danke max.
Einer meiner Versuche im heurigen Jahr:
Ich habe vor vier Jahren Originalpflanzgut der Sorte "Sieglinde" gekauft. Diese Sorte gilt nicht unbedingt als problemlos. Im ersten Jahr gefielen sie mir gar nicht - kleine Knollen und die Schale war auch voller Flecken. Damals noch überhaupt keine Ahnung von Kartoffelbau wurden die übrig gebliebenen Knollen das nächste Jahr wieder angebaut. Resultat: Erntemenge war nicht gewaltig, aber ging so. Aufgrund zu später Bestellung von Saatgut wurden sie ein drittes Mal gepflanzt. Voriges Jahr war es aber extrem trocken, daher gab es nur sehr kleine Knollen, sahen aber ganz gut aus. Heuer, um das Ganze weiter zu verfolgen habe ich sie noch einmal gepflanzt. Witterung war bis August sehr günstig, dann kam der Regen und die Krautfäule hat sie schließlich erwischt. Zu diesem Zeitpunkt waren sie aber schon sehr groß, viele Knollen pro Staude, die Schale war fein und glatt ohne irgendwelche Krankheitsanzeichen und der Geschmack erst - perfekt! Wohlweislich habe ich von einem Stück Ackerfläche vor dem Regen das Kraut ausgezogen, um für nächstes Jahr diesen Versuch weiter zu verfolgen. Mal sehen, was daraus wird. Also ich kann mir schon vorstellen, dass man unter gewissen Umständen Chancen hat, seine eigenen Kartoffeln annähernd gesund weiter zu vermehren.
Habe schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass zugekauftes zertifiziertes Saatgut nicht ganz gesund war, was man eigentlich erwarten würde. Vielleicht war es auch nur Glück, aber das wird sich dann im nächsten Jahr zeigen.
lg, kleine knolle