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Autor Thema: Torreya nucifera  (Gelesen 1184 mal)

ivan mitschurin

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Torreya nucifera
« am: 17. März 2008, 19:13:35 »

Wer hat in Z 6 schon mal eine Torreya nucifera ausgesetzt? Spricht viel dagegen?
Hab vor meine auszupflanzen!

Wer hat schon mal Samen der Torreya nucifera gekostet und kann mir den Geschmack beschreiben? Bei mir wird sicher noch Jahrzehnte bis zur 1. Ernte brauchen...

Laut: www.pfaf.org gut essbar!
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Beste Grüße!

Cryptomeria

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #1 am: 17. März 2008, 19:30:02 »

Hallo Ivan,

berücksichtige bitte, es hängt auch sehr viel vom Kleinklima ab. Wenn ich unbedingt eine gerne hätte, würde ich mir billig eine besorgen und ausprobieren. In Zone 7 kein Problem, allerdings haben wir seit Jahren keine sehr kalten Winter mehr.

Viele Grüße

Wolfgang
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Damax

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #2 am: 18. März 2008, 20:12:24 »

hi Ivan,
alle 3 Arten bei mir kläglich versagt. Bin auch in WHZ 6, doch die
Winter schauen anders aus: im Durchschn 75 Tage Bodenfrost,
oft kein Schnee, - 15 jedes Jahr ......
  ciao damax
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Guda

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #3 am: 18. März 2008, 20:54:05 »

Eigentlich müssten sie winterhart sein, wenn sie in der Jugend etwas geschützt stehen. Im Botanischen Garten Jena steht ein riesiges uraltes Exemplar, von dem ich mir Stecklinge schneiden durfte- einer ist bewurzelt. Bis zum Auspflanzen dauert es also noch etwas. Aber man hat mir versichert, dass mehrjährige Sämlinge WHZ 6 aushalten würden.
Die Früchte haben einen Geschmack oder Duft, über den wir uns absolut nicht einig waren. Vordergründig herb Zitrus (Grapefruit? Pomeranze?) und im Abgang etwas Mineralisches, was ich aber nicht genau definieren kann.
In Jena rätselt man übrigens über die Fertilität dieser Nusseibe. Obwohl zweihäusig, trägt sie zuverlässig als Einzelstrauch.....

PS: ich weiß zwar, dass die Früchte in Japa gegessen werden, allerdings habe ich sie nur in halb reifem Zusatand erlebt, und weiß nicht, ob sie bei uns ausreifen
« Letzte Änderung: 18. März 2008, 20:56:17 von Guda »
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ivan mitschurin

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #4 am: 19. März 2008, 10:50:40 »

Danke allen für die regen Antworten, das hat mich weitergebracht, wenn auch nicht sehr ermutigt. Mein Pflänzchen (ca. 40cm) ist noch im Topf und ich hatte vor es auszusetzen... nach Damax's Misserfolgen überleg ichs mir jetzt aber schon...

Danke Guda, das hört sich etwas ermutigender an, wenngleichs bei mir schon etwas rauer als in Jena sein dürfte. Toll, die Geschmacksbeschreibung, das macht mich noch neugieriger!
Dass die Torreya zweihäusig ist, bezweifle ich sehr, zumindest hab ich trotz relativ intensiver Recherche nichts drüber gefunden, ich dachte mir das aufgrund der diözischen Verwandtschaft nämlich auch...Taxus, Cephalotaxus (schmecken übrigens auch sonderbar...),...hab dann aber optimistisch trotzdem eine gekauft.

Bin gespannt, ob ich in viiieelen Jahren mal über eigene Früchte berichen kann, oder über nur männliche Blüten oder aber schon nächsten Frühling über das Ableben...
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Beste Grüße!

bristlecone

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #5 am: 19. März 2008, 11:04:16 »

Im alten botanischen Garten in Kiel steht ein altes Exemplar in geschützter, luftfeuchter Lage. Es hat die harten Winter Mitte der Achtziger Jahre, in denen daneben stehende, Jahrezehnte alte Himalajazedern vollständig erfroren sind, ohne irgendwelchen Schäden überstanden.

Wie schon angesprochen: Sehr wichtig dürfte das Kleinklima am Standort sein: hohe Luftfeuchte, Windschutz und Schutz vor Wintersonne, am besten in geschützter Waldlage, dürften für ein dauerhaftes Gedeihen in Zone 6 notwendig sein.
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Guda

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Re:Torreya nucifera
« Antwort #6 am: 19. März 2008, 12:46:14 »

Ich bin ziemlich sicher, dass ich bei früher mal gesichteten Torreyas eher an eine Eibe gedacht habe als an Torreya, falls ich mir überhaupt Gedanken machte...
Ich habe sie erst letztes Jahr bewusst wahrgenommen. Und vom Technischen Leiter des Bot. Gartens Jena weiß ich, dass sie - die Wissenschaftler- vor einem Rätsel stehen. Der Bursche verhält sich, wie er es nicht tun sollte. Über ihn gibt es Abhandlungen und Schriftwechsel: warum er fruchtet, ohne einen Partner zu haben, ist weiterhin unklar.
Sollte es Dich interessieren, kann ich Dir gerne die EMail-Adresse geben.

Wir haben in unserem WHZ 6- Garten einige Gehölze gepflanzt, die nicht ganz zuverlässig winterhart sind. Voraussetzung ist immer ein abgeärtetes, nicht verhätscheltes Exemplar. Bei sehr kaltem Winter (Temperaturen längere Zeit unter - 10°) Überwinterung unter Dach, aber nicht unbedingt ganz frostfrei, der Ballen kann schon mal durchfrieren, wenn er nicht abrupt aufgetaut wird.
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