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Autor Thema: Frage zu Holunder-Saft  (Gelesen 6546 mal)

Elro

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #15 am: 17. August 2008, 14:35:11 »

geht das alles auch ohne entsafter? ich dachte, ich könnte die beeren mit zucker und wasser aufkochen und danach in handarbeit durch ein sieb passieren. würde das funktionieren? vielleicht zwischendurch im topf schon einmal mit dem zerquetscher traktieren?
Wenn ich keinen Entsafter hätte würde ich die Beeren mit wenig Wasser aufkochen und mit dem Stabmixer kleinschreddern, anschließend durch ein Tuch, fertig zum weiter verarbeiten ;)
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Liebe Grüße Elke

Luna

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #16 am: 17. August 2008, 14:56:58 »

ich entsafte schnell und einfach im normalen Damfkochtopf

In den Topf kommt 1- 2 cm Wasser, eine Chromstahlschüssel, in diese Schüssel ein handelsüblicher Dampfkorb ebenfalls ais Edelstahl mit den Beeren

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Galeo

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #17 am: 17. August 2008, 19:05:58 »

Gut für Marmelade:
Äpfel ( mir ist Hollunder alleine zu herb) und Beeren kochen, durch die flotte Lotte drehen (Schalen, Kerne, Stiele usw. bleiben in der Lotte) mit Gelierzucker aufkochen und in Schraubgläser füllen. Fertig.
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Rabindranath Thakur

freitagsfish

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #18 am: 17. August 2008, 19:13:14 »

die kleinen kerne der holunderbeeren bleiben wirklich in der lotte hängen? steh' ich jetzt auf dem schlauch? ??? ::)
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Luna

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #19 am: 17. August 2008, 19:29:05 »

die kleinen kerne der holunderbeeren bleiben wirklich in der lotte hängen? steh' ich jetzt auf dem schlauch? ??? ::)

nein, stehst du nicht, denn auch ich habe keinen so feinen Locheinsatz für die flotte Lotte :-\
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Galeo

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #20 am: 17. August 2008, 19:29:53 »

Nein, meine Edelstahl-Lotte hat 3 veschiedene Einsätze. Ich mach die 2 mit den kleinsten Löchern übereinander. Ich habe dann kein Gelee, sondern das gute Mark oder Fruchtfleisch mit drin. Mir schmeckt es.
LG Galeo
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Paulownia

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #21 am: 17. August 2008, 21:26:53 »

Für mich gibt es auch nur den Dampfkochtopf, das andere ist für mich eine zu große S..erei.

Die Holunderflecken sind höllisch.
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LG Margrit
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Christina

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #22 am: 17. August 2008, 21:36:33 »

Ich drehe die Beeen auch die die Flotte Lotte, die Körnchen bleiben hängen, mein Sieb ist fein. Von dieser Lotte trenne ich mich nicht mehr, ist ein Erbstück aus Frankreich, so tolle gibts leier nicht mehr.

Sind die Holunderbeeren bei euch denn schon reif?
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Crispa †

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #23 am: 17. August 2008, 22:16:41 »

Hallo Galeo,

wir machen das auch so wie du. Wir finden es schöner mit dem Fruchtfleisch. Auch setzen wir Apfel zu den wir schälen, grob raffeln und in dem Saft der Holunderbeeren aufkochen wie Marmelade. Da der Apfel nur kurz aufgekocht wird behält er biss. Man kann auch den Apfel mit den Holunderbeeren kochen und beides gemeinsam durch die flotte Lotte drehen, dann wird die Marmelade von der Struktur feiner.

Wie immer gibt es so viele Möglichkeiten der Veränderung etwas Weinbrand oder Whisky verleiht der Marmelade noch eine sehr pikante Note. Sicherlich geht es anders schneller aber ist man denn nicht auch einwenig Stolz eine nicht so ganz alltägliche Marmelade hergestellt zu haben? Normale Marmelade bekommt man überall. Ohne Fleiss kein Preis.

