Hallo allerseits,
natuerlich wohnt genanntes Tier nicht in meinem Garten. Allerdings in der Gemeinde am Bach. Wir wohnen ja nicht weit weg vom Lech. Dort gibt es auch noch Wanderungen "auf der Spur des Bibers".
Nun war heute in der Zeitung zu lesen, dass der Biber unserer Gemeinde weichen soll. "Ich habe ihm beim Ortstermin persoenlich in die Augen gesehen" - so sprach der Buergermeister.
Nun war das wohl nicht das eigentliche Vergehen des Bibers

sondern dass der Nager 2 Daemme gebaut hat, die zu entfernen Kosten verursacht hat, weil es den oberen Bachlauf gefaehrdet hat.
Mir ist bewusst, dass die Tiere enormen Schaden anrichten koennen. Und so geht es mir weniger darum, ob er "weg" muss oder nicht - da taete ich mich recht naiv anstellen, wuerde ich die heile Welt als heres Ziel verkuenden; und das taete ich leicht, weil ich nicht betroffen bin.
Punktum "muss" er also weg und die Fang- und Schiesserlaubnis wurde fuer nach der Schonzeit beantragt.
Im Fernsehen wurde das schon mal recht kontrovers diskutiert. Dass es bereits zu viele Biber in den Zoos gaebe und auch weitere Besiedelungsgebiete nicht mehr in Aussicht seien. Auf der anderen Seite gaukeln solche o.g. Fuehrungen ja noch die heile Welt vor. Wie wird das bei Euch gehandhabt, welche "Loesungen" wurden dort gesucht und hoffentlich gefunden?
Ist der Biber schlicht so haeufig oder so schadhaft, dass es - also ich merke, dass mir das Wort unterm Schreiben Probleme macht - sinnvoll ist ihn zu bekaempfen?
nachdenkliche Gruesse
Sabine