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News: Heute Barbarazweige schneiden! Blüten gibt es dann zu Weihnachten.  :)
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04. Dezember 2022, 03:20:34
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|18|12|Einmal lachen ist gut, aber ständig zu lachen ist wie Eselsgeschrei. (Aus Afghanistan)

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Autor Thema: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter  (Gelesen 56184 mal)

Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #330 am: 10. Oktober 2022, 20:30:44 »

Ich grubbere vor der breitwürfigen Aussaat und danach nochmals zum einarbeiten vom Saatgut. Manchmal hacke ich nach der Saat auch mehr als dass ich den Grubber durchziehe, so nach Gefühl halt ;). Nur draufwerfen geht bestimmt auch. Dann braucht's aber feuchte Witterung, damit was aufläuft. Vögel wären zumindest bei uns kein Problem.
Die Landwirte grubbern nach dem Drusch damit das Ausfallgetreide aufläuft und danach mechanisch oder chemisch abgemurkst werden kann. Dann macht das bei der nachfolgenden Kultur keine Probleme.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #331 am: 10. Oktober 2022, 22:48:15 »

Nachbar hat sicherlich Recht und wenn Vögel ein Problem sein sollten, dann eben 2-3 mal so viele Samen ausstreuen, kostet doch nix. Batteriebetriebene Düngerstreuer sind gut wenn man Fläche bewältigen möchte.

Grundsätzlich kann man Gründünger nicht zu sorgfältig säen, das sollte eine ernste Kultur sein wie zB Radieschen wenn sie was bringen soll. Notfalls gießen und evtl sogar andüngen.

Ist eben alles abhängig von der Witterung, Bodenverhältnisse usw, also immer individuell zu entscheiden.

Ansonsten wie Monti schreibt, falsches Saatbeet vorher reduziert Unkrautdruck, und zu fein ist doof wenn der Boden verschlämmanfällig ist. Sieht man auch auf den Bildern eine Seite vorher, die Saatrillen waren grob genug, aber 100mm Niederschlag im September später ist doch wieder alles platt.

Hier war Feldsalat Folgekultur/Gründung nach Tomaten vor dem säen ziemlich genau so wie auf dem Bild unten.
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Ayamo

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #332 am: 11. Oktober 2022, 09:56:43 »

Danke für die Antworten.

Dann werde ich mal auf allen freigewordenen Beeten breitwürfig streuen und mit der Pendelhacke eingrubbern. Dabei wird dann auch die Vogelmiere (besonders auf den Kürbisbeeten, wo ich weniger gemulcht habe) erfasst.

So eine schöne Walze hab ich nicht, hier steht nur eine Sternwalze, die ich eigentlich nicht nutze. Mit der kann man auf leichten Böden ja auch etwas rückverdichten, allerdings würde die Sternwalze dann mit den restlichen Kürbisranken und dem groben Mulch "verstopfen"; bringt wohl nichts. Bei deiner Walze bleibt ja wohl nix dran hängen.




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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #333 am: 11. Oktober 2022, 10:44:45 »

Wenn du noch viel Material oben aufliegen hast würde ich auch nur die Saat ausstreuen und feucht halten. Also nicht übertreiben, Saatgut wird oft viel zu nass gehalten, der Keimwasserbedarf ist gar nicht so hoch und kurzzeitiges ausabtrockenen wird ohne Probleme vertragen.

Die Walze, könnte schwerer sein. Kürbisranken könnten sich drin verheddern, die Schrauben sind nicht optimal. Ich bin noch auf der Suche nach einer schwereren Prismenwalze ähnlich der Güttler oder wenigstens eine Sternwalze. Sowas gibts halt nicht an jeder Ecke in von einer Person bewegbar.
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Inachis

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #334 am: 11. Oktober 2022, 13:32:16 »

Ich hab das erste Mal Fläche und lese interessiert über Geräte und Techniken. Per Hand mit ungeeignetem Gerät war etwas mühsam... Trotzdem habe ich jetzt Saatrillen geharkt, breitwürfig Spinat gesät, nochmal mit dem Laubrechen drüber und angegegossen. Mal sehen was schneller kommt: Vogelmiere, Portulak und Franzosenkraut oder mein Spinat. Ach ja: vorher waren da Kürbisse, Zuccini und Soja.
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ju_wien

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #335 am: 11. Oktober 2022, 19:07:11 »

Mal sehen was schneller kommt: Vogelmiere, Portulak und Franzosenkraut oder mein Spinat.

