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|14|4|Für Kellerkinder wäre eine wurzelblühende Rose praktisch.  (anonymes Zitat aus einem Fachthread)

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Autor Thema: Stauden einfach in die Wiese pflanzen?  (Gelesen 15413 mal)

sophie

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Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« am: 26. September 2008, 13:28:50 »

wir haben daheim eine kleine wiesenböschung, die bis jetzt immer gemäht wurde. ich würde dort gerne eine art stauden-wiese draus machen, 1. dass mehr farbe im garten ist, 2. sichtschutz durch höhere stauden und gräser (nachbar) und 3. zur raumbildung.
ich hab auch schon eine auswahl an wildstauden passend für unseren boden getroffen, die meisten davon auch 'für wiesenähnlliche bepflanzungen geeignet'.
ich frag mich nun, ob ich die pflanzen direkt in die vorhandene wiese pflanzen kann (natürlich in ein entpsrechendes pflanzloch), da ich einen wilden naturgarten habe und mich es auch nicht stört, wenn zwischen den blühenden stauden wilde gräser rauswachsen.
oder muss beim pflanzen der jungen stauden und gräser die gesamte wiese weg, alles 'unkraut' ausgerissen werden, um die konkurrenz für den anfang mal auszuschalten?
schaffen die stauden es nicht, der normalen wiese herr zu werden? ich hab ohnehin höhere arten gewählt, also keine bodendecker, bei denen es eher ein problem wäre, wenn sie gleich von der wiese überwachsen werden.
ich hoffe, ihr könnt mir helfen. vielleicht hat ja eine/r von euch auch so eine 'stauden-wiese', also kein beet im eigentlichen sinn, keine strenge beeteinfassung, sondern einfach stauden mit wildcharakter in der wiese - ist sowas überhaupt möglich? ???
ich hab ein bild vom standort drangehängt - es geht um den markierten bereich!
lg sophie
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*Falk*

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #1 am: 26. September 2008, 13:40:12 »

Akelei kommt bei mir in der Wiese gut zurecht. Klaschtmohn braucht
eigendlich zum Keimen offenen Boden, bei meiner Mutter hat es aber
auch im Rasen funktioniert.
LG falk
« Letzte Änderung: 26. September 2008, 13:40:44 von Upico »
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„Ein Garten ist kurzlebig, kein Gemälde an der Wand, sondern veränderlich.“ Beth Chatto

Falk

freitagsfish

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #2 am: 26. September 2008, 13:49:59 »

bei mir wandert lychnis coronaria von den beeten in die wiese. die kleinen silbrigen tuffs der jungpflanzen kann man gut erkennen, und wenn sie blühen, kommt man noch einfacher mit dem rasenmäher drumherum. ebenfalls in unserer wiese aufgetaucht sind einige pfingstrosen. da deren laub nach der blüte sich aber niederlegt, ist es schwieriger, dort zu mähen, also müßte man sie abstützen.

ich bin aber eher gespannt auf antworten aus dem forum, ob auch andere erfahrungen damit haben, stauden auf einer wiese zu ziehen. ich glaube, selbst, wenn man pflanzen findet, die mit dem konkurrenzdruck von gräsern und beikräutern umgehen können, ist es einfach schwierig, solch eine fläche zu pflegen... mal sehen!
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Blauaugenwels

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #3 am: 26. September 2008, 13:52:51 »

Hallo Sophie,

Du willst also eine bunte Blumenwiese? Die darf aber je nach Artenzusammenstellung nur 1-2 Mal pro Jahr gemäht werden (Ende Juni + Ende September), weil die Stauden blühen und fruchten können müssen.

Blumenwiese geht prinzipiell auch aus der bestehenden Wiese heraus. Wichtig ist, dass sie möglichst nicht gedüngt sein soll, sonst erdrücken die Gräser die geplanten Stauden. - Wie sieht es mit den Nährstoffen aus?
Optimal wäre die Vorbereitung, wenn die Wiese ein winziges bisschen schütter wäre, dann könnten neue Arten gut keimen und sich durchsetzen. In dicken gedüngten Wiesen ist das kaum möglich.
Ich würde der Einfachheit halber zu Blumenwiesenmischungen greifen, dann hast Du rasch eine bunte Mischung, die aufeinander abgestimmt ist. Im Internet finden sich dazu ein paar Anbieter. In der Regel sind aber in den Mischung die Gräser auch mit drin, da sie für offenen Boden gedacht sind. An deiner Stelle könntest Du entweder den bestehenden Gräserbestand völlig entsorgen (macht verdammt viel Arbeit) oder aber für einige Freiräume schaffen, indem Du den Grasbestand etwas lichtest.

