Hallo, Peter,
... Kennst Du auch nur einen einzigen Fall, wo jemand wegen eines umstürzenden Baumes ruiniert wurde?
hier gab's vor etwa zwei Jahren einen Fall, bei dem im Wald (!) von einem Baum ein Starkast abbrach, auf einen Weg stürzte und eine Joggerin erschlug.
Ein tragischer Einzelfall, klar. Aber fürchterlich. Nicht nur für die Betroffene und ihre Familie. Sondern auch für die, die Verantwortung tragen für Bäume.
So sind seither alle Förster in der Gegend nervös bis zum Gehtnichtmehr. Wo immer auch nur der leiseste Zweifel besteht an der Standfestigkeit von Bäumen, werden Fällungen geplant - "Verkehrssicherungspflicht" heißt das Stichwort dafür. Baumpflege-Maßnahmen, mit denen sich die Sicherheit ebenso gut herstellen ließe, ohne dass man den Baum komplett umschneiden müsste, gelten als zu teuer. Zumindest an den meisten Baum-Standorten im öffentlichen Raum, die Kassen sind überall leer.
Ich kann die Förster - und andere "öffentliche" Baumverantwortliche - gut verstehen. Auch wenn ich's traurig finde, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.
Private Baumbesitzer sollten sich regelmäßige Baum-Kontrollen gönnen

. Nicht um "deutsch" pingelig zu sein. Sondern einfach als Normalität, als Routine, ebenso selbstverständlich wie Unkrautjäten oder Rosenschneiden. Bisher hat es was fast Exotisches, mal einen Baumpfleger zu rufen...
Schöne Grüße
Querkopf