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Autor Thema: Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung  (Gelesen 10186 mal)

frida

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #135 am: 27. November 2009, 18:11:12 »

Nehmen wir mal an, das Hauptmotiv ist 10cm tief und 200cm vom HG entfernt. Dann müsste - einen immer gleichen Bildausschnitt und gleich Blende vorausgesetzt - ...
Das versteh' ich nicht: Wie soll bei unterschiedlichen Brennweiten der Bildausschnitt gleichbleiben?


Indem man dichter ran geht bzw. weiter weg.
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bristlecone

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #136 am: 27. November 2009, 18:16:58 »

Jetzt versteh' ich in etwa, was du meinst.
Wenn ich aber mit einer kürzeren Brennweite näher ans Hauptmotiv rangehe, damit es dieselbe Fläche des Bilds ausfüllt wie bei bei Gebrauch einer längeren Brennweite, verändert sich die Perspektive: Es wird ein größerer Teil des Hintergrunds vom Hauptmotiv verdeckt.
P.S. Für deine Fragestellung spielt das aber zugegenermaßen eine untergeordnete Rolle.
« Letzte Änderung: 27. November 2009, 18:22:17 von bristlecone »
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Gartenlady

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #137 am: 27. November 2009, 22:11:36 »

Beim Aufräumen habe ich ein Laternchen Foto mit dem 35mm Objektiv und ihne Sonnenschein gefunden, ich habe es in post #122 eingefügt.

Damit sind die Lichtverhältnisse mit dem 35mm und dem 60mm Objektiv höchstwahrscheinlich gleich, die Bilder sind unmittelbar nacheinander entstanden. Bei dem Foto mit 105mm bin ich nicht sicher, ob da nicht doch etwas Sonne vorhanden war.
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Faulpelz

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #138 am: 28. November 2009, 09:15:55 »

Bei dem Foto mit 105mm bin ich nicht sicher, ob da nicht doch etwas Sonne vorhanden war.

Birgit, was die Schärfe anbelangt, finde ich das 105er am besten, also das rechte Bild der Dreierreihe. Wenn da evtl. etwas Sonne im Spiel war, kann das natürlich auch die Schärfe beeinflussen. Die Schärfe nimmt ja mit dem Licht zu. Es wäre wirklich sehr interessant, wenn du mal alle drei Objektive bei absolut gleichen Lichtverhältnissen testen könntest. Danke für deinen Aufwand. :-*

LG Evi
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Gartenlady

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #139 am: 28. November 2009, 10:19:49 »

Ich habe noch mal nachgeschaut, da ich alle Aufnahmen vergleichbar lang belichtet habe - das mit dem 105mm Makro am längsten, nämlich 1/6s - kann da auch keine Sonne im Spiel gewesen sein. Trotzdem wirkt diese Aufnahme sonniger, vielleicht ist das 105mm-Objektiv ja deshalb mein Lieblingsobjektiv ;) ::) ;D
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Roland

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #140 am: 08. Dezember 2009, 13:21:14 »

@Thomas, hattest Du irgendwo schon die genaue Bezeichnung, Deines 180mm Objetives genannt?

LG

Roland
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Thomas

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #141 am: 08. Dezember 2009, 13:41:29 »

Hallo Roland,

ich kopiere hier mal einen Ausschnitt aus einem älteren Post von mir ein:

Das Besondere ist eigentlich nur die Optik, die ich mir kürzlich endlich geleistet habe: Tamron 180 mm Makro, hier an meiner Nikon D 300. Aufgestützt aus der Hand fotografiert, extrem nah dran. Dabei mit der Blende bzw. Tiefenschärfe gespielt, durch Abblendtaste kontrolliert (bzw., da das Sucherbild beim stärkeren Abblenden zu dunkel wird, einfach Serien mit verschiedenen Blenden geschossen). Allerdings habe ich schon versucht, die verschiedenen Formen, Unschärfen, Farbverteilungen unter Sucherkontrolle irgendwie spannend zu komponieren.

Hier Links zu diesem fantastischen Objektiv:

Tamron SP AF 180mm F/3,5 Di LD[IF] MACRO 1:1
Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon
Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv Nikon (nicht D40/D40x/D60)

Das Tamron ist von der Bildqualität her super, allerdings groß und schwer, und es hat halt nur einen langsamen Autofokus - aber das trifft wohl auf die meisten Telemakros zu.

Hier ist ein Vergleichstest verschiedener Makros, der ganz seriös zu sein scheint.

Liebe Grüße
Thomas
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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #142 am: 09. Dezember 2009, 09:11:31 »

Viele scheinen das Sigma 150mm Makroobjektiv zu schätzen. Anne hat es, Frank hat es, Evi möchte es gerne haben.

Es hat einen - hoffentlich schnellen HSM-AF-Motor - in den verschiedenen Foren, die sich mit Fotografie befassen, wird es immer wieder gelobt, wie sind die Erfahrungen der Besitzer?

Wie handlich oder unhandlich ist es?
Ist der AF-Motor tatsächlich schnell?
Kann man es auch ohne Stativ verwenden?

Wie ist die Bildqualität?

P.S. es gibt auch ein 180mm Makro von Sigma, auch hochgelobt und mit schnellem AF-Motor. Nach den Erfahrungen mit dem langsamen AF des Tamron 17-50mm Objektivs, möchte ich in Zukunft lieber einen schnellen AF haben.