Schau doch hier in der Forumssuche mal nach Blumenwiese etc. Da waren schon mal Themen da. (Ich hab jetzt leider keine Zeit zu suchen.)

Viele Grüße
Markus
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Blauaugenwels

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #4 am: 26. September 2008, 14:02:24 »

ich glaube, selbst, wenn man pflanzen findet, die mit dem konkurrenzdruck von gräsern und beikräutern umgehen können, ist es einfach schwierig, solch eine fläche zu pflegen... mal sehen!
Die Pflege ist eigentlich einfach. Erste Mahd frühestens Ende Juni, dann haben die meisten Wiesenarten (ich geh jetzt mal von den heimischen aus) Zeit, zu blühen; die zweite Mahd Ende September oder Anfang Oktober, dann haben sie ein zweites Mal geblüht und sicher auch ausgesamt.
Nicht zu tief mähen, was viele Rasenmäher leider weniger gut können. Sense wäre ideal, aber wer kann das heute schon noch? - Wird zu tief gemäht, nimmt man selbst so robusten Arten wie dem Wiesensalbei zu viel Kraft für den erneuten Austrieb und bringt sie mittelfristig zum Aussterben.

Unser Nachbar hat seit vielen Jahren eine bunte Blumenwiese zwischen den Obstbäumen. Ich muss mal Bilder raussuchen, wenn ich daheim bin. Dort stehen: Schneeglöckchen, Winterlinge, Wiesenschaumkraut, Primeln, Narzissen, Brennender Hahnenfuß, Margheriten, Wiesensalbei, Wiesenflockenblume... Die volle bunte Mischung.
Er mäht immer mit der Sense und nur so viel, wie seine Stallhasen jeden Tag fressen. Die Hasen bekommen gutes Futter und die Blumenwiese hat je nachdem wo er mit der Mahd anfängt, Zeit für Blüten und Samenbildung.
Gedüngt wird nicht und das ist auch wichtig: Je magerer eine Wiese, desto reichhaltiger die Flora. Auf fetten Wirtschaftswiesen gedeiht nur massiges, fettes Gras und Klee; auf mageren Standorten dagegen konkurrieren viele Arten um die wenigen vorhandenen Nährstoffe und erhalten sich dadurch gegenseitig.
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sophie

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #5 am: 26. September 2008, 14:17:33 »

danke für eure antworten.
eine blumenwiese mit glockenblumen, magariten und hahnenfuß haben wir dort bereits. gemäht wird, nachdem die magariten verblüht sind (ende juni glaub ich).
ich will aber auch nach dieser mahd eine dichte 'wiese' und zwar nicht nur mit den üblichen blumenwiesenarten. ich hätt gerne hemerocallis, monarda, astern, miscanthus usw an der grundstücksgrenze (siehe blaue markierung), also tw. viel höhere arten als jetzt eine 'normale' blumenwiese. es soll eh ausschauen, wie eine staudenrabatte, nur halt ein bisschen wilder und die arten sollten so gut wie ohne pflege gedeihen. rückschnitt im herbst/frühjahr ist klar und auch unansehnliche blütenstände etc. rausschneiden, aber was ich nicht will: jäten!
drum würd ich gerne wissen, ob die 'wilderen' stauden es auch aushalten, in der (halb) hohen wiese zu wachsen....
was denn sonst ist unter 'für wiesenähliche bepflanzung' oder 'präriebepflanzung' gemeint?
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Santolin

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #6 am: 26. September 2008, 18:52:36 »

