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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

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|18|6|Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes. (Salvador Dali)

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Autor Thema: Das Wildgemüsebeet  (Gelesen 2933 mal)

Lehm

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Das Wildgemüsebeet
« am: 14. Januar 2008, 13:59:35 »

So eins bildet sich bei mir immer deutlicher heraus: Meine Sammlung von selbst ausgesäten Wildgemüsen wird grösser, einige sind mehrjährig, andere versamen sich selbst. Ein wenig wurde ich von Fleischhauers Büchern motiviert. Zum einen ist es einfach praktisch, die wichtigsten und schmackhaftesten Wildgemüse direkt vor der Türe ernten zu können und nicht immer erst einen Sammelgang in der freien Natur machen zu müssen. Zweitens weiss ich, dass in meinem Garten keine hormonverseuchte Jauche gespritzt wird. Und drittens sind einige Wildgemüse ja in der Natur nicht allzu häufig und wenn da jeder mit Schere oder gar Schäufelchen ausrücken würde...

Zurzeit oder nächstens wachsen in meinem Beet: Hirschhorn-, Spitz und Breitwegerich, Baumspinat, Klette, Brennnessel (genau zwei Pflanzen, wird kontrolliert), Leimkraut, Löwenzahn, Rauke, Feldsalat, Sauerklee, Sauerampfer, grüner Heinrich und einige mehr. Und nein, das ist kein Unkrautbeet, denn da wird natürlich gejätet, was nicht hinpasst, und die vorgesehenen Gemüse werden gepflegt (Sandgaben, Ausdünnen, oder was sonst nötig ist).

Nicht ins Beet kommen selbstverständlich Kulturgemüse wie Tomaten, Auberginen, Kürbis, Kopfsalat, Lauch, Fenchel, usw. Wildfenchel hat Chancen, Bärlauch natürlich ebenso, ihr versteht.

Insgesamt find ich die Idee ganz nett.

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caro.

  • Gast
Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #1 am: 14. Januar 2008, 14:05:17 »


Insgesamt find ich die Idee ganz nett.



 ;D

ich auch...

Schade, dass Du keine Bilder einstellst...
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Lehm

  • Gast
Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #2 am: 14. Januar 2008, 14:15:41 »

Das Buch zu lesen ist noch immer besser gewesen als den Film zu sehen. ;D

Ein weiterer Vorteil des Wildgemüsebeetes ist es, dass man gar nicht erst auf dumme Ideen wie Umgraben oder Furchen ziehen kommt. wildgemüse werden entweder direkt gesät oder als Kleinpflanzen in ein Loch versenkt. Eigentlich könnte man es als Gemüsevariante des Wildstaudenbeets bezeichnen.

Seit ich die Bücher von Fleischhauer habe, gehen mir auch die Ideen nicht aus.
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tomatengarten

  • Gast
Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #3 am: 14. Januar 2008, 14:15:49 »

ja, caro, und wenn jemand die bilder fuer ihn einstellt straft er die threads mit seiner missachtung. :'( :'( :'(
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donaldine

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #4 am: 14. Januar 2008, 14:34:03 »

ja, caro, und wenn jemand die bilder fuer ihn einstellt straft er die threads mit seiner missachtung. :'( :'( :'(

aber das war doch Gard ??? ::)
Lehm ist kooperativer und bei weitem nicht soo..versnobt ;D
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Mir scheint, die wichtigste Redensart im Deutschen heißt: "Spaß beiseite".
Ramanthan Guri

Lehm

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #5 am: 14. Januar 2008, 14:35:49 »

Darf ich daran erinnern, dass wir uns hier in einem Fachthread befinden?

Dass Fleischhauers exzellente Bücher über die Gartenpurlinks zu beziehen sind, wisst ihr hoffentlich.
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tomatengarten

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #6 am: 14. Januar 2008, 14:40:05 »

"jawoll, herr lehm !" (strammstehend vor dem monitor)

wir wollen ja auch nicht, dass uns irgendein gemuesemod zu den gartenmenschen verschieben muss ;D
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Lehm

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #7 am: 14. Januar 2008, 14:41:05 »

Eben!

Also: wenn jemand sonst noch Wildgemüse in seinem Garten anbaut, bin ich auf wohlgeordnete Rückmeldungen gespannt. 8)
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Arachne

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #8 am: 14. Januar 2008, 14:56:37 »

Brennesseln werden gern von allerei Raupengetier bewohnt und verzehrt. Es könnte empfehlenswert sein, wie bei Kohl ein Netz darüber anzubringen.
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Lehm

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #9 am: 14. Januar 2008, 15:04:02 »

ja. Ich hatte das Problem allerdings bislang nicht.

Heikler waren die jungen Hirschornwegeriche und Kletten (Schnecken).
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Arachne

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #10 am: 14. Januar 2008, 15:10:20 »

Beifuß als Gewürzpflanze fällt mir noch ein. Hat sich bei mir im Garten 2007 selbst angesiedelt und darf bleiben.
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Wolfgang

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #11 am: 14. Januar 2008, 15:30:43 »

Wildgemüse essen ist unethisch. Von Brennesseln nähren sich zB Weinbergschnecken. Wollen wir sie denen ernsthaft wegessen oder deren Leben durch Netze gefährden?
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Lehm

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #12 am: 14. Januar 2008, 15:43:56 »

Mädesüss, Giersch, kleiner Wiesenbärenklau, Färberkamille und Storchschnabel stehen schon mal auf der Liste für zukünftige Anbauversuche.
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Arachne

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #13 am: 14. Januar 2008, 15:46:56 »

Löwenzahn? Samen kann man kaufen oder selber ernten.
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tomatengarten

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Re:Das Wildgemüsebeet
« Antwort #14 am: 14. Januar 2008, 15:48:46 »

nochmal ein ernsthafter versuch, das thema zu retten :

ich habe vor zwei jahren auf einem gemischten gartenbeet pfeilkresse ausgesaet. man kann die jungen blaetter ernsthaft als zutat in einem gemischten salat verwenden. insgesamt eine schoene erfahrung bis zu diesem zeitpunkt.

doch ich hatte die ueberaus freudige regenerierbarkeit der pflanze nicht bedacht.

jetzt wird sie in meinem garten als unkraut gefuehrt.

ich kann mir also auch beim projekt wildgemuesebeet vorstellen, dass einzelne sorten die anderen zu stark dominieren oder gar verdraengen.

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