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Autor Thema: Zeckenbiss  (Gelesen 94998 mal)

Huschdegutzje

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Zeckenbiss
« am: 18. April 2007, 13:36:08 »

Hallo,

vorgestern hatte ich meine erste Zecke am Bauch :'(, ein mini Teil, wohl eine Nymphe. Ich musste die Lupe nehmen um zu schauen, ob ich auch alles herausgezogen habe.

GG und ich waren im Wald Holz holen und trotz Strümpfen und langen Hosen hat sich so ein Mistvieh an mir vergangen >:(

Meinem Hund habe ich schon eine Menge vom Fell und aus der Haut gepflückt.

Durch diesen extrem warmen Winter haben sie wohl auch keinerlei Verluste erlitten und treten nun in geballter Ladung gegen uns an, diese Blutsauger, ich hasse sie :( :(

Gruß Karin
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Gart

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #1 am: 18. April 2007, 13:47:32 »

Danke für den Hinweis.

Hier einige nützliche Infos zu den Risiken (ist eine Firmenseite, also kritisch lesen).
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fars

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #2 am: 18. April 2007, 13:49:43 »

GG und ich waren im Wald Holz holen und trotz Strümpfen und langen Hosen hat sich so ein Mistvieh an mir vergangen >:(

Nun, das wollen wir nicht hoffen :P

Man muss sich Z. nicht im Wald holen, der eigene Garten reicht völlig.

Habe gestern auch eine Z. von meinem Fuß geklaubt. Ob klein oder groß, sie sind gleichermaßen eine potentielle Gefahr. Zumindest gegen Hirnhautentzündung sollte man sich impfen lassen. Gegen Borreliose gibt es noch keine Abwehr.

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Huschdegutzje

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #3 am: 18. April 2007, 13:55:43 »

GG und ich waren im Wald Holz holen und trotz Strümpfen und langen Hosen hat sich so ein Mistvieh an mir vergangen >:(

Nun, das wollen wir nicht hoffen :P

Man muss sich Z. nicht im Wald holen, der eigene Garten reicht völlig.
Zitat
Na, in unserem Garten und Gelände sammelt unsere Hund immer Z. ein :P
Zitat
Habe gestern auch eine Z. von meinem Fuß geklaubt. Ob klein oder groß, sie sind gleichermaßen eine potentielle Gefahr. Zumindest gegen Hirnhautentzündung sollte man sich impfen lassen. Gegen Borreliose gibt es noch keine Abwehr.
Zitat
FSME ist GsD noch nicht bis bei uns durchgedrungen, kommt aber bestimmt noch :(
Wegen Borreliose muss man den Biss beobachten und sich selbst, ob man die Symptome zeigt, die mit einer Infektion einhergehen.

Gruß Karin
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Garten-anna

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #4 am: 18. April 2007, 13:58:45 »

Fars, ich habe vorgestern einen Bericht gesehen, daß man gegen Borreliose mit Antibiotiker vorgehen kann. Dieses FSME ist das Problem, man braucht wohl und zwar vorher 3 Impfungen bis die Immunwirkung einsetzt. Hinterher ist jede Impfung zwecklos.
LG Anna
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Günther

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #5 am: 18. April 2007, 14:04:13 »

Die Impfung gegen FSME dürfte wirksam sein, eine Borrelioseinfektion zeigt die immer wieder zitierten Symptome nur in der Minderheit der Fälle. Es hilft nix, man muß atypische Symptome (Gelenkschmerzen, Müdigkeit, usw.) beachten und den Arzt konkret auf den Borrelioseverdacht hinweisen, die guten Leute kommen selten von selber drauf (ich kenne Fälle aus der Familie...). Abhilfe mit konsequent durchgezogener Antibiotika-Therapie. Ein Erfolg ist leider nur am Abklingen (meist) der Symptome nach dem Therapieende erkennbar.
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Irisfool

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #6 am: 18. April 2007, 14:08:52 »

Gestern erzählte eine Freundin aus Deutschland, dass ihr Hund trotz Zeckenschutzimpfung und zwar vorsorglich , trotzdem an Borreliose leidet. Hat man da noch Worte? ::) LG Irisfool
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fars

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #7 am: 18. April 2007, 14:09:44 »

Fars, ich habe vorgestern einen Bericht gesehen, daß man gegen Borreliose mit Antibiotiker vorgehen kann.

Hilft aber nur in einem relativ frühen Stadium. Die Anfangssymptome der B. sind offenbar nicht immer auffällig, so dass die Gefahr einer zu spät einsetzenden Behandlung recht groß ist.
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bristlecone

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #8 am: 18. April 2007, 14:17:28 »

Es hilft nix, man muß atypische Symptome (Gelenkschmerzen, Müdigkeit, usw.) beachten und den Arzt konkret auf den Borrelioseverdacht hinweisen, die guten Leute kommen selten von selber drauf (ich kenne Fälle aus der Familie...).
Das kann ich nur unterstreichen. Im Zweifelsfall sollte man darauf bestehen, dass ein Blutuntersuchung auf eine Borrelieninfektion durchgeführt wird, und wenn die negativ ist, bei unspezifischen Symptomen daran denken, dass eine Infektion bestehen könnte, die zum früheren Zeitpunkt noch nicht nachweisbar war.

