Schön und gut,
auch ich finde die kleinen schwarzen Tierchen sehr niedlich, den Pelz schön weich und die Fortbewegungsart "an Land" sehr ulkig. Auch ich habe, wo ich meinen Katzen einen lebenden Maulwurf abnehmen konnte das Tierchen gerettet und im Wald oder weit weg auf einer freien Wiese ausgesetzt. Konnte sogar einmal die wütende Stimme hören, als ich einen mit einem Handtuch aufgenommen hatte und festhielt. Der hat mich vielleicht angekrächzt.
@ anubis
ich kann einen Maulwurf auf der Wiese tolerieren und mache auch nach dem Winter die Haufen weg. Habe ich inzwischen 10 Jahre getan .
Meine Toleranz endete aber in diesem Jahr bei einer Überpopulation Deiner Freunde und es sind eben keine kleinen Häufchen sonder richtig große Maulwurfsburgen.
Wer hier die großen Sypathiekundgebungen abgibt, hat warscheinlich noch nicht erlebt, wie Maulwürfe einen ganzen Garten Stück für Stück demolieren können.
- unbefestigte Terasse komplett unterhölt
- unbefestigte Garageneinfahrt unterhöhlt und wo Platten sind, sind diese abgesackt
- die Wiese lässt sich bei ca 100 Maulwurfshügeln auf ca. 400 m2 nicht mehr mähen
- die Graswege im Gemüsegarten sacken weg, die Wühlmäuse nutzen die Gänge und haben diverse Pflanzen abgefressen
Mir hat mal jemand gesagt, wenn die Maulwürfe ihr Werk vollbracht haben, wandern sie weiter. Naja.
Ich habe diesen Sommer in regelmäßigen - größeren Abständen - also ca. 100 Haufen plattgemacht - keine leichte Arbeit, damit ich Mähen konnt.
Bei Abwesenheit von 3 Tagen hatte ich z.B. auf der Terasse 30 neue Haufen. Habe inzwischen massenhaft kahle Stellen dort und das Gras wächst wegen der Beanspruchung auch schlecht an der Stelle.
Mein gesamter Gartensommer war überschattet von einem ständigen Kampf gegen Windmühlen.
Liebe Maulwurfsfreunde,
ihr könnt mir glauben, dass ich in diesem Jahr an meinem Garten sehr wenig Freude hatte. Es ist immer so, als wenn einem jemand nach getaner Arbeit wieder die Erbsen und die Linsen hinschüttet.
L.G.
Gänselieschen