Wenn Du jetzt eine Kamelie ausgraben
musst, würde ich sie in schwach gedüngte Erde mit 1/3 Lavagrus oder gebrochenen Blähton in einem Topf überwintern.
Bei der Pflanze würde ich gut darauf achten, dass sie keinen Frost an die Wurzeln bekommt und sie bei Temperaturen unter 0C° an eine kühlen Platz in der Garage, Gewächshaus oder im Keller unterstellen, möglichst um die 5 max. 10C° warm.
Besser ist es aber bis zum Frühjahr zu warten.
Kamelien sind im Moment in einer absoluten Ruhephase, jede Störung an den Wurzeln muss so behutsam wie möglich geschehen, Dünger wird in der Zeit sehr schlecht vertragen und verletzte Wurzeln, die sich beim Umpflanzen nicht vermeiden lassen, sind sehr Anfällig für Fäulniss, daher kann ein zuviel an Feuchtigkeit verbunden, mit Kälte fatale Folgen haben.
Wie üblich bei Kamelien, sieht man solche Fehler erst Wochen und Monate später.

Pflanzt Du aber nach der Blüte um, geht es poblemlos und die Pflanze wächst weiter als ob nichts gewesen ist.

LG., Oliver
P.S.: "binnen" ist niederdeutsch und bedeutet soviel wie "drinnen". In diesem Fall geht es aber ums "Binnenland" und so bezeichnet man die küstennahen Gegenden, wörtlich übersetzt also "Innenland".
Hamburg und die Elbnahen Bereiche provitieren noch vom milden Nordseeklima, daher zählt dieser Landstrich noch in die WHZ 8a wo die durschnittlichen Tiefsttemperaturen selten -12,2 bis -9,5 unterschreiten.
Du bist also, wenn du die 'California' nächstes Jahr auspflanzt auf der sicheren Seite.
Es ist übrigens 'California', dein Foto passt und ich hab sie letztes Jahr im Winter bei "Blume 2***" auch öfter gesehen.

Die Pflanze stammten aus einer belgischen Gärtnerei, die Pflanzen haben eine gute Qualität, allerdings stecken meist, zwei Pflanzen im Topf, was aber nicht unbedingt ein Nachteil sein muss...

Manchmal ist es doch gut wenn man eine Sicherheitskopie hat, das halbiert das Risiko!