Übrigens mit Fruchtfleisch machen wir auch rotes, weißes und schwarzes Johannisbeergelee es ist dann allerdings naturtrüb.
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Liebe Grüsse Crispa

Conni

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #24 am: 19. August 2008, 14:44:16 »

Danke an Euch alle :D - für das Wochenendprogramm ist damit ja gesorgt.
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Susanne

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #25 am: 19. August 2008, 15:32:49 »


Bei Richard Mabey steht noch ein nettes Rezept zur Verwertung von Holunder: Pontack-Sauce.
Angeblich muß man mindestens sechs Wochen warten, bis die Sauce gut ist. Ich bin geduldig, meine ältesten Flaschen sind aus den Achtzigerjahren...


« Letzte Änderung: 19. August 2008, 15:37:50 von Susanne »
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Gänselieschen

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Holundergelee
« Antwort #26 am: 01. September 2008, 09:31:44 »

Ich möchte dieses Jahr wieder Holunder verarbeiten, weil er endlich mal wieder ziemlich gleichzeitig reift. habe aber keinen Entsafter.

Ich kann mich erinnern, dass ich mal vor ein paar Jahren das Ganze nach dem Kochen schon mit Gelierzucker durch die Flotte Lotte gedreht habe und dann nochmal aufgekocht.... und Apfel dazu weil zu dünn. War lecker aber 'ne Riesenschweinerei.

Wie macht Ihr das - ohne Entsafter ??? ???
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Wiesentheo

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Re:Holundergelee
« Antwort #27 am: 01. September 2008, 09:39:43 »

Hallo

Zwar hab ich einen Entsafter,aber ich hatte schon Mal keinen und seit Alterszeit hat schon Großmitter welchen gemacht.Die Beeren in einen großen Topf,die aufkochen lassen(mit wenig Wasser).Dann ein Tuch über einen anderen gespannu und in die Kühle das Zeug seschütten.An den Zipfeln zusammengenommen und ausgedrückt.Zwar sehen die Hände danach ganz gut aus,aber an sonsten....
So hab ich auch immer Wein aus das Äpfel und der andere Beeren mach der Grobgärung der Maische gemacht.

Geht ;D

Dampfentsafter gibt es aber.45,- Euro und aus Edelstahl.

Ich hab auch schon welchen gemacht.Gelee und Houlundersaft in Selterflaschen.

Frank
« Letzte Änderung: 01. September 2008, 09:40:57 von Wiesentheo »
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Mäusemaus

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Re:Holundergelee
« Antwort #28 am: 01. September 2008, 09:51:01 »

Hallo Gänselieschen,

ich entsafte immer im Schnellkochtopf. Nach 10 Min. Herd ausschalten und topf über Nacht stehen lassen. Zum leichteren Saftaustritt kannst du schon Apfelsaft in den Topf geben. Am nächsten Tag die abgekühlte Masse durch ein Sieb passieren und wie gewohnt zu Marmelade kochen.
Birne geht übrigens auch.
LG

Mäusemaus

Ich hoffe ich konnte Dir helfen.
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Gänselieschen

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Re:Frage zu Holunder-Saft
« Antwort #29 am: 02. September 2008, 11:28:16 »

Ich muss feststellen, dass ich keine richtige Hausfrau bin :-\

Ich habe auch keinen Schnellkochtopf, aber vielleicht ist es einfach an der Zeit in der Küche etwas "aufzurüsten". Die Schweinerei von Vorjahren, möchte ich mir im Grunde ersparen und Holunder habe ich in Mengen.

Mir hatte mal eine Freundin erzählt, dass sie Holunder in einer ausgedienten Wäscheschleuder (nach Reinigung) geschleudert haben, soll hervorragend funktioniert haben, im Bettbezug mit Reißverschluss. Vielleicht auch eine Idee für Massenherstellung a la Zentrifuge.

L.G.
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