@Martina 777
Nicht, wenn ich Boden hätte, in dem man direkt anbauen kann und nicht nur wenige cm steinigen Boden und Fels darunter, wie hier. Bei Verhältnissen wie in meinem alten Garten würde ich darauf verzichten, oder mich auf eine Kiste oder zwei beschränken.
Natürlich sind die Beete zum arbeiten enorm bequem und der Ertrag auf kleinem Raum wirklich klasse, allerdings stellt das Auffüllen der Beete nach dem Absacken, wenn man so viele hat, eine logistische Herausforderung dar, für mich eigentlich das größte Problem. Zwar hab ich reichlich Material, das eigentlich gut in den unteren und mittleren Bereich eines Hochbeetes passt, dann muss man aber das Hochbeet leerschaufeln, Komposterde raus, die alten Grassoden, die eingebaut wurden, auch (die sind nach drei Jahren noch lange nicht weg), dann das neue Material rein, die Soden wieder drauf, darauf wieder die Komposterde und neue, falls man hat. Eine ziemliche Plackerei, vielleicht ergibt sich bei mir ja irgendwann mal so eine Art zyklus, dass man irgendwann ein Beet hat, in dem sich alles zersetzt hat und das dann nur noch aus Erde besteht, die müsste man dann ausheben und hätte ein komplett leeren Kasten, den man neu aufbaut und gleichzeitig hätte man genügend Erde, um obenauf auch eine akzeptable Schicht erde zu haben, dann müsste man nichts mehr an Komposterde dazukaufen, wie ich momentan bei vier abgesackten Beeten, meinen eigenen Kompost kann ich nämlich für die erdnahen Beete zum Aufbessern noch besser gebrauchen.