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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|26|9|Was immer auch geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken; von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken. (Erich Kästner)

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Autor Thema: Was nun mit kleinen Kugelprimeln  (Gelesen 1402 mal)

pikkunoita

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Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« am: 30. August 2009, 00:10:14 »

Moin,

ich habe eine kleine Frage: Im Frühsommer habe ich die Samen meiner Kugelprimeln in eine Ansaat-Schale gesät, und seit dem steht die auf dem Balkon. Gekeimt haben sie toll, leider wachsen die Kleinen nicht so recht. Vermutlich schlechter Standort. Interessant finde ich, dass meine selbstgesammelten Kugelprimeln in Massen aufgegangen sind, während aus der gekauften Packung Orchideenprimeln nur eine Handvoll aufgegangen sind. Die Blätter sind erst 1-2 cm groß, teilweise kleiner

Nur was mache ich mit meinen Winzlingen jetzt am Besten im Herbst? Kann ich die Kleinen in einen Blumenkasten setzen und am Balkongeländer (Westbalkon) überwintern? Oder vollsonnig stellen? Oder jetzt, wo die Salate langsam schwinden, lieber ein Beet im Nutzgarten nochmal richten und sie da reinsetzen? Oder im hellen, kühlen Treppenhaus frostfrei überwintern?

Vielen Dank schonmal,
Pikkunoite
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lubuli

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #1 am: 30. August 2009, 00:21:50 »

hi, willkommen im forum! :D
ich kenn mich mit den kugelprimeln ja nicht wirklich aus, aber da sie sich in meinem garten immer wieder mal selbst aussäen, würde ich vorschlagen, sie in den garten zu pflanzen. in töpfen und kästen ist im winter meistens das problem von zuviel feuchtigkeit. kannst ja eventuell ein paar tannenzweige als winterschutz drüberlegen.
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grüsse lubuli

pearl

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #2 am: 30. August 2009, 00:58:08 »

zu viel Feuchtigkeit gibt es bei Kugelprimeln nicht.
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Staudo

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #3 am: 30. August 2009, 08:51:43 »

Hallo und herzlich willkommen Pikkunoita!

Vermutlich leiden die Sämlinge unter extremer Unterernährung. Pflanze sie am besten recht bald in den Garten. Mit etwas Glück blühen einzelne schon im Frühjahr.
Dass gekaufter Samen viel schlechter keimt als selbst geernteter, ist ein leidiges und bekanntes Problem. Oft ist er schlicht zu alt.


Viele Grüße

Peter
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biene100

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #4 am: 30. August 2009, 08:59:14 »

Hi Pikkunoita!

Ja,ich würde sie auch in den Garten pflanzen! Ist garantiert das Beste.
Und,es wäre gut gewesen,sie früher zu säen. Sie wachsen sowieso sehr sehr langsam.Aber,es werden sicher,wenn nicht alle,so doch einige den Winter gut überstehen. Meine haben sich auch schon selbst ausgesät.Die sind ziemlich hart im nehmen.

lg Biene
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Susanne

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #5 am: 30. August 2009, 10:10:39 »



Ich plädiere auch für einen Umzug in den Nutzgarten. Kugelprimeln haben zwar nichts gegen Feuchtigkeit, aber die Erde in kleinen Behältern säuert schnell, und das ist für Kugelprimeln weniger angenehm.
Setze sie im Beet etwas tiefer als normal, in eine flache Mulde oder Rinne, die du zum Winter hin mit einer dünnen Schicht Kompost zukippen kannst. Sie lieben das und kommen im Frühjahr gut wieder.

Orchideenprimeln sind meiner Erfahrung nach bei weitem zickiger als Kugelprimeln...

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Violatricolor

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #6 am: 30. August 2009, 10:44:26 »

Die meisten, um nicht zu sagen, fast alle meiner Primelsämlinge überwintern in kleinen Töpfen (7x7) sehr gut draussen, allerdings unter einer dicken Schneeschicht.

Wenn Deine in diesem Jahr ausgesäten Kugelprimeln 1-2 cm grosse Blätter haben, dann ist das schon eine schöne Grösse bei ungedüngten Primeln. Versuch mal, die Töpfe in Dein Gemüsebeet zu versenken, und den stärksten Sämling frei ins Beet zu pflanzen. Du wirst erstaunt sein, wie lang und kompakt seine Wurzel im Verhältnis zu seiner Blattgrösse ist! ;)
Im Frühjahr siehst Du dann, wie Du es von da ab weiterhin mit Deinen Primeln machen wirst! ;)

Halbschattig wäre der beste Platz für sie.

Kennst Du den botanischen Namen Deiner Primel??

Herzlich willkommen im Forum!
LG
Violatricolor
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marygold

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #7 am: 30. August 2009, 11:11:04 »

deine Primeln stehen noch wie gesät in der Aussaatschale?

Primeln - Kugelprimeln speziell habe ich zwar noch nie ausgesät - pikiere ich immer möglichst zeitig, nach dem zweiten Blattpaar, auch wenn es noch ganz kleine Pflänzchen sind. Sie haben dann schon erstaunlich lange Wurzeln, und wachsen zügig weiter.
Sie brauchen dann ein nährstoffreicheres Substrat als Aussaaterde, in der sie nicht gut weiterwachsen. Zum pikieren ist jetzt noch Zeit.
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pikkunoita

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #8 am: 30. August 2009, 12:06:47 »

Moin,

vielen Dank für die vielen Antworten, ich war gerade draußen und habe sie im Halbschatten im Nutzbeet eingepflanzt, so dass nachher noch Kompost drauf kann. Etwas Kompost habe ich schon in den Boden eingearbeitet. Wann ist denn der richtige Zeitpunkt, um sie mit Kopmost abzudecken? Wenn die Blätter kaputt gegangen sind?

Zum Saatzeitpunkt: Nachdem das mit gekauften Samen nix geworden ist, dachte ich, ich säe mal dann aus, wenn es die Pflanze in der Natur auch tut. Allerdings bin ich dem Irrglauben aufgesessen, dass gerade die Anzuchterde stark gedüngt ist und habe sie deswegen so lange darin gelassen. Vor dem Pikieren habe ich Angst, nicht dass ich Grobmotoriker die kleinen Pflänzchen kaputt mache. Aber ich werde es beim nächsten mal wieder machen.

Die Kugelprimeln sind wirklich zähe Burschen. Ich habe sie beim Lagerverkauf gekauft, 12 oder 15 Büsche für 1 EUR. Waren ein Transportschade, total verdorrt und zerknickt. Ich habe die genommen, die noch ein kleines grünes Herzchen hatten und habe sie letzten Sommer in das neu angelegte Staudenbeet gesetzt. Bis auf eine dankten sie mir die Rettungsaktion mit toller Blütenpracht dieses Frühjahr.

Liebe Grüße,
« Letzte Änderung: 30. August 2009, 12:08:59 von pikkunoita »
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Susanne

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Re:Was nun mit kleinen Kugelprimeln
« Antwort #9 am: 30. August 2009, 12:13:12 »



Ich werfe den Kompost drüber, wenn die Bäume ihre Blätter fallen lassen. Zu dem Zeitpunkt muß jede Staude damit rechnen, daß sie was auf den Kopf bekommt.

Anzuchterde ist meistens eher mager, um die jungen Keimlinge nicht mit zu hoher Salzkonzentration zu konfrontieren.

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