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Autor Thema: Anbau violetter Kartoffelsorten  (Gelesen 10158 mal)

tomatengarten

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #15 am: 17. Oktober 2008, 19:08:19 »

@lio: wie bist du mit blauer schwede zufrieden? die bleibt meiner erfahrung nach beim kochen ja nicht wirklich blau sondern "entfaerbt" sich?

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Marion

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #16 am: 17. Oktober 2008, 19:09:34 »

meine beete waren zudem bis zu diesem frühjahr noch rasen, deswegen ist da vielleicht noch nicht genug "wumm" hinter... ;)

das ist naheliegend, zwergli, das wär des rätsels lösung. gib dem mal ein bißchen leckerchen und zunder.
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max.

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #17 am: 17. Oktober 2008, 19:10:23 »

man muß auch die herkunft und die qualität der pflanzkartoffeln beachten. ich habe vitalotte mal aus speisekartoffeln kultiviert - das resultat war erbärmlich.
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tomatengarten

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #18 am: 17. Oktober 2008, 19:11:36 »

man muß auch die herkunft und die qualität der pflanzkartoffeln beachten. ich habe vitalotte mal aus speisekartoffeln kultiviert - das resultat war erbärmlich.

das empfinde ich als wichtigen hinweise. danke, max ;)
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Conni

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #19 am: 17. Oktober 2008, 19:11:54 »

Mit Kartoffeln hatte ich bisher in meinem mageren Sandboden nur mäßigen Erfolg.

Vitelotte entwickelte sich prächtig, machte 80 cm hohe Büsche und blühte bis zur Ernte Ende September unentwegt, von Trockenheit und Hitze völlig unbeeindruckt. Neben Fleur hatte ich von dieser Kartoffel den größten Ertrag, auch richtig große Knollen.

LG Lilo


Lilo, meinst Du, dass es an den Sorten liegt oder hast Du in diesem Jahr irgendetwas anders gemacht als sonst ?

Da ich auch recht sandigen Boden habe, gebe ich den Kartoffeln immer etwas Startkapital mit auf den Weg: Furche ziehen, mit Federn von einem ausgemusterten Federbett füllen, bisschen Lehm obendrauf und in dieses Bett die Kartoffeln. Bei der Ernte ist von den Federn nichts mehr zu sehen. Hornspäne täten es sicher auch, aber irgendwer hat immer ein altes Federbett oder ein Kopfkissen über ;)

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max.

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #20 am: 17. Oktober 2008, 19:19:09 »

@tomatengarten,
leider gibt es aber viele der für mich interessantesten sorten gar nicht mehr als zertifiziertes saatut, weil sie aus der sortenliste verschwunden sind. man ist beim kauf alter und außergewöhnlicher sorten sehr auf die seriosität des anbieters angewiesen. ich habe bei ebay-käufen mit "kartoffelvielfalt" einmal schwer schiffbruch wegen viroseverseuchung erliten; mit der fa. "kartoffelvielfalt" war ich aber bisher sehr zufrieden.
einige leute im forum schaffen es ja seit jahren, den eigenen nachbau gesund zu erhalten.
mir ist das noch nicht gelungen.
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zwerggarten

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #21 am: 17. Oktober 2008, 19:28:00 »

man muß auch die herkunft und die qualität der pflanzkartoffeln beachten. ich habe vitalotte mal aus speisekartoffeln kultiviert - das resultat war erbärmlich.

das empfinde ich als wichtigen hinweise. danke, max ;)

dito. danke, max! :)
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zwerggarten

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #22 am: 17. Oktober 2008, 19:29:26 »

... Furche ziehen, mit Federn von einem ausgemusterten Federbett füllen, bisschen Lehm obendrauf und in dieses Bett die Kartoffeln. Bei der Ernte ist von den Federn nichts mehr zu sehen. Hornspäne täten es sicher auch, aber irgendwer hat immer ein altes Federbett oder ein Kopfkissen über ;)

klasse idee - erdäpfel im federbett... :D
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kleineknolle

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #23 am: 17. Oktober 2008, 19:30:56 »

Wie schafft man es aber dann die alten Sorten über Jahre weiter gesund zu vermehren? Wo sind die Spezialisten? Bin über jeden Tipp dankbar!

lg, kleineknolle
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Marion

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #24 am: 17. Oktober 2008, 19:33:34 »

man muß auch die herkunft und die qualität der pflanzkartoffeln beachten. ich habe vitalotte mal aus speisekartoffeln kultiviert - das resultat war erbärmlich.

