Aus aktuellem Anlass hole ich den Uralt-Thread mal wieder hoch.
Ich überlege, ob zwei Jahre Stütze für einen Jungbaum reichen.
Momentan bin ich dabei, die bisher noch mehr oder minder brach liegende Ecke um einen Cercidiphyllum japonicum neu anzulegen. Gepflanzt habe ich den Baum vor ziemlich genau zwei Jahren. (Ihr habt mir damals wunderbar geholfen, den richtigen Baum zu finden –
in der Rückschau nochmal herzlichen Dank

!)
Der Lebkuchenbaum, mehrtriebig, war bei der Pflanzung knapp 3m hoch. Er kam im Container, ca. 50 cm Durchmesser. Der Ballen war ausgezeichnet durchwurzelt, mit sehr hohem Anteil von Feinwurzeln. Beim Pflanzen habe ich eine Riesen-Grube gebuddelt, den originalen humosen Lehm gründlichst gelockert und mit feinkrümeligem Kram gemischt (aus dem Kompost, überreif, schon richtig Erde). Das Bäumchen hat im vorigen Jahr nach Spätfrösten erstmal Laub abgeworfen und dann nur schütter neu ausgetrieben. In diesem Frühjahr steht es ungleich besser da

.
Der Stützpfahl ist schräg eingeschlagen. Ich habe einen sehr langen Pfahl benutzt, um mehrere Haupttriebe dran befestigen zu können. Ergo war/ ist besagter Pfahl unverhältnismäßig dick. Sieht doof aus, war anfangs aber egal. Doch nun stört's enorm.
... Als Faustregel sagt man 2 Winter bleibt der Pfahl dran. ...
Nen Schrägpfahl nimmt man eigentlich nur bei Mehrtriebigen...
Demnach könnte ich den Pfahl jetzt entfernen. Was meint ihr: Kann ich?
... Die Pfähle (unbehandelt) lasse ich bei Bäumen so lange sie halten. Wenn sie irgendwann weggefault sind, wird kein Ersatz eingeschlagen.
Guter Ansatz, hier aber nicht anwendbar: Der Pfahl zählt zur Robinien-Kollektion, die mir Freunde nach einer Fällaktion mal geschenkt haben

– hält "ewig". Muss also mal raus.
Geht das bei (m)einem Cercidiphyllum nach zwei Jahren?