Erst mal muss ich wohl meinen Satz mit dem "erlauben" etwas entschärfen ... Egal, um welche Anschaffung es sich dreht (Pflanzen bereiten ja auch noch Arbeit), wir fragen uns immer gegenseitig. Und da Garten soo gar nicht sein Hobby ist, ist das eher immer ein "na ja, wenns denn sein muss, dann kauf sie dir halt, grummel". Ihm graust es ja schon ein bisschen vor dem 681 m² Grundstück

mich nicht. Der Garten wird eh das letzte sein, was angepackt wird, wohnen können ist erst mal wichtiger.
Keine Angst, dass wir uns übernehmen. Umgezogen sind wir schon mehrmals (leben auch schon auf 90 m² und haben dementsprechend viel Zeugs) und sind auch wohnen in Baustellen gewohnt. Er durch seine Eltern, die haben ein Zechenhaus, wo ständig dran geschraubt wurde und meine Eltern haben auch immer mal umgebaut - Dachboden ausbauen, neues Badezimmer, Wände rausreißen, Decken abhängen. Alles schon gesehen. Uns ist auch bewusst, dass wir nach 3 Monaten (wegen der Kündigungsfrist der Mietwohnung) noch lange nicht fertig sein werden mit Umbauen.
Nur mal so zur Info, was wir alles machen müssen: zunächst muss der ganze "Müll" raus (Decken- und Wandpaneele, Wände

, Türen), dann muss das Badezimmer komplett gemacht werden (es existiert nur so ein "Pseudo-Bad", wo man ins Klo fällt und die Dusche aus einem Bretter-Verschlag besteht (ca. 5m²)), die Küche muss neu gefliest werden, in sämtlichen Zimmern müssen die Wände verputzt werden und natürlich der Fußboden gelegt werden. Das wichtigste: Es gibt keinen Gas-Anschluss im Haus - die haben mit Kamin und Propanflasche geheizt - also muss der Anschluss von der Straße ins Haus gelegt werden, eine Therme aufgestellt werden und Heizkörper aufgestellt werden!
Deshalb hatten wir zunächst überlegt, ob wir überhaupt Gas nehmen, die Preise steigen schließlich auch ständig. Wir haben dann überlegt, Strom-Heizkörper in Kombination mit Photovoltaik einzubauen, um die Differenz von Gas- und Strompreis aufzufangen. Aber es gibt keinen Elektriker, der kapiert, dass man nur so viele Module auf dem Dach haben will, wie wirklich benötigt werden und dass man den Strom dann auch noch selbst nutzen will, geht ja gar nicht ... Nein, angeblich ist man gezwungen, den erzeugten Strom ins Netz einzuspeisen und zurückzukaufen, dazu muss man natürlich die Dachfläche als Gewerbefläche anmelden und sich selbst als Gewerbetreibender ... was wir eigentlich nicht vorhatten.
Zurück zum Thema Garten: den habe ich schon komplett durchgeplant - vom Vorgarten bis zum Komposter - und dem letzten und teuersten Teil (welches deshalb vermutlich niemals verwirklicht wird): der Schwimmteich!

Nur die Pflanzen habe ich noch nicht abschließend ausgesucht: Sicher ist nur dreierlei: ich liebe Forsythien, also wird der Vorgarten gelb gehalten, ich liebe Clematis (vor allem in blau) und Kletterrosen, die müssen auch rein ...
Oh Mann, schon wieder so viel geschrieben ... wenn man einmal anfängt ...