Oh, menno, genau das hatte vor. 'kartoffelvielfalt', bei denen ich andere Sorten bestellen werde, führt die Lotte nicht. Aber der Bauer auf dem Markt, der mir 1000fach versicherte, dass seine Vitelotte nicht mit Keimhemmern gespritzt ist und bestimmt als Saatkartoffel taugt.

Was mach ich jetzt? Max, wenn du mir sagst - 'Finger weg!' - dann mach ich das.
« Letzte Änderung: 17. Oktober 2008, 19:34:33 von Marion »
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Marion

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #25 am: 17. Oktober 2008, 19:39:10 »

@lio: wie bist du mit blauer schwede zufrieden? die bleibt meiner erfahrung nach beim kochen ja nicht wirklich blau sondern "entfaerbt" sich?



Tomatengarten, der Schwede entfärbt sich etwas, nicht viel. Geschmack nussig und intensiv kartoffelig. Konsistenz mehlig und staubig. Nicht speckig und kleisterig, leider. Schon trocken, aber weniger trocken als Vitelotte. Vitelotte bleibt beim Kochen noch dunkler. Anbau: keine Ahnung.
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max.

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #26 am: 17. Oktober 2008, 19:39:18 »

@kleineknolle,
auf der seite der ipk gatersleben steht irgendwo etwas darüber.
wenn du nichts findest: einen thread mit genau dieser frage eröffnen und ein paar tage warten. dann meldet sich sicher jemand, der weiter weiß.
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Marion

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #27 am: 17. Oktober 2008, 19:40:35 »

Wie schafft man es aber dann die alten Sorten über Jahre weiter gesund zu vermehren?

Trifft das Problem denn die alten Sorten insbesonders oder wie?
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max.

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #28 am: 17. Oktober 2008, 19:43:01 »

@ marion,
probiere es einfach. alle viruverseuchten pflanzen ausreißen und aufs nachbargrundstück schmeißen.
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kleineknolle

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Re:Anbau violetter Kartoffelsorten
« Antwort #29 am: 17. Oktober 2008, 20:07:10 »

danke max.

Einer meiner Versuche im heurigen Jahr:
Ich habe vor vier Jahren Originalpflanzgut der Sorte "Sieglinde" gekauft. Diese Sorte gilt nicht unbedingt als problemlos. Im ersten Jahr gefielen sie mir gar nicht - kleine Knollen und die Schale war auch voller Flecken. Damals noch überhaupt keine Ahnung von Kartoffelbau wurden die übrig gebliebenen Knollen das nächste Jahr wieder angebaut. Resultat: Erntemenge war nicht gewaltig, aber ging so. Aufgrund zu später Bestellung von Saatgut wurden sie ein drittes Mal gepflanzt. Voriges Jahr war es aber extrem trocken, daher gab es nur sehr kleine Knollen, sahen aber ganz gut aus. Heuer, um das Ganze weiter zu verfolgen habe ich sie noch einmal gepflanzt. Witterung war bis August sehr günstig, dann kam der Regen und die Krautfäule hat sie schließlich erwischt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie aber schon sehr groß, viele Knollen pro Staude, die Schale war fein und glatt ohne irgendwelche Krankheitsanzeichen und der Geschmack erst - perfekt! Wohlweislich habe ich von einem Stück Ackerfläche vor dem Regen das Kraut ausgezogen, um für nächstes Jahr diesen Versuch weiter zu verfolgen. Mal sehen, was daraus wird. Also ich kann mir schon vorstellen, dass man unter gewissen Umständen Chancen hat, seine eigenen Kartoffeln annähernd gesund weiter zu vermehren.

Habe schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass zugekauftes zertifiziertes Saatgut nicht ganz gesund war, was man eigentlich erwarten würde. Vielleicht war es auch nur Glück, aber das wird sich dann im nächsten Jahr zeigen.

lg, kleine knolle
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