Dank an Franziska und Galeo!
Apropos Reagenzgläser, Konfektschachteln und Altenpfleger:
Als meine Großmutter zur Chemotherapie im Krankenhaus war, und auch später bei uns, bekam sie ihre Medikamente in kleinen blauen, gelben und z.T. durchsichtigen Plastikbecherchen mit eingeprägter Milliliter-Einteilung. Weiß nicht mehr genau, ich glaube das waren 15 oder 25 ml Becherchen. Davon fielen mehrere am Tag an, darin hatte ich meine ersten Tomatensamen eingeweicht. (Sie war auch immer sehr sparsam und fand es gut, die Becher so wiederzuverwenden.)
Aber selbst wenn man die neu kauft, dürften sie vermutlich nur wenige Cent pro Stück kosten.
Ich habe dieses Jahr leere Joghurtbecher zum Einweichen verwendet. Da aber hier auch 'Konfektschachtel' genannt wurde: ich denke, ich werde das nächste Mal Toffifee-Einsätze ausprobieren. Lassen sich zwar nicht so ausführlich beschriften wie Joghurtbecher, aber vielleicht kann man die Namen ja einfach darunter in das Papptray schreiben. Man darf den Einsatz dann nur nicht verkehrtherum einsetzen, aber das kann man ja mit einem Farbpunkt in einer Ecke markieren. Dürfte unschlagbar platzsparend sein, und sich vor allem gut von einem Tisch zum anderen tragen lassen.
Für die Chemielaboranten: Mikrotiterplatten. Die gibt es auch als Rahmen mit verschiedenformatigen Einsätzen. Und es gibt sogar Schwenk- und Rüttelmaschinen dafür!
Überhaupt: blättert mal in einem Katalog für Biochemie-/Biotechnologielaborzubehör. Da sind wirklich schöne und praktische, gut zu stapelnde und gut zu handhabende Gefäße und Geräte drin.
Für die Leute, die mehr auf 'Retromode' stehen bzw. die Glas gegenüber Polycarbonat & Co bevorzugen: ganz normale Reagenzgläser sind doch keineswegs so teuer wie hier irgendwo behauptet wurde (oder bezog sich das auf ein Sonderformat?), sondern auch nur Centartikel, die man im Hunderterpack kaufen kann.
Ich zögere, eine Liste für die Tomatenhitparade zu schreiben, weil ich eigentlich nur eines über die von mir angebauten Sorten weiß: die Braunfäule ist schneller als die Fruchtreife, ohne Dach keine Früchte. Und bisher hatte ich halt kein Dach...
Grüße,
Robert