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Autor Thema: Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst  (Gelesen 3217 mal)

tomatengarten

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #90 am: 19. Oktober 2008, 16:02:45 »

oh, was fuer ein wunderschoener "gartenwege"-thread hat sich hier im naturfotografie-board versteckt.

ich habe ihn mir grade kompakt angesehen. was fuer schoene eindruecke aus dem staudensichtungsgarten. danke fuer alle deine bilder und informationen, elis :D

 :-* 8)
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macrantha

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #91 am: 19. Oktober 2008, 22:50:42 »

Wunderschöne Bilder von einer meisterhaften Gartengestaltung, man merkt, dass da junge Leute am Werk sind, die ganz heiß darauf sind immer wieder neue tolle Ideen in die Tat umzusetzen.

Für die bisherige sehr gelungene Gestaltung waren aber nicht unbedingt "junge Leute" verantwortlich. Nun gut - es kommt immer auf den Standpunkt an ;)
Jetzt wird wohl viel Neues entstehen und ich hoffe sehr, dass die Ausrichtung auf detailreich geplante Stauden- und Einjährigenkombinationen erhalten bleibt.
An so manches, was nun Vergangenheit ist, werde ich wehmütig zurückdenken. Dieser kleine Einwurf musste jetzt sein.
Besonders, weil Elis stimmungsvolle Bilder so gut vor Augen führen wie schön es ist, liebevoll gestaltete Pflanzungen betrachten zu können, die nicht in erster Linie auf Pflegeextensivität oder niedrige Kosten ausgelegt sind. In Deutschland gibt es ja leider nicht viele öffentlich zugängliche Gärten dieser Art.

LG
eine alte "Sichtungsgartengängerin"
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Wenn Du einen Schneck behauchst, schrumpft er ins Gehäuse,
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pidiwidi

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #92 am: 19. Oktober 2008, 22:56:04 »



Jetzt wird wohl viel Neues entstehen und ich hoffe sehr, dass die Ausrichtung auf detailreich geplante Stauden- und Einjährigenkombinationen erhalten bleibt.
An so manches, was nun Vergangenheit ist, werde ich wehmütig zurückdenken. "[/i]
Hallo Marcrantha,

warum wird jetzt viel Neues entstehen? Gab es einen personellen Wechsel?

LG pi
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Grüße vom ersten Hügel nördlich der Alpen am Rand der Münchner Schotterebene

macrantha

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #93 am: 19. Oktober 2008, 23:05:53 »

Ja, den hat es schon gegeben. Elis hat ja auch bemerkt, dass viel gerodet wurde (z.B. das Wiesenirsbeet, die großen Flieder an den Kreuzungspunkten der Staudenbeete etc.pp.).
Nun - sehen wir, was die Zukunft bringt.
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pidiwidi

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #94 am: 19. Oktober 2008, 23:21:23 »

Tja, dann bin ich also mal gespannt ob sich der Sonntagsspaziergang dann die nächsten Jahre genauso lohnenswert gestaltet. Nun ist der Garten für dieses Jahr ja nur noch gut 2 Wochen geöffnet.

LG pi
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pearl

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #95 am: 20. Oktober 2008, 00:50:57 »

Ja, den hat es schon gegeben. Elis hat ja auch bemerkt, dass viel gerodet wurde (z.B. das Wiesenirsbeet, die großen Flieder an den Kreuzungspunkten der Staudenbeete etc.pp.).
Nun - sehen wir, was die Zukunft bringt.

oh oh, das hört sich gar nicht gut an! Mal sehen was die Seite so hergibt und ich muss mich wohl beeilen, denn ich habe den Garten leider, leider noch nie selber gesehen.

Die Seite ist nur eine dröge Angelegenheit und gibt nix genaues her.

macrantha, würde es gehen, dass du uns behutsam berichtest?
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sarastro

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #96 am: 20. Oktober 2008, 07:44:39 »

Von einem Personalwechsel direkt im Sichtungsgarten weiß ich nichts. Jedenfalls seit es eine technische Leiter-in gibt, ist viel Dynamik und Schwung in die früher eher konservativen Bepflanzungen gekommen, ohne die Verdienste der früheren Führung zu schmälern. Aber die Zeiten haben sich auch geändert.


Und dies soll hier auch einmal betont werden: Staudenpflanzungen dürfen ruhig auch einmal pflegeintensiv sein. Gespart soll auch mal woanders werden. Schaut doch nach Frankreich! Dort konnte ich auch in Zeiten knapper Kassen wiederum üppige Kombinationen von Stauden und Einjährigen erleben, sei es in Gemeinden oder auch an Überlandstraßen. Ist es vielleicht sinnvoll, in Zeiten der Rezession für das Gemüt und die Schönheit nichts mehr zu tun? Da gibt es anderen Luxus und Nichtsnutz, den die Menschheit sich einsparen kann. Man fange beim Militär an....

Die Tatsache ist: es fehlt bei uns leider wohl immer noch der Wille und auch die Erfahrung, sowie der Mut, etwas zu verändern. Die technische Leiterin des Staudensichtungsgartens hat dies in eindrucksvoller Weise bewiesen.

