Also warum es bei mir Mäuse gibt, offenbar in steigender Anzahl, ist ganz klar, ist absolut selbstgemacht.
Dort, wo bisher jahrzehntelang "nur" Wiese war und es drumherum nirgends mehr Gemüse gibt, baue ich neuerdings Gemüse an, ich stelle einen Kompost auf, in dem es immer leckere Reste vom Gemüseputzen gibt, baue Hochbeete mit kuscheligem Innenleben (in die man offenbar irgendwie auch trotz feinem Maschendraht reinkommt), ich sammle Laub und Heu in einer großen Maschendrahtstellage, ich füttere die Vögel und stelle die angefertigten Meisenglocken auch blöderweise noch einige Wochen in den Schuppen.....Ich mähe große Teile der Wiese nicht mehr 2x wöchentlich bis auf die Grasnarbe ab, sondern lass das Gras zu einer Wildwiese werden, es gibt Totholz und Steinhaufen, leckere Blumenzwiebeln und Obst werden gepflanzt, auch andere Pflanzen, die leckeres bieten. Die Mäuse fühlen sich hier einfach wohl, hier gibt´s mehr zu holen, als in der Wiese nebenan, sie gehören mit in die Rechnung, darüber muss ich mir klar sein! O.k., aber in meinen paar Quadratmetern Gemüsebeeten dulde ich die Mäuse nicht, meine paar Möhrchen und anderes Gemüse werde ich hartnäckig verteidigen, auch mit Fallen (Heute wieder zwei Feldmäuse im Frühbeet erwischt, ab Februar sorgen sie wieder für Nachwuchs....). Der Population an sich werde ich wohl kaum schaden, um das einzelne Individuum tut es mir leid, aber da muss ich wohl durch, wenn ich irgendwas ernten möchte.
Bleibt nur zu hoffen, dass der Fuchs, der gerade letzte Woche sogar mal im Hellen durch den Garten stromerte und das zur Zeit weiße Hermelin zusätzlich zu den Katzen mal ein wenig "aufräumen" (Freßfeinde gibt´s hier also noch genug, ich decke nur den Tisch zu reichlich....).