Hallo Annbellis, wenn ich jetzt neben Sternrusstau auch noch Mehltau und Rost erwähne, dann nur, weil diese Pilzkrankheiten u.U. auch sehr die Gesundheit der Rosen der Rosen beeinflussen könne.
Die Sporen vom Sternrusstau überwintern an den Pflanzen und an den alten Blättern am Boden. Bei beginnender Vegetation „erwachen“ auch diese Sporen und beginnen zu „arbeiten“. Sichtbar wird das Schadbild der schwarzen Flecken und gelben, dann abfallenden Blätter oft erst ab Juni. Mehltau und Rost können bei den derzeitigen Wintern auch gut überleben. Alle drei Krankheiten werden je nach Witterungsverlauf erst später sichtbar. Rosenrost kommt hier bei mir selten vor, doch dann sehr heftig. Mehltau benötigt zur Entfaltung feucht/warmes Wetter, Rost eher trockenes um sich kräftig zu entfalten.
Mit einer „Reinigungsspritzung“ z.B. mit Rosen-Pilzfrei Saprol von Celaflor (Wirkstoff Triticonacol) und Ortiva Rosen-Pilzfrei von Compo (Wirkstoff Azoxystrobin) gehe ich sowohl als Kontaktwirlung (abtöten vorhandener Sporen) als auch Systemisch (Schutz der Pflanze von innen) gegen die Krankheiten vor.
Weitere Anwendungen erfolgen nur noch bei Bedarf, nicht mehr prophylaxisch.
Aber bitte alle Mittel nicht überdosieren. Dann verlieren einige ihre Unwirksamkeit auch auf gewünschte Insekten.
Azole wie das Triticonazol im Saprol können dann auch eine wuchshemmende Wirkung auf einige Rosengattungen haben.
Ach ja, bei mir im Garten brüten auch viele Vögel wie z.B. Amseln, Rotschwänzchen und auch der Zaunkönig.
