Meine Erfahrung (und die meiner Schwiegermutter ) zu Dill ist Folgende:
Samen in Hand nehmen, großzügig-breit über's Gemüsebeet streuen - vergessen.
Das Zeug wächst willig, wenn auch vereinzelt, blüht schnell, samt aus, wächst wieder nach usw. - was ich brauche, nehme ich mir, lasse aber immer welchen stehen.
Dill in einem Beet kultivieren zu wollen klappt bei mir nicht. Weiß nicht mehr, wo ich's gelesen habe - Dill mag wohl auch nicht so gerne dicht an dicht stehen. Seit ich die Weitwurf-Methode anwende, hatte ich jedenfalls genug Dill.
@nomadin: ich habe in einigen punkten aehnliche erfahrungen wie du.
breitwuerfig ausstreuen; aber nicht nur auf dem gemuesebeet sondern auch ueber die anderen staudenbeete ansich.
im gemuesebeet "bekaempft" man die dill-saemlinge sehr leicht mit der hacke oder zupft sie versehentlich von hand. auf der rosen- oder blumenrabatte ist die ueberlebenschance viel groesser.
sogar so gross, das man reduzieren muss. dill ist aber meiner erfahrung nach aber als beifutter fuer kaninchen gut geeignet

besonders auf den rabatten lasse ich gern ueberreife pflanzen stehen. erstens fuer eine vorsorgliche samenernte (was allerdings kaum noetig ist) oder sie saemen problemlos von selbst aus. sogar fuer das folgejahr.
ich nutze dill auch gerne als nachfolgekultur fuer abgeraeumte gemuesebeete.
meiner erfahrung nach geht es problemlos ausser bei beeten, wo zwiebeln gestanden haben. eine aussaat bis in den september hinein bringt genuegend gruenmasse, die man durch einfrieren oder andere konservierungsmethoden nutzen kann.
im "winter" 2006/07 konnte ich sogar noch im januar dill ernten.
direkte gezielte aussaat im fruehjahr und sommer auf einem beet kann nicht empfehlen.
sie ist willkommen beute von schaedlingen. aber ich glaube, das hat staudenmanig oben schon mal beschrieben. die groessere gefahr geht dabei meiner meinung nach allerdings von den erdfloehen aus, weniger von den blattlaeusen oder schnecken.