Hallo Sophie, mit dem "nicht jäten" wird es wahrscheinlich nichts werden wenn du nur Pflanzlöcher in die Wiese gräbst. Wir haben unseren Wall anfangs nur zu 1/3 bepflanzt und den Rest mit Gras eingesät (ist ja leichter zu pflegen 8) )Doch dann kam, was kommen mußte bei einer Mitgliedschaft im Forum: der Platz wird knapp und die letzten Resourcen werden herangezogen. In unserem Fall die "Wallwiese" ich habe es schon oft bitter bereut, dass ich a. überhaupt da Gras angesät habe und b. nicht gründlich gejätet habe, bevor ich Stauden und Gehölze gepflanzt habe. Seither verbringe ich viel Zeit mit Gras auszupfen. Wenn ich das nicht mache, sieht es sehr hässlich aus. Das Bergteebild ist nach dem jäten und auf dem ersten Bild finden wahrscheinlich nur die echten Kenner die Pflanzen. Zu meiner Ehrenrettung muss gesagt werden, dass ich bei dem Bild den Garten 11 Wochen nicht gesehen/gepflegt hatte.
LG Santolin

UnkrautimBeet.jpg



UnkrautimBergtee.jpg



StaudenimGras.jpg

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riesenweib

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #7 am: 26. September 2008, 19:38:56 »

ich habe folgende erfahrungen mit dem "dazu"pflanzen:

die stauden müssen (falls sie nicht sehr sehr wuchskräftig sind), deutlich grösser sein wie direkt vom staudengärtner. Ich lasse sie gut eine saison im "kindergarten", um an umfang zuzulegen. Ausserdem gewöhnen sich die pflanzen an den boden in Deinem garten, der mit sehr hoher wahrscheinlichkeit nicht dem torfhältigen substrat der staudengärtner entspricht.

das pflanzloch flächenmässig um einiges grösser ausheben als für den wurzelballen notwendig. Nach dem pflanzen mulchen, um den konkurrenzierenden graswuchs zu unterbinden. Regelmässig checken, ggf giessen (seltener, aber kräftig) und jäten. Zum mulchen nehme ich die umgedrehten grassoden und rupfe falls not noch ein paar grasbüschel rundherum ab. Aber bei uns hat's viel gras ... guter feuchter boden.

Ich ergänze so grossstauden in der wiese auf einer lichtung, mich stört es nicht, wenn hauptsächlich gras wächst.

lg, brigitte
« Letzte Änderung: 26. September 2008, 19:41:12 von riesenweib »
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will bitte jemand meine tippfehler? Verschenke sie in mengen. danke ;-)

sophie

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #8 am: 26. September 2008, 19:49:44 »

@santolin: mir gefällt dein 'unkraut'beet! ja wirklich, ich find das echt nicht schlimm, wenn alles kreuz und quer wächst, ganz im gegenteil, genau so eine wildnis will ich ja! ;D
die frage ist halt nur, ob die stauden sich das gefallen lassen... :-\
« Letzte Änderung: 26. September 2008, 19:50:12 von sophie »
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daphne

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #9 am: 26. September 2008, 20:08:37 »

bei wiesenähnlichen Pflanzungen bzw. Prärienpflanzungen simd die Gräser deutlich in der Minderzahl.
Bei einer 'normalen' Wiese wie deiner ist die Grasnarbe meist so dicht, das die Stauden untergehen im Wurzelfilz und Blattmasse.
Ich würde erst mal eine kleinere Versuchsfläche starten mit starkwüchsigen Solitärstauden im 3 Liter Topf und vielleixht Mulchscheiben, wie es sie für Gehölze gibt , drumherumlegen
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thegardener

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #10 am: 26. September 2008, 21:48:59 »

Im Prinzip geht das gut, irgendwo in der Nähe von Augsburg gibt es eine Wiesenflur die bekannt für ihr Vorkommen von Hemerocallis ist, wohl das einzig bekannte europäische Wildvorkommen. Miscanthus habe ich gerade auf einer Lichtung im Wald gefunden.. Voraussetzung ist aber, wie vorher genannt das die Stauden einen Vorsprung vor den Gräsern haben. Ich habe es in einem Gartenteil auch anfangs so gehandhabt: erst große Löcher buddeln, Stauden rein und mit den Grassoden mulchen. Nur die zunehmende Staudenzahl hat mich schnell überzeugt das ich reine Staudenbeete brauche , aber das kommt erst im zweiten Jahr ;) .
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pearl

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #11 am: 28. September 2008, 00:45:54 »

Wenn ich sophie so verstehe, dass sie wissen möchte welche Erfahrung mit welcher Methode schon jemand gemacht hat oder geht es erst um die verschiedenen Methoden? Oder ist überhaupt eine Staudenwiese angestrebt und nicht eher eine Präriepflanzung?