Die Bilder, die man hier sehen kann, sagen ja nicht viel über die Qualität aus, die das Objektiv erzeugt, dazu müssen sie zu stark komprimiert werden.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2009, 09:15:34 von Gartenlady »
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frida

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #143 am: 09. Dezember 2009, 09:52:42 »

Bei einem Makroobjektiv würde ich auch Wert darauf legen, schnell manuell nachfokussieren zu können - also direkt eingreifen. Soweit ich weiß, erlaubt das weder Tamron noch Sigma.
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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #144 am: 09. Dezember 2009, 10:09:32 »

...manuell nachfokussieren ... Soweit ich weiß, erlaubt das weder Tamron noch Sigma.

Das ist tatsächlich zu vermuten, diese Eigenschaft schätze ich an den Nikon-Objektiven sehr und sie fehlt mir bei den anderen.
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Thomas

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #145 am: 09. Dezember 2009, 10:11:38 »

Bei Telemakros ist der AF vor allem im Nahbereich sehr oft ein Problem, auch beim HSM Sigma 150 mm (s. dazu z.B. hier).

D.h. im Nah- und Makrobereich stellt man am besten manuell scharf bzw. durch Vor- und Zurückbewegen der Kamera (aus der Hand oder auf Stativ per Einstellschlitten). Oder man stellt bei geeigneten Motiven zunächst manuell in den ungefähren Bereich scharf und schaltet dann um auf AF.

Ein Stativ wird jedenfalls oft erforderlich sein, ich sehe das sogar an der D 700 mit dem geringen Rauschen bei hohen ISO-Werten.

150 und 180 mm sind zwar kein so großer Unterschied, aber da ich auch ein 105er habe, ist für mich 180 mm sinnvoller. Und jetzt an der FX-Format D 700 bin ich erst recht froh über die längere Brennweite.


Liebe Grüße
Thomas



« Letzte Änderung: 09. Dezember 2009, 10:12:14 von Thomas »
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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #146 am: 09. Dezember 2009, 10:25:02 »

An einer Vollformatkamera hat man natürlich andere Voraussetzungen bei der Wahl der Objektive. Mir ist im Naturfotografenforum aufgefallen, dass einer meiner Favoriten dort für seine wunderbaren Blumenmakros meistens nicht seine D700 sondern seine D90 nimmt, das liegt sicher an der besseren Freistellung durch die längere Brennweite der Objektive.
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birgit.s

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #147 am: 09. Dezember 2009, 10:30:48 »

An einer Vollformatkamera hat man natürlich andere Voraussetzungen bei der Wahl der Objektive. Mir ist im Naturfotografenforum aufgefallen, dass einer meiner Favoriten dort für seine wunderbaren Blumenmakros meistens nicht seine D700 sondern seine D90 nimmt, das liegt sicher an der besseren Freistellung durch die längere Brennweite der Objektive.

... und der größeren Tiefenschärfe. Viele Makrofotografen nutzen weiter die Crop-Kameras, einer der Gründe weswegen wir die D2x noch haben.

Gruß Birgit
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Traue keinem Bild welches Du nicht selbst bearbeitet hast.

Thomas

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #148 am: 09. Dezember 2009, 10:55:48 »

... besseren Freistellung durch die längere Brennweite der Objektive.

... und der größeren Tiefenschärfe. Viele Makrofotografen nutzen weiter die Crop-Kameras, einer der Gründe weswegen wir die D2x noch haben.

Gruß Birgit

Wichtige Aspekte! - Ich sammle da gerade noch Erfahrungen.

Liebe Grüße
Thomas

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frida

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Re:Festbrennweiten - eine Wiederentdeckung
« Antwort #149 am: 09. Dezember 2009, 12:15:25 »

An einer Vollformatkamera hat man natürlich andere Voraussetzungen bei der Wahl der Objektive. Mir ist im Naturfotografenforum aufgefallen, dass einer meiner Favoriten dort für seine wunderbaren Blumenmakros meistens nicht seine D700 sondern seine D90 nimmt, das liegt sicher an der besseren Freistellung durch die längere Brennweite der Objektive.

... und der größeren Tiefenschärfe. Viele Makrofotografen nutzen weiter die Crop-Kameras, einer der Gründe weswegen wir die D2x noch haben.

Gruß Birgit

Ist das nicht ein Widerspruch? Ich meine, wenn ich besser freistellen kann, habe ich weniger Tiefenschärfe.

Aber gerade im richtigen Makrobereich ist doch das Freistellen nicht wirklich das Problem, sondern eher der Mangel an Tiefenschärfe, weshalb man oft mit Blende 8 aufwärts arbeitet. Die längere Brennweite hilft nur im Sinne der Teleeigenschaft, man bekommt ein besseres Abbildungsverhältnis. Aber im Vollformat ist die Tiefenschärfe größer.

Etwas anderes ist es, wenn man mit einem Makroobjektiv gemäßigte Makros oder Nahaufnahmen macht, so wie wir es oft mit Blüten etc. tun, da kommt die gute Freistellungsmöglichkeit bei langer Brennweite ganz recht.

Thomas, Du beschriebst: "Oder man stellt bei geeigneten Motiven zunächst manuell in den ungefähren Bereich scharf und schaltet dann um auf AF." - das manuelle Umschalten ist aber mühsam und zudem kann es auch sein, dass man den AF wieder manuell korrigieren möchte - z.B. um zu entscheiden, wo der Schärfebereich beginnen soll. Von daher machen Objektive, die einen manuellen Eingriff ohne Umschaltung erlauben, bei Makro absolut Sinn.

Telemakros haben übrigens einen eher langsamen Autofokus, da der Fokussierweg absichtlich weit ist (manchmal mehr als eine Umdrehung am Tubus), damit feine Justierung möglich ist.
« Letzte Änderung: 09. Dezember 2009, 12:16:48 von frida »
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