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Autor Thema: Gemüse  (Gelesen 2414 mal)

Lehm

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Gemüse
« am: 16. Juni 2008, 13:34:06 »

Wie bereitet man die verschiedenen Gemüse aus unseren Gärten und Märkten am schmackhaftesten zu? Das scheint mir eine nicht geringe Herausforderung zu sein, hat mir doch nicht selten ein Gemüse plötzlich doch noch geschmeckt, wenn es gut gekocht wurde, z.B. Zuckererbsen, Rosenkohl oder Aubergine.

Gibt es für alle Gemüse gültige Regeln? Und worauf ist bei den einzelnen zu achten? Kann man eigentlich auch mal nur ein Gemüse kochen, ohne weitere Beilage?

Legt einfach los, jeder Hinweis ist willkommen.
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Lehm

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Re:Gemüse
« Antwort #1 am: 16. Juni 2008, 13:38:57 »

Ich fang mal mit was Einfachem an: Zucchini.

Ich achte allerdings drauf, dass sie nicht zu gross sind. Dünne Rädchen schmecken gut, aber auch recht feine Stäbchen. Weniger gut finde ich grosse, fette Stücke, aus deren weich gekochtem Innern womöglich noch Kerne entwischen - ein echter Appetitkiller!

Wichtig auch, sie nicht weich, sondern nur knapp weich zu kochen. Am besten gehts mit ev. ganz wenig Wasser in der flachen, gedeckten Pfanne, mit wenig Salz, auf kleinem Feuer. Dann im richtigen Moment, also kurz vor der Gare, den Deckel entfernen, Flüssigkeit verdampfen lassen, etwas Olivenöl und frisch gezupften Basilikum drüber und mischen. Schmeckt auch lauwarm auf geröstetem Brot.
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Aella

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Re:Gemüse
« Antwort #2 am: 16. Juni 2008, 13:58:26 »

ähnlich deiner beschreibung liebe ich auch zucchini, auberginen, paprika, kürbis und spargel. allerdings brate ich auf kleinem feuer ohne zugabe von wasser, dafür mit öl oder butter.

bei manchen gemüsesorten gehe ich auch immer öfter dazu über das gemüse im eigenen saft in alufolie im ofen zu garen. besonders bei spargel und (roter) bete zu empfehlen. energiesparender und schneller gehts allerdings immernoch in wasser.

beilagen? kommt darauf an.
ein stück baguette oder einen kleinen dip hab ich schon gern dazu.

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Lehm

  • Gast
Re:Gemüse
« Antwort #3 am: 16. Juni 2008, 14:07:01 »

Von wegen rote Beete: die geht bei mir knapp roh. Sehr knapp.
Ofen im eigenen Saft, danke. Werde das testen.
Und wie sonst noch kocht man dieses scheussliche Gemüse?
« Letzte Änderung: 16. Juni 2008, 14:08:25 von Lehm »
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Aella

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Re:Gemüse
« Antwort #4 am: 16. Juni 2008, 14:13:00 »

Von wegen rote Beete: die geht bei mir knapp roh. Sehr knapp.
Ofen im eigenen Saft, danke. Werde das testen.
Und wie sonst noch kocht man dieses scheussliche Gemüse?

für diese zubereitungsart muß man bete aber schon mögen, denn dadurch wird der eigengeschmack noch mehr heraus gekitzelt.

schonmal rote bete, zusammen mit 1-2 kartoffeln als pürierte suppe probiert?
mit etwas sahne oder von mir aus auch mandelmilch verfeinert?
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Lehm

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Re:Gemüse
« Antwort #5 am: 16. Juni 2008, 14:14:42 »

Danke, Aella.
Könnte meine Rettung sein. :D
Rote Bete ist ja sooooo gesund. :P
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Luna

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Re:Gemüse
« Antwort #6 am: 16. Juni 2008, 19:39:33 »

Und wie sonst noch kocht man dieses scheussliche Gemüse?

unvergesslich ist die rote Bete, die ich am 14.11.2006 im Salzteig gegart habe ;D
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Lehm

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Re:Gemüse
« Antwort #7 am: 17. Juni 2008, 10:58:18 »

Ja, wirklich unvergesslich. :-X

Aber ich MUSS mich ja jetzt nicht unbedingt von Roter Beete ernähren.

