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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln  (Gelesen 1264 mal)

Pingel

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Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« am: 23. April 2008, 06:09:49 »

 :'(
Ich habe gestern beim Biohof Hof Jeebel 3 Sorten Pflanzkartoffeln bestellt. Es waren die Sorten Edelstein (2,5 Kg ), Linzer Delikatess ( 1 Kg ) und Charlotte ( 2 Kg ). Nun habe ich irgendwie das Gefühl das war ein Fehler. Nicht weil die insgesamt 5 Kg recht teuer waren ( knapp 32 Euro ), sondern weil ich Angst habe die falschen Sorten ausgesucht zu haben. Hat jemand Erfahrung mit diesen Sorten gemacht??? Kann mir jemand sagen, daß ich alles richtig gemacht habe?? ;D Oder haut mich, weil ich für 32 Euro ein paar Zentner bei Aldi hätte kaufen können 8)

Lg Pingel
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brennnessel

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #1 am: 23. April 2008, 06:24:18 »

Zur Linzer Delikatess kann ich dir nur gratulieren, Pingel! Diese Sorte trägt bei mir keine Massen, aber da wird auch nicht das kleinste Würmchen davon weggeworfen, so gut schmecken die uns!
Bei mir hat sich das bestätigt, was mir eine erfahrene Bäuerin hier mal sagte, dass die Ernte mit neuem Saatgut erst einmal bescheiden ausfällt (kleine Knollen), aber ab dem 2. dann viel besser wird - natürlich passendes Wetter vorausgesetzt! Die Frau meinte, die Kartoffeln müssten sich erst mal an den "neuen" Boden gewöhnen.
Nach 3 - 4 Jahren kaufen die wieder neues Saatgut. Ich verwende meines nun schon länger und war immer sehr zufrieden - bis eben auf das erste Jahr!
Im Verkauf bekommt dieser Bauer für die Linzer Delikatess mehr als für die anderen Sorten, was durch den geringeren Ertrag und die hohe Qualität auch gerechtfertigt ist. Wer nicht vorbestellt, hat da keine Chance, später noch was zu ergattern!
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Pingel

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #2 am: 23. April 2008, 06:36:52 »

Hallo Brennessel,

hab ich das so richtig verstanden, selbst wenn ich die Kartoffeln ernte, kommen die nächstes Jahr wieder ohne neue Pflanzkartoffeln zu bestellen?? Ich dachte immer, einmal geerntet das wars :-[. Ich bin so unwissend *heul.
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marygold

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #3 am: 23. April 2008, 06:48:56 »

Du kannst dir von der Ernte ein paar Saatkartoffeln für das nächste Jahr zurückhalten!
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Staudo

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #4 am: 23. April 2008, 07:52:32 »

Sät Ihr Kartoffeln? Ich pflanze die. ;)

Die Hauptargumente für zertifiziertes Pflanzgut von Kartoffeln sind dessen Sortenechtheit und geringerer Krankheitsbefall (hoffentlich). Natürlich kann man von selbst geernteten etwas für das nächste Jahr aufheben.

Die Ansicht, dass sich Kartoffeln an den Boden gewöhnen müssen, halte ich für gewöhnungsbedürftig.
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brennnessel

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #5 am: 23. April 2008, 07:56:24 »

ja, mir kam das auch seltsam vor, aber die bauen schon seit ewigkeiten kartoffeln und haben erfahrung darin! die bäuerin sagte es mir zum trost, nachdem ich jammerte, dass der ertrag so schlecht gewesen wäre.

bei uns haben früher auch oft nachbarn "saatgut" ausgetauscht, obwohl die sicher alles unter ähnlichen bedingungen anbauten - auch getreide, sogar hühnereier wurden untereinander ausgetauscht.........

niemand hätte damals saatgut gekauft! sie hätten auch kein geld dafür übrig gehabt!

ich weiß schon, dass man kartoffeln pflanzt (oder besser: legt) , aber trotzdem heißen diese zum vermehren vorgesehenen dinger bei uns saatkartoffeln ;) !

Zitat
hab ich das so richtig verstanden, selbst wenn ich die Kartoffeln ernte, kommen die nächstes Jahr wieder ohne neue Pflanzkartoffeln zu bestellen?? Ich dachte immer, einmal geerntet das wars . Ich bin so unwissend *heul.
nicht heulen, Pingel, nur einfach nicht alles auffuttern, dann hast nächstes jahr schönes saatgut - vorausgesetzt, deine pflanzen bleiben gesund! ;)
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 08:05:05 von brennnessel »
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anja1411

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #6 am: 23. April 2008, 08:42:17 »

Hallo, bei uns werden die Kartoffeln auch Saatkartoffeln genannt. Das stammt wohl noch von früher. In diesem Jahr steht ein Schild an der Strasse: Pflanzkartoffeln ;)

@Pingel
32 Euro :o :o :o
Um Himmels Willen, ich kaufe meine immer für 0,90Euro/kg und finde das schon immer recht preisintensiv. Natürlich gibt es hier bei der Agrar GmbH "nur" die Standardsorten, habe mich in diesem Jahr für Laura und Solara entschieden. Solara hatte ich voriges Jahr schon und die waren sehr lecker, sehr ertragreich, gesund und vorallem sehr gut haltbar. Die 32Euro für gerade mal 5kg wären mir wirklich viel zu viel :P und 5kg würden ja noch nicht mal reichen, das sprengt mein Budget.

Liebe Grüsse
ANJA :)
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 08:43:00 von anja1411 »
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Staudo

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #7 am: 23. April 2008, 08:43:26 »

Ja im Schraden sind die Ebern billig. ;)
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Feder

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #8 am: 23. April 2008, 10:47:55 »

Zitat
sogar hühnereier wurden untereinander ausgetauscht.........
Ist ja auch sinnvoll um Inzucht zu vermeiden. Einen guten Hahn tauscht man nicht jedes Jahr aus.
@Pingel: Freu dich über deine Kartoffeln. Bis zur Ernte vergisst du den Preis garantiert. ;)
« Letzte Änderung: 23. April 2008, 16:21:51 von Feder »
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Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
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Günther

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Re:Irgendwie ein schlechtes Gewissen beim Kartoffeln
« Antwort #9 am: 23. April 2008, 12:30:26 »

Solange man, vorzugsweise bei älteren Sorten, nicht die besten Erdäpfel auffrißt und den traurigen Rest im nächsten Jahr legt, ist eine Qualitätsverschlechterung nicht unbedingt zu erwarten. Sind ja schließlich keine (Analogbeispiel) F1-Hybriden...
Ein Wechsel der Anbaufläche ist allerdings empfehlenswert.
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