ueber einen Besuch zur Zeit der Helleborustage geschrieben, der steht im garten-pur Home, mit Bildern.
hier
Da ich klimatisch nicht so unaehnlich wohne und meine allerfrueheste, "pallida" jetzt ca 1/3 der Knospen aufhat, was eher spaet ist, wuerde ich sagen: ja es lohnt noch.

link korrigiert! Danke fuer den Hinweis
« Letzte Änderung: 21. Januar 2008, 10:35:37 von CorneliaWesermarsh »
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Gruesse

Crispa †

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #43 am: 16. Januar 2008, 09:48:07 »

Hallo quercus,

ich habe die hängende Hamamelis auch. Es ist so eine Sorte welche man eigentlich nicht braucht. Nur gut, dass man dort was unterpflanzen kann sonst wäre es vergeudeter Platz. Die Blüten sind sehr klein und unscheinbar und in meinen Augen war es ein Fehlkauf trotz der Seltenheit.

In Kalmthout steht sie auch und hat eine Höhe von ca. 2,5 - 3,0 m und auch eine ebensolche Breite. Ich glaube die ist in Kalmthout entstanden und hat auch einen Sortennamen.
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Liebe Grüsse Crispa

Crispa †

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Re: Der Zauber von Hamamelis
« Antwort #44 am: 16. Januar 2008, 09:57:10 »

Ja, Kalmthout hat sich bisher bei mir auch noch im Februar zum den Helleborustagen gelohnt.

Ich überlege auch schon seit Tagen ob ich in diesem Jahr trotz hoher Treibstoffkosten fahre. Bisher hab ich nur noch keinen Mitfahrer gefunden.
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Liebe Grüsse Crispa
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