Ein Hinweis könnte sein, was sophie schon für Pflanzen ins Auge gefasst hat und ob sie schon Saatgut bestellt hat.

Der neueste Schrei ist FLORFLOR. FLORFLOR ist die Wiese ohne Gras. Vermutlich geht sie auch ohne Garten...

Mit Staudenwiese ohne Gras aber mit Gräsern und mit Wiese mit Stauden und mit Stauden, die in Wiesen reinwachsen und Pflanzflächen in die die Wiese reinwächst habe ich satt Erfahrung gemacht. Es ist ein weites Feld!

Daher erst mal:

Um welche Pflanzen geht es denn, sophie, die du ausgewählt hast?
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Santolin

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #12 am: 28. September 2008, 06:56:39 »

naja, mir gefällt es ohne all zuviel Unkraut doch besser ;)

gejätet2.jpg



gejätet1.jpg

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Astrantia

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #13 am: 30. September 2008, 00:49:21 »

Hallo, Sophie,
ich habe mit solchen Beeten, die ja eigentlich gar keine sind, die besten Erfahrungen. Wir haben ein Ferienhäuschen, das wir aufgrund der Entfernung nicht jedes Wochenende aufsuchen, so dass intensivere Beetpflege nicht in frage kommt. Darüberhinaus hat es auch noch einen ziemlich lehmigen Boden, der sich nicht so gut bearbeiten lässt.

Ich habe nun, allerdings im Laufe von vielen Jahren, an etlichen Stellen mehr oder weniger wilde Stauden-Pflanzungen im Gras erreicht, indem ich weitgehend unempfindliche Stauden einfach direkt in das Gras gepflanzt habe, oft, indem ich nur ein blumentopfgroßes Loch "freigehackt" habe.

Ich habe mich in der Umgebung umgesehen und geguckt, was dort an Wildpflanzen eh' wächst; dann habe ich nach unempfindlichen entsprechenden Gartensorten gesucht, die etwas mehr Farbe bringen.

Einiges habe ich dort angesiedelt, indem ich Samen abnahm und dort ausstreute bzw. (bei Platterbsen oder wilden Wicken) in die Erde steckte. Ein paar unempfindliche Zwiebelpflanzen, ohne große Fisematenten in die Erde gerammt, haben sich auch bewährt und gehalten.

Allerdings gibt es im Großen gesehen nicht so knallige Farben, wie es eine herkömmliche Staudenpflanzung hergibt. Es ist eben alles blütentechnisch etwas zarter, ober vom Wuchs her absolut robust, was vor allem im Frühjahr auffällt, wenn die saftigen Horste aus der Erde kommen.

Ich zeig hier mal ein paar, durch die Verkleinerung allerdings nicht so ganz klare Bilder.

Vor und an einem Südhang habe ich ein sehr sonniges "Beet". Im Frühjahr ist es dominiert von wilden schwefelgelben Acaulis-Primeln und von Karnevalsprimeln (P.sibthorpii), dann sieht es eher aus wie Blümchen im Gras.

Später gibts dann Osterblumen, ein paar robuste Tulpen, Gänseblümchen , Vergissmeinnicht und Ehrenpreis, die säen sich alle von alleine aus. Danach kommen die Horste der Astrantien kugelig hervor, sie lieben anscheinend diese Ecke und säen sich aus wie wild. Dazwischen ein paar große Alliums ("Globemaster"?), dann im weiteren Jahresverlauf riesige Oreganum-Büsche, Geranium phaeum, macrorrhizum, und einige andere Sorten, dazwischen rote Lichtnelken, Veronicastrum, Witwenblumen in Dunkelrot, rosa Schafgarbe, die staudige Lathyrus niger und, an den Stielen der anderen Blumen emporkletternd, die Erdnuss-Platterbse, Lath. tuberosus, für die ich einfach Samen aus der Umgebung in die erde steckte.

Dann gibts noch rosa Flockenblumen, die hier auch wild wachsen, Goldfelberich, Labkraut und und und... Auch eine schöne alte weißblühende Pfingstrose und ein paar niedrige Stachelbeerbüsche halten es gut aus.
« Letzte Änderung: 30. September 2008, 01:01:52 von Astrantia »
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Astrantia

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Re:Stauden einfach in die Wiese pflanzen?
« Antwort #14 am: 30. September 2008, 00:50:30 »

Hier nochmal eine etwas andere Perspektive:

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