So eins bildet sich bei mir immer deutlicher heraus: Meine Sammlung von selbst ausgesäten Wildgemüsen wird grösser, einige sind mehrjährig, andere versamen sich selbst. Ein wenig wurde ich von Fleischhauers Büchern motiviert. Zum einen ist es einfach praktisch, die wichtigsten und schmackhaftesten Wildgemüse direkt vor der Türe ernten zu können und nicht immer erst einen Sammelgang in der freien Natur machen zu müssen. Zweitens weiss ich, dass in meinem Garten keine hormonverseuchte Jauche gespritzt wird. Und drittens sind einige Wildgemüse ja in der Natur nicht allzu häufig und wenn da jeder mit Schere oder gar Schäufelchen ausrücken würde...
Zurzeit oder nächstens wachsen in meinem Beet: Hirschhorn-, Spitz und Breitwegerich, Baumspinat, Klette, Brennnessel (genau zwei Pflanzen, wird kontrolliert), Leimkraut, Löwenzahn, Rauke, Feldsalat, Sauerklee, Sauerampfer, grüner Heinrich und einige mehr. Und nein, das ist kein Unkrautbeet, denn da wird natürlich gejätet, was nicht hinpasst, und die vorgesehenen Gemüse werden gepflegt (Sandgaben, Ausdünnen, oder was sonst nötig ist).
Nicht ins Beet kommen selbstverständlich Kulturgemüse wie Tomaten, Auberginen, Kürbis, Kopfsalat, Lauch, Fenchel, usw. Wildfenchel hat Chancen, Bärlauch natürlich ebenso, ihr versteht.
Insgesamt find ich die Idee ganz nett.