Kann alles in die Salatschüssel :)
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #336 am: 12. Oktober 2022, 09:26:06 »

Portulak keimt bei den aktuellen Temperaturen nicht mehr. Wenn der ein Problem sein sollte mal über Roggen als Gründung nachdenken. Durch das schnelle schossen im Frühjahr macht er dem Portulak zu seiner Hauptkeimzeit sehr viel Konkurrenz aufgrund der Beschattung usw.

Franzosenkraut ist in langjährig konsequent gepflegten Böden kein Hauptunkraut, ich beobachte im Jahr nicht viel mehr als ein Dutzend Pflanzen. Die samen erst spät aus und sind leicht zu ziehen, das sollte man auch machen bevor sie aussamen.

Vogelmiere keimt jetzt auch noch im Herbst oder Winter, wächst weiter und bildet hier im warmem Oberrheingraben auch noch Samen. Wenn ich bei der das jäten verschlafe und aussamen lasse, habe ich gute 3 Jahre Arbeit hinterher mit ihr.
Mit Sandhafer als Gründünger habe ich sie auch bei später Saat ganz gut in den Griff bekommen. Man sollte es dann nur nicht später doch wieder verschlafen.
Mischungen von Sandhafer mit Ramtillkraut und Phacelia machen noch schneller zu und rauben der anfangs flach wachsenden Vogelmiere den Lebensraum.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #337 am: 03. November 2022, 21:37:25 »

Jetzt, 19 Tage nach dem Keimblattstadium kann man schon von einem Bestand sprechen. Das Feld ist grün und die Pflanzen sammeln überschüssigen Stickstoff aus der Vorkultur ein, so dass er nicht über Winter ins Grundwasser gespült wird.
Anbei als Update ein Foto von heute. Hat sich gut entwickelt, da dürfte einiges an Stickstoff in der Pflanzenmasse gebunden sein. Man sieht als erstes hauptsächlich das Ramtillkraut. Sandhafer und Sonnenblume spitzeln aber auch öfters mal durch. Vereinzelt auch aufgespargelte Phacelia.
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thuja thujon

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #338 am: 03. November 2022, 21:39:37 »

Sandhafer hier am Rand fotografiert ist gut aufgelaufen und macht auch etwas Masse. Könnte sich weit genug entwickeln um noch Blütenstände zu schieben, wenn er das Geschafft hat, friert er eigentlich auch sicher im Winter zurück.
Bei Jungpflanzen ist das abfrieren nicht so sicher, da reichen die -5°C aus der Literatur nicht immer.
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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #339 am: 03. November 2022, 21:43:02 »

Probleme könnte auch der Ölrettich machen, der friert nicht zuverlässig zurück. Man köpft ihn in der Regel und hofft das er zusammen mit nassem Winterwetter verfault.
Abfrieren tut er im Oberrheingraben so gut wie nicht.

Sieht für mich bis jetzt aber nach einer erfolgreichen Gründüngung aus.
Der Gänsefuß auf dem Bild ist nicht im Bestand sondern auf der Fläche davor. Ich hätte mal etwas im Bestand wühlen sollen, ob sich noch Amaranth und Gänsefuß unten drin versteckt und dort fleißig Samen produziert. Beim nächsten mal.
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #340 am: 04. November 2022, 22:17:29 »

Ja, das sieht anständig aus. Der warme Herbst hat auch seine Vorteile. Der Ölrettich sieht nach Meliorationsrettich aus.
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Monti

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Re: Gründüngung und Mulchmaterial für den Winter
« Antwort #341 am: 27. November 2022, 17:42:54 »

Der Roggen und Dinkel steht bei mir gut, kaum Unkraut. Dinkel ist Naturgemäß etwas lichter. So kann er gut in den Winter gehen. Ich hätte ehrlich gesagt erwartet, dass beide in diesem Herbst mehr wachsen aber ist auch so recht.
   
1. Bild Dinkel, 2. Roggen.
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