MAC habe ich seit 2002, hat das erste Mal vergangenes Jahr geblüht vom Sommer bis zum Frost und dieses Jahr war sie die Erste Ende Mai. Seitdem blüht sie ununterbrochen, üppig, verschwenderisch, keine braunen Regenknospen und noch keine Pilzkrankheiten. Die Blüten sind trotz Regens und Kälte selten mal verkrüppelt. Auch die dieses Frühjahr allgegenwärtigen Blattläuse haben sie weitgehend verschont.
Standort: volle Sonne geschützt im Südwesthang auf sehr durchlässigem, steinigem Lehm.
Ich schneide sie ständig stark zurück, weil sie die Tendenz hat, in den benachbarten Pfirsichbaum zu klettern, wir aber auch noch reife Pfirsiche ernten wollen, d.h. MAC darf die Pfirsiche nicht beschatten.
Gedüngt wird sie wie die anderen mehrfach blühenden Rosen auch im Vorfrühling in einer frost- und schneefreien Periode mit einer Mischung aus Hornmehl und Kali (Thomasmehl mit höherem Spurenelementanteil), zur Hauptblüte, also jetzt, nochmal mit Neudorffs Rosenazet und je nach Wetter Ende August bis Mitte Oktober nochmal mit Thomasmehl.
Die Verbräunung der Knospen wird von einem Botrytis-Pilz verursacht, dagegen hilft alles, was eine Pflanze widerstandsfähiger gegen Pilzerkrankungen macht, wie Kaligaben im Frühjahr, Einstäuben mit Urgesteinsmehl, Spritzen mit Schachtelhalmbrühe, wichtig ist aber, daß man damit schon beim Austrieb beginnt, nicht erst, wenn der Schaden da ist.
Nichtöffnen der Knospen wird aber auch durch das Saugen von Blattläusen verursacht, bei dem massiven Befall dieses Jahr kann es durchaus passieren, daß die Blütenorgane so geschädigt sind, daß sich die Knospe nicht mehr öffnet oder nur noch eine Kümmerblüte zustande bringt.
Meine ersten Rosenblüten dieses Jahr waren fast alle so, erst jetzt, wo der Blattlausspuk vorbei ist, die Knospen sich weitgehend ungestört entwickeln können, gibts auch schöne Blüten.
Grüße Karin