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News: Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung. (Salvador Dali)
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Autor Thema: Was kann ich im Alltag für die Natur tun?  (Gelesen 4680 mal)

Mutabilis

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Re:Was kann ich im Alltag für die Natur tun?
« Antwort #45 am: 21. Juli 2004, 19:36:50 »

- Auf kurze Wege achten. Und zwar auch beim Hausbau, Arbeitssuche, Bekanntschaften. Es ist toll für mich, so zu wohnen, dass ich in 5-10 Minuten mit dem Fahrrad von der Arbeit daheim bin und deswegen hab ich diese Wohnung auch gekauft.

Als Arbeitssuchende empfinde ich das schon fast als zynisch. Soll ich mich jetzt nur bei Unternehmen bewerben, die bei mir um die Ecke sind? Vielleicht lieber nur beim Nachbarn putzen gehen?
Ich bin froh, wenn ich etwas finde, was ich in halbwegs menschlicher Zeit erreichen kann.
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Eva

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Re:Was kann ich im Alltag für die Natur tun?
« Antwort #46 am: 21. Juli 2004, 19:43:04 »

Ja klar Mutabilis, was glaubst Du, wie ich nach Österreich gekommen bin? Wegen der Arbeit. Trotzdem ist es einen Versuch wert, Arbeit und Wohnen enger zusammenzubringen. Das kann jeder für sich probieren, aber es gehört sicher auch Raumplanung und sonstiges Politisches dazu. Und Umdenken von den Unternehmen, wie ein Arbeitsplatz auszusehen hat.
« Letzte Änderung: 21. Juli 2004, 19:44:01 von Eva »
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ich habe noch keine Internetdiskussion gesehen, die einen Sieger hatte (Quelle: Klartext Hund Blog)

Iris

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Re:Was kann ich im Alltag für die Natur tun?
« Antwort #47 am: 21. Juli 2004, 22:48:56 »

Zitat
- Temperatur vom Boiler so einstellen, dass es angenehm warm, aber nicht heiß ist (spart Energie, und schont die Haut, die weniger entfettet wird, ich hab auch weniger fettige Haare, seitdem ich nicht mehr heiß sondern warm einstelle). Einmal im Monat sollte man aber über 50 Grad erhitzen, damit sich keine Legionellen oder sonstige Keime im Boiler ansiedeln können.

50 °C ist schon ein bisschen wenig, um Legionellen richtig abzutöten. Ich empfehle 70-80°C. Vor allem sollte diese Temperatur in allen Endsträngen erreicht werden, das heißt vor allem auch am Duschkopf. Bei Menschen, die täglich duschen oder nicht in Urlaub fahren droht wiederum keine Gefahr aus den Endsträngen ;).

Ich denke jeder Mensch, dem seine (Frei-) Zeit langfristig etwas wert ist, wird früher oder später möglichst nah an der Arbeitsstelle wohnen. Bei Partnern ist das mitunter ein Problem, wenn beide an verschiedenen Orten arbeiten. Ich finde auch, dass es in der Hinsicht nicht so einfach ist beim jetztigen Arbeitsmarkt. Und man sollte ja auch nicht gleich wegen einer Stelle bei einem unbekannten Arbeitgeber umziehen, wie das immer häufiger der Fall ist. Wenn man das Glück hat, erst mal - und sein es auch weitere Strecken - wenigstens den Wohnort beizubehalten, dann ist das schon viel wert.

Leidgeprüft,
Iris

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Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?

fisalis

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Re:Was kann ich im Alltag für die Natur tun?
« Antwort #48 am: 26. Oktober 2004, 11:30:14 »

Einige Ideen kommen dem geneigten Naturschützer auch nach der Lektüre dieser Zeilen:

Zitat
Zunehmende Verstädterung und wachsende Pendlerströme

BERN - Drei Viertel der Schweizer Bevölkerung leben in städtischen Gebieten. Sechs von zehn erwerbstätigen Personen arbeiten ausserhalb ihrer Wohngemeinde. Die Konsequenzen sind eine fortschreitende Zersiedelung und eine Erhöhung des Pendlerverkehrs.
(...)

73,3 Prozent der Menschen wohnten laut der Volkszählung 2000 in urbanen Regionen, die rund einen Viertel des Schweizer Territoriums bedecken. 1990 waren es noch 68,8 Prozent gewesen.

Von den 3,8 Millionen Erwerbstätigen arbeiteten gemäss Volkszählung 2000 38,7 Prozent in ihrer Wohnsitzgemeinde, 1990 hatten noch 46,4 Prozent am gleichen Ort gearbeitet und gewohnt. Von den 61,3 Prozent, die 2000 an einem anderen Ort arbeiteten, hatten 40,6 Prozent ihren Arbeitsort in einer anderen Gemeinde des Kantons, 11,8 Prozent arbeiteten in einem anderen Kanton.

42,9 Prozent der Erwerbstätigen nutzen laut Volkszählung 2000 für ihren Arbeitsweg den Personenwagen, 20,7 Prozent ein öffentliches Verkehrsmittel, 8,4 Prozent hatten keinen Arbeitsweg, 7 Prozent gingen zu Fuss, 5,4 Prozent nahmen das Velo. Der Rest nutzte Töff oder Werkbus oder machte keine Angaben.


Wobei "Velo" Fahrrad und "Töff" Motorrad meinen...
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