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Autor Thema: Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt  (Gelesen 17923 mal)

Alfred

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Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt
« am: 06. September 2004, 08:59:17 »

Hallo Forum,

ich habe ein Problem mit unseren Kriechmispeln. Wir haben Anfang Mai ca 60 Pflanzen aus der örtlichen Gärtnerei gekauft und diese bei uns an einem Hang als Bodendecker eingepflanzt. Alles Planzen sind angewachsen und haben später auch geblüht. Anfang August sind die ersten Pflanzen kaputt gegangen. Blätter und Äste wurden Braun und die Pflanze ist quasi vertrocknet. Nachdem 10 Pflanzen kaputt waren haben wir den Gärtner gerufen und gebeten alles zu untersuchen. Wir haben nicht gegossen da die Pflanze eigentlich kein Wasser mag (...so der Gärtner) Gift oder Chemie ist auszuschliessen da Gras und Unkraut weiter wächst. Hundeklo ist ebenfalls ausgeschlossen. Die Wurzel sind völlig unauffällig (...so der Gärtner). Jetzt sind wir ratlos. Mittlerweile sind noch ganze 8 Pflanzen übrig geblieben und der Gärtner weiß keinen Rat. Cotoneaster würde eingentlich überall wachsen wie Unkraut. Er hat so was noch nie gesehen. Hat jemand von euch noch einen Tip für uns ??
Kann man dvon den verbliebenen Pflanzen irgendwie Ableger machen und im nächsten Frühling einen weiteren Versuch starten ? Wenn ja, wann ist der beste Zeitpunkt und wie soll ich das machen. Habe leider sehr wenig Ahnung von Pflanzen.
Danke für eure Hilfe - Alfred
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Susanne

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Re:Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt
« Antwort #1 am: 06. September 2004, 09:10:06 »


Zitat
Blätter und Äste wurden Braun und die Pflanze ist quasi vertrocknet.
Das könnte Feuerbrand sein, eine (in Deutschland) meldepflichtige Pflanzenkrankheit, von der Felsenmispeln häufig befallen werden. Wenn er wirklich gelernter Gärtner ist, müßte er das Schadbild bestimmen können.

Zitat
Wir haben nicht gegossen da die Pflanze eigentlich kein Wasser mag (...so der Gärtner)
Felsenmispeln kommen in gut etablierten Zustand, das heißt, wenn sie gründlich eingewachsen sind und neue Wurzeln gebildet haben, tatsächlich mit wenig Wasser aus, aber natürlich nicht ohne. Keine Pflanze kann ohne Wasser leben!
Neugepflanzte Jungpflanzen in Hanglage nicht zu gießen ist sträflich. Jetzt müßt ihr Lehrgeld zahlen... :-[

Zitat
Kann man dvon den verbliebenen Pflanzen irgendwie Ableger machen
Ich gehe mal davon aus, daß auch die verbleibenen Pflanzen bereits geschädigt sind. Also würde ich da erstmal mit Wasser und Geduld arbeiten, bis die Pflanzen sichtbar neu austreiben (Frühling) und gesund wirken. Dann kann man Stecklinge machen, diese in Töpfe mit einem Erd-Sand-Gemisch stecken, wo sie sich im Halbschatten recht schnell bewurzeln. Mit dem Auspflanzen aber warten, bis sie solide Wurzelballen haben.



« Letzte Änderung: 06. September 2004, 09:15:17 von Susanne »
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Alfred

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Re:Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt
« Antwort #2 am: 06. September 2004, 09:29:41 »

Hallo Susanne,

Feuerbrand hat der Gärtner ausgeschlossen. Keine sonstige Krankheit erkannt. Natürlich haben wir die Pflanzen angegossen, sie sind ja auch angewachsen und haben geblüht. Erst nach 3 Monaten sind sie kautt gegangen. (und auch nicht alle). Unser Gärtner meinte dass die Pflanzen lieber zu trocken als zu nass sein sollten. Sie sehen halt aus als wären sie vertrocknet (braun und schrumpelig). Wenn man an der Ästen die Rinde wegkratzt ist das Innere weiterhin hell und feucht. (War schlecht beschrieben - sieht aus wie vertrocknet - ist sie aber nicht.) Fehlendes Wasser könnte man an den Wurzeln erkennen, diese sehen aber unauffällig aus (.. sagt der Gärtner). Wie mache ich Stecklinge. Äste abschneiden und in Erde stecken ?? Weitere Ideen ??

Gruss - Alfred
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Hortulanus

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Re:Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt
« Antwort #3 am: 06. September 2004, 10:21:59 »

Wenn es kein Feuerbrand ist, dann dürften die Pflanzen wohl Trockenschäden erlitten haben.

Geblüht haben sie noch aus dem alten Wurzelballen. Dann aber wurden die Pflanzen vermutlich zu wenig gegossen und haben sich nicht weiterentwickelt, vor allem aber keine neuen Wurzeln in das umliegende Erdreich "geschickt". Sie sind einfach verdurstet.

War es Containerware? Die wurzelt, insbesondere wenn sie etwas älter ist, sehr schwer ein und benötigt intensivere Pflege.

So es denn Trockenschäden sind, genügt regelmäßiges Gießen. Dabei nicht sparsam sein, so dass auch das tiefere Erdreich feucht wird. Im nächsten Jahr dürften die Schäden sehr schnell ausgeglichen werden.
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bernhard

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Re:Kriechmispel/Cotoneaster geht kaputt
« Antwort #4 am: 06. September 2004, 12:40:55 »

hallo alfred,

Zitat
Natürlich haben wir die Pflanzen angegossen, sie sind ja auch angewachsen und haben geblüht.

wenn feuerbrand mit sicherheit auszuschließen ist, schlage ich in dieselbe kerbe. angießen allein reicht bei neupflanzungen lange nicht. zumal die hanglage noch verschärfend wirkt.

Zitat
Sie sehen halt aus als wären sie vertrocknet (braun und schrumpelig). Wenn man an der Ästen die Rinde wegkratzt ist das Innere weiterhin hell und feucht.

wenn das so ist, sind/waren sie gerade dabei zu vertrocknen. trockenschäden machen sich - so meine bescheidene erfahrung - immer erst an den blättern bemerkbar, bevor das gehölz mit wurzeln an sich dahinscheidet. sie haben dann kein wasser mehr um zu verdunsten und damit zu kühlen. ähnliches ist mir heuer fast (!) mit einer im vorjahr gepflanzten schizophragma passiert. ich konnte aber sogar noch die hälfte der blätter durch intensives gießen retten.

daher auch von meiner seite der rat: ab sofort ausreichend wässern. nicht nur die oberfläche benässen. durchdringend und vor allem in ballennähe verstärkt wässern. die feuchtigkeit muss bis in die tiefe zu den wurzeln gelangen.

im falle eines tatsächlichen trockenschadens mit den beschriebenen merkmalen bleibt mir nur noch - mit verlaub - hortus schlußsatz zu klauen ;) :
Zitat
Im nächsten Jahr dürften die Schäden sehr schnell ausgeglichen werden.

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Konstruktiven Gruß,
Bernhard
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