Eine weiteres Borderline-Gemüse finde ich grüne Erbsen. Wie bereitet man die einigermassen schmackhaft zu?
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Aella

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Re:Gemüse
« Antwort #8 am: 17. Juni 2008, 11:13:53 »

wundert mich nun ein wenig, daß du zuckerschoten gerne magst, aber keine grünen erbsen. haben doch beide den gleichen "grundgeschmack".

was aber vielleicht etwas für dich wäre, ich habe mal grüne erbsen als püree zusammen mit frischer minze verarbeitet. war garnicht schlecht.
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Lehm

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Re:Gemüse
« Antwort #9 am: 17. Juni 2008, 11:21:57 »

Als Püree ist eine gute Idee, aber bestimmt nicht mit Minze. ;D
Vielleicht mit etwas Basilikum, Tomatenmark und Olivenöl. Eine Art Erbsengazpacho, kalt also.

Erbsen und Zuckerschoten, das stimmt, ich mochte beide nicht. Seit ich Zuckerschoten aber selbst anbaue und nur extrem kleine Schoten verwende (die, welche grad knapp aus der Blüte geschlüpft sind), mag ich die. Bei den Erbsen geht das ja nicht, die muss man grösser werden lasssen, und da krieg ich dann den Koller bei den Kugeln. :-X
« Letzte Änderung: 17. Juni 2008, 11:23:19 von Lehm »
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frida

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Re:Gemüse
« Antwort #10 am: 17. Juni 2008, 11:25:11 »

Zwiebeln andünsten, mit Brühe ablöschen, Würfel von Kartoffeln und roter Bete drin garen, mit Chili, einer Prise Zimt und etwas Knoblauch würzen. Fleischesser können Hackbällchen darin ziehen lassen.

Zu dieser Suppe einen guten Schlag saure Sahne.


Rote Bete schmeckt im Winter auch sehr gut in Scheiben geriffelt und mit Apfel wie Rotkohl zubereitet. Dazu Kichererbsen in gerösteten Zwiebeln für den Veggi, andere nehmen dann die Rindsrouladen o.ä.
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Lehm

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Re:Gemüse
« Antwort #11 am: 17. Juni 2008, 11:44:51 »

Es gibt auch Gemüse, die sind so gut, dass man überhaupt keine Kochkünste an den Tag legen muss. Für mich gehören dazu Stachys, rote Paprika, Artischocken und Spargeln. Da genügen etwas Wasser, Salz und ev. Öl.
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brennnessel

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Re:Gemüse
« Antwort #12 am: 17. Juni 2008, 11:49:26 »

da gebe ich dir ganz recht, Lehm! gehören pilze auch zum gemüse? dann würde ich die hier auch dazuzählen! (weil mir vorhin die nachbarin erzählte, dass sie in einem anderen ort schon steinpilze gefunden hat!)
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frida

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Re:Gemüse
« Antwort #13 am: 17. Juni 2008, 12:01:50 »

Ich glaube, dass es auch mit der Häufigkeit des Verzehrs zu tun hat. Möhren z.B. werden viel gegessen, da mag man dann auch gerne Variationen. Aber eigentlich schmecken auch Möhren oder gute Kartoffeln pur mit Butter vortrefflich, so wie die von Dir genannten Gemüse.
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Zuccalmaglio

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Re:Gemüse
« Antwort #14 am: 17. Juni 2008, 12:10:48 »

egal welches Gemüse, Hauptsache es ist nur knapp in Topf oder Pfanne gegart. Oder eben roh z.B. mit einem Dip. Das Essen wir abends häufig. Kohlrabi, Sellerie,
Möhren, Fenchel, Paprika, eben alles was noch da ist. Oder wir verarbeiten es geraffelt oder gestiftelt im Salat. Dieser im Winter meist auf Chinakohlbasis.
Gegen zuviel Vegetarismus helfen dann noch kross gebratene Speckstückchen etc.
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Tschöh mit ö
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