den Findlingspark Nochten hätte ich mir nie angesehen und werde ich mir nie ansehen. Der Anlass ist nur Gizis Bemerkungen dazu und die ausführliche Selbstdarstellung hier.
Das Bild bei
wikipedia: Lausitzer Findlingspark Nochten ist mir noch sehr sympathisch. Die Idee ist hervorragend, nur wer die Ausführung übernommen hat, daraus werde ich nicht schlau.
Die Kühltürme im Hintergrund sind klasse. Die Kargheit der ausgelaugten Landschaft steigert eine Form der Sammlung. Das Projekt erinnert mich an das von Wolfgang Oehme in Bitterfeld. Dort ist etwas sehr gut gelungen.
Die Ausführung in Nochten finde ich mehr als ...?
Mir fällt dazu das richtige Wort nicht ein.
Überall fürchte ich diese von Kommunalpolitikern abgesegneten Vorhaben, die erlauben in schöne mächtige Steine Metallplatten einzusenken. Aus Messing! Geschwärzt und auf antik gemacht!
Oder Stauden aus dem Herbstsortiment von Kienzle - gestauchte Astern - in 1 qm eines Kieses zu versenken, der nur dort vorkommt, wo große Flüsse ihn hinterlassen haben.
Solche Staudenverwendung ist ein Elend!
Unmotivierte Heide- oder Moorlandschaft mit vertrockneten Etagenprimeln sind ...
auch nicht gut.
Es ist alles so, wie ein gründerzeitlicher Gartenbesitzer seinen Vorgarten anlegete. Ein bisschen Alpen und ein bisschen Lüneburger Heide und ein bisschen Schwarzwald und Rhein wäre auch noch schön. Alles ...schland!
Gegen sowas hatten wir dann Karl Foerster.
Nun denn. Wir haben ihn nicht mehr und wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass Gärten und Parks nichts mehr mit schönen geeigneten Pflanzen und noch weniger mit geschickter meisterhafter kenntnisreicher Staudenverwendung zu tun haben.
Dass an erster Stelle bei den Besucherzahlen vor Nochten Wörlitz kommt und Muskau, das ist ein Hoffnungsschimmer. Für Muskau könnte noch mehr getan werden!
Allerdings zeigt es auch, dass nicht so sehr viel los ist in der Gegend, da gebe ich nun Gizi wieder recht!