Hallo @tomatengarten,
genau diese "gespannte" Atmosphäre ist das Hauptproblem bei mir. Ich habe im letzten Jahr (Keramikstäbchen) mit duchsichtigen Plastiktüten gearbeitet. Dabei kam es vor, dass die Pflanzen beim Gießen o.Ä. leicht angestoßen wurden. Das hatte wohl zur Folge,
dass die zarten Bande zwischen Kopf und Unterlage wieder gelöst wurden - Als Folge hatte ich eine hohe Ausfallquote.
Die Fixierung der Veredelungsstelle scheint mit mit den Silikonclips wesendlich besser zu sein zumal man noch einen Holzstab zur Stabilisierung dazu befestigen kann. Auch der Schnitt geht einfachr von der Hand. Clip aufsetzen, genau an der Oberkannte entlangschneiden, der Schnitt ist immer senkrecht zur Clipachse! Da gleiche mach mann mit dem Kopf. Den clip vom Kopf entfernen,
den auf der Unterlage halb hochschieben, den Kopf von oben dazustecken, die Schnittstellen passen genau aufeinander. Folge - geringere Ausfallquote.
WIchtig bei der Clipmathode scheint mir der richtige Zeitpunkt. Ist der Staengel zu dick wird er durch den Clip gequetscht und kann sogar wieder herausflutschen. (die ist nach dem Zusammenwachsen bir zuhnehmenden Umfang sogar erwünscht). Aus diesem grung habe ich mir auch noch Clips von Gurken besorgt, da diese einen größeren Durchmesser aufweisen.
Im nächsten Jahr werde ich mir ein kleines Foliengewächshaus besorgen in dem die veredelten Pflanzen ungestört auf einer Heizmatte stehen können. Nur vorsichtig die Folie zurückziehen und mit einem Zerstäuber etwas befeuchten. So kann die gesättigte Umgebung ohne Gefahr für die Pflanzen aufrecht erhalten werden. Ich hoffe daher auf noch größere Erfolgsquote.
Ich habe mir schon einmal 250 Korn Brigor F1 von Enza Zaden besorgt und portionsweise eingefrohren. Die kosten dann ca. 12 Cent das Korn.
Viele Grüße aus Rusbend,
Hans-Jo