Während FSME-Viren schon kurz nachdem eine Zecke zugebissen hat, übertragen werden können, erfolgt eine Infektion mit Borrelien i.d.R. erst einige Zeit nach dem Biss, wenn die Zecke schon Blut gesaugt hat. Einer Infektion mit Borrelien lässt sich daher durch richtiges Entfernen der Zecke besser vorbeugen als einer Infektion mit FSME-Viren.

@fars: Du warst schneller als ich. Eine Infektion mit Borrelien lässt sich auch in späteren Stadien noch mit Antibiotika bekämpfen, allerdings u.U. in stationärer Behandlung mit längeren Antibiotika-Infusionen. Es besteht aber die Möglichkeit, dass schon vorhandene Schäden (Gelenkschäden, neurologische Symptome) sich nur noch sehr langsam oder gar nicht mehr vollständig zurückbilden.
« Letzte Änderung: 18. April 2007, 14:20:49 von bristlecone »
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Auricular

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #9 am: 18. April 2007, 14:18:22 »

Mir graust auch schon vor den Zecken dieses Jahr. Hatte letztes Jahr Borreliose und die Nebenwirkungen vom Doxycyclin waren auch nicht so toll: mir war 3 Wochen lang schlecht, in der Sonne fühlte sich meine Haut an als ob überall Ameisen drauf laufen und die Sche...erei kam dann auch noch dazu.

Heuer hatte ich auch schon wieder 2 Zecken, hoff ich bekomm nicht schon wieder Borreliose.


 :-\


LG

Bernie
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LG

Bernie

Gartenlady

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #10 am: 18. April 2007, 14:22:38 »

Gestern erzählte eine Freundin aus Deutschland, dass ihr Hund trotz Zeckenschutzimpfung und zwar vorsorglich , trotzdem an Borreliose leidet. Hat man da noch Worte? ::) LG Irisfool

Seit ich gelesen habe, dass die Borreliose-Impfstoffe hauptsächlich gegen in USA vorkommende Erreger wirksam sind, es diese Erreger hierzulande aber nicht gibt und die Impfstoffe gegen die hiesigen Erreger nicht schützen, habe ich aufgehört den Hund gegen Borreliose impfen zu lassen.

FSME ist in den südlichen Gebieten von D und in Ö und der Schweiz gefährlich, nicht aber im Norden von D.

Hier ist eine Übersichtskarte für D über die Verbreitung des FSME-Erregers zu finden. Auf dieser Seite gibt es aber auch Infos für ganz Europa.
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bristlecone

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #11 am: 18. April 2007, 14:29:04 »

Hier die Seite des Robert-Koch-Instituts.

In Europa gibt es mehrere unterschiedliche Typen von Borrelioseerregern, allein das macht die Entwicklung eines Impfstoffs schwierig. In Nordamerika scheint ein Typ (der in Europa wohl nicht vorkommt oder wenig verbreitet ist) die Hauptrolle zu spielen, das macht's etwas einfacher, aber auch dort gibt's noch keinen zuverlässigen und nebenwirkungsarmen Imfpstoff für Menschen.
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Günther

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #12 am: 18. April 2007, 14:30:33 »

Vermutlich sind die Nordamerikaner noch genetisch näher am Hund als die Euroäer ;)
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Anne Rosmarin

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Zeckenbiss - Behandlung mit Karde
« Antwort #13 am: 18. April 2007, 14:46:19 »

Hallo Ihr,

Borreliose hatte ich möglicherweise als Kind( nach Beschreibung der Symptome-unbehandelt), vermute daß ich immer noch mit Spätfolgen zu tun habe. Und auch mein Sohn hatte das im Kleinkindalter(Antibiotika).

Ich bin damit aufgewachsen, daß man immer mal ne Zecke hatte, ein paarmal pro Woche kam das vor. Die wurde einfach abgemacht und fertig. Von Krankheiten redete damals niemand.

Jetzt bin ich mal auf dies

 http://www.natuerlich-online.ch/pages/index.cfm?rub=100001694&arub=100001694&orub=100001694&id=100501754


gestoßen und finde das recht interessant, als Alternative, wenn die Antibiotika versagen oder man diese nicht nehmen kann.

Habe aber diesbezüglich noch keine Erfahrungen.

Weiß jemand etwas darüber?

LG, Anne

« Letzte Änderung: 18. April 2007, 14:46:47 von Anne Rosmarin »
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Liebe Grüße, Anne

ich bin die/der ich bin

Günther

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Re:Zeckenbiss
« Antwort #14 am: 18. April 2007, 16:21:28 »

Versagen korrekt angewandte Antibiotika wirklich?
Unverträglichkeiten stehen auf einem anderen Blatt, Unverträglichkeiten und ähnliche Phänomene gibts reichlich auch bei Naturstoffen.
In dem Artikel steht - vorsichtshalber? - auch nix drin, daß diese Kur auch wirklich wirkt.
Weder Hahnemann noch Steiner sind überzeugende Gurus.
Die "Signatur" träfe, wenn überhaupt, auch nur sehr teilweise, wie erwähnt, tritt die Wanderröte nur in der Minderheit der Fälle auf.
Zu solchen Mitteln nähme ich nur als allerletzter Strohhalm in total verzweifelten Fällen Zuflucht.
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