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News: ... da ich eh alles bestäube und aussäe, was nicht bei 1,2,3 auf dem Baum ist, hoffe ich auf Blüten und Samen ... (michaelbasso)
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News: ... da ich eh alles bestäube und aussäe, was nicht bei 1,2,3 auf dem Baum ist, hoffe ich auf Blüten und Samen ... (michaelbasso)

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|9|7|Schon irgendwie sehr verrückt, gestern im Schweiße des Angesichts und unter Schmerzen gebuddelt und heute wieder gierig nach neuem Zeug. Aber ich fühle mich ja überhaupt nicht allein mit dieser Verrücktheit. (pearl)

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Autor Thema: total verwuchertes Grundstück  (Gelesen 2267 mal)

stoeri

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total verwuchertes Grundstück
« am: 05. Mai 2008, 09:34:04 »

Hallo Freunde

ich hätte Aussicht auf ein riesiges Grundstück das jedoch total verwildert ist unteranderem viele viele Brennesseln und so Stauden die sich überall einhängen. Mit einem Bulldog umpflügen wird nicht gehen weil unter der dünnen ErdUnkrautschicht lauter große Stein und Betonbröcke sind.

Glaubt Ihr aus diesem Grundstück könnte man doch einen Gemüsegarten machen ohne Chemie?

Wie wäre es wenn man mit einer dicken Plastiplane mal für ein halbes Jahr den Boden ersticken würde?

Ich möchte darauf ein großes Gemüsebeet für Kartoffeln, Zuckermais und Wintergemüse anbauen.



« Letzte Änderung: 05. Mai 2008, 09:34:40 von stoeri »
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Erika

Wenns nur olle so waradn, wia i sei soiad.

tutschi

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #1 am: 05. Mai 2008, 10:35:48 »

ohja, das würde mich auch interessieren, leider sieht nämlich unser "Garten" neben dem Haus auch so aus. Haben das Haus im Dezember gekauft und es wurde 8 Jahre lang nix gemacht :o

LG Tina
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Susanne

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #2 am: 05. Mai 2008, 12:31:12 »

Die Plastikplane bringt nichts, wenn die Erdschicht nur dünn ist und darunter nur Steine und Beton. Die meisten Pflanzen, die jetzt dort leben, haben ihre Wurzeln zwischen den Brocken durchgefädelt und schlagen aus tiefer liegenden Wurzelstöcken sofort wieder aus.

Ich sehe nur 2 Möglichkeiten, die Fläche gärtnerisch zu nutzen. Die eine heißt Hochbeete anlegen. Die andere: alles raspelkurz mähen, dann Mutterboden ankarren lassen, mindestens 20 cm hoch, glätten und sofort Kartoffeln drauf. Nach der Ernte umgehend Gründünger aussäen - die Fläche muß immer bedeckt sein, damit sich konkurrierendes Wildkraut nicht durchkämpfen kann. Im Folgejahr könntest du dann mit normalem Gemüseanbau anfangen, immer mit Gründünger zum Mulchen zwischen den Reihen.
Die zweite Methode kannst du in mehreren Etappen durchziehen, a) um den in der Wildnis hausenden Viechern die Möglichkeit zur Flucht zu geben, b) aus gestalterischen Gründen, c) aus Kostengründen.

Unabhängig davon würde ich bei einem Gelände, auf dem Steine und Beton im Boden stecken, immer erforschen, ob das nicht eine Müllkippe gewesen ist, die noch einige andere Spezereien im Erdreich verbirgt.


« Letzte Änderung: 05. Mai 2008, 12:32:04 von Susanne »
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kl. Hobbygärtner

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #3 am: 05. Mai 2008, 15:04:11 »

Würde das Grundstück dir gehören oder würdest du es pachten?
Ich würde zumindest einen Teil mit gesiebter Erde und Komposterde aufschütten. Wenn du anderes Gemüse (außer Kartoffeln, Mais,...) anbauen willst, dann wären Hügelbeete wahrscheinlich eine günstige und wirksame Methode.
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Eva

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #4 am: 05. Mai 2008, 17:12:11 »

tutschi,

wenn der Garten schon mal ein Garten mit Beeten war ist es viel leichter das wieder hinzukriegen, als wenn es wirklich ein Steinacker ist.

Stoeri,

das würde bestimmt gehen, macht halt viel Arbeit: die Steine rauslesen, zu Wällen aufsetzen, am besten dazwischen mit Mutterboden auffüllen, dann geht das schon.
Wie üppig wächst denn jetzt das Unkraut? Brennesseln sind ja eigentlich schon ein Anzeichen für nährstoffreichen Boden, den auch Gemüse gerne mögen würde?
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stoeri

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #5 am: 06. Mai 2008, 10:39:01 »

Hallo Freunde

vielen Dank für Eure Ratschläge, der Ratschlag von Susanne wäre wohl am geeignetsten.
Das Grundstück könnte ich sehr günstig pachten und es war vorher nur eine Pferdekoppel.
Es stimmt ich weis nicht was da noch alles darunter verborgen liegt und was das vorher war, ich vermute ein Schuttabladeplatz für Baustoffe oder so. Und ich habe gestern erfahren das Vorgänger bereits mit irgendeinem Unkrautvernichtungsmittel einmal den Boden bearbeitet haben. Aber anscheinend hat es nichts ausgemacht, denn es wuchert alles schön weiter.

Eine gute Bekannte aus diesem Forum (Elis) wird sich das Grundstück demnächst mal anschauen und mir sagen ob es was taugt.

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Viele Grüße
Erika

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frida

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Re:total verwuchertes Grundstück
« Antwort #6 am: 06. Mai 2008, 10:56:04 »

Also wenn das Grundstück mal ein Schuttabladeplatz war, wäre ich doch hellhörig in Hinblick auf mögliche Belastungen durch giftige Stoffe. Man kann Bodenproben untersuchen lassen, erkundige dich mal bei deinem Umweltamt. Bei uns macht sowas die Stadt gegen ca. 70 Euro und sucht nach den wichtigsten Schwermetallen, die ein Indikator dafür sind, dass Sachen abgelagert wurden, die nicht dorthin gehören. Die können Dich auch beraten, ob Du eher nach anderen Stoffen (Teer, Farbe, Ölreste etc. ) analysieren lässt.

Wenn Du Dir die ganze Mühe machst, gegen den Wildwuchs vorzugehen, solltest du doch auch unbelastetes Gemüse ernten können, alles andere wäre ziemlicher Frust. Von daher würde ich eine Untersuchung vornehmen, bevor ich zu viel Arbeit reinstecke.
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Man soll die Dinge nicht so tragisch nehmen, wie sie sind (Karl Valentin)
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