Problematisch ist nur, einen Professorennachfolger zu finden, sofern dies ein Problem unmittelbar für den Sichtungsgarten darstellen soll. Und da haben wir in jüngster Zeit schon oft gerätselt. Die Personen, Bekannte und Freunde von mir, die als ausgewiesene Staudenkenner ideal wären, winken ab oder sind anderweitig gut untergebracht. So wird es wohl irgendein frisch gebackener "Hansdampf", dekoriert mit den nötigen Papieren, aber ohne praktische Erfahrung. Sei es, wie es kommt, aber er oder sie sollte wenigstens auch menschliche Führungsqualitäten besitzen. Dies ist bei der Arbeit mit Stauden sehr wichtig und wird leider oft nicht berücksichtigt.
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2008, 07:50:05 von sarastro »
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macrantha

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #97 am: 20. Oktober 2008, 09:00:32 »

Also hm ...
Wie drücke ich mich jetzt diplomatisch aus ::)

Den praktischen Führungswechsel mit kleinen Veränderungen hat es schon vor ein paar Jahren gegeben, doch jetzt, wo der frühere Leiter offiziell nicht nur die Leitung des Gartens abgegeben, sondern auch in Rente ist, wurden sofort sehr viele Rodungsarbeiten umgesetzt.

Klar - man muß auch mal was neues ausprobieren, aber auch vor diesem Führungswechsel wurden alte und eingewachsene Beete gerodet und durch Neues ersetzt (vielleicht kann sich noch mancher an das Hosta-Campanula-Beet am Eingang oder die Rosen-Stachys-Salbei Fläche bei den Nadelgehölzen erinnern). Nur eben Eines nach dem Anderen.

Festgefahren war der Garten vorher nun wirklich nicht!

Ich hoffe vor allem nicht, dass dies ein "Schritt-für-Schritt" vorgehen ist, sondern man "nur" einmal "richtig aufräumen" wollte. Sonst dürften in den nächsten Jahren noch so einige Flächen mehr fallen.

Mit der Proffesur für Staudenverwendung hat das nichts mehr zu tun - die wurde von der Leitung des Gartens "entkoppelt".
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2008, 09:01:21 von macrantha »
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sarastro

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #98 am: 20. Oktober 2008, 09:42:21 »

Manche Leute behaupten zwar, der Garten wäre früher festgefahren. Nein, es waren andere Zeiten, heute hat er aber mehr Dynamik bekommen. Ich habe jedoch frühere Zeiten erlebt, wo er eine sehr schlechte Etikettierung hatte und nicht besonders gepflegt war. Dies hat sich völlig gewandelt.
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Faulpelz

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #99 am: 20. Oktober 2008, 20:26:28 »

Ich finde auch, dass sich die Staudenbeete in einem Topzustand befinden und bis auf wenige Ausnahmen auch gut ettiketiert sind. Ich bin meist mehrmals im Jahr dort und unschlüssig, welcher Jahreszeit ich den Vorzug geben würde. Die Bepflanzung im sonnigen Bereich mit den zahlreichen Euphorbien ist im Frühherbst einfach atemberaubend. Ebenso das feurige Beet in Blau/orange. Im Frühsommer sind die Pfingstrosen mit Allium umwerfend etc. Der Garten hat mehrere Höhepunkte im Jahr und ich finde, die Beete haben wirklich Pfiff, Dynamik und klasse Farbkombinationen. Das Ganze auch noch gratis ::)
Nur eine Kleinigkeit habe ich anzumerken: Wir hatten im Juni eine Führung. Die junge Studentin war wirklich sehr nett, konnte aber leider keinen Penstemon von einer Campanula unterscheiden und uns leider die meisten Fragen nicht beantworten.
Ansonsten ist der Staudensichtungsgarten wirklich eine oder mehrere Reisen wert.

LG Evi
« Letzte Änderung: 21. Oktober 2008, 08:30:52 von Faulpelz »
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elis

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #100 am: 20. Oktober 2008, 22:23:36 »

Hallo !

Ich fahre auch gerne nach Weihenstephan zu verschiedenen Zeiten. Im Frühling mag ich die Frühjahrsblüher, den Steingarten und im Waldbereich hinten die ganzen Bodendeckerpflanzen. Im Sommer die Rhododendren, Hostas, Rodgersien und dann die Pfingstrosen. Das ist gigantisch wenn die blühen. Dann die einjährigen dazwischen. Im Herbst dann die ganzen Gräser und Herbstastern. Seit 2 Jahren haben sie im hintern Teil ein großes Versuchsbeet mit vielen verschiedenen Rispenhortensien. Das ist auch sehr interessant. Da finde ich von den neuen Sorten die Limelight sehr dekorativ und wuchsfreudig. Es gibt immer viel zu sehen. Der Gemüsegarten ist auch sehr sehenswert, die vielen schönen Salate, dann die Balkonkästenmuster. Es ist wirklich ein Staudensichtungsgarten, wo immer die neuesten Sorten vertreten sind.

LG. elis
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pearl

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #101 am: 20. Oktober 2008, 23:05:55 »

danke, danke, jetzt können wir uns ein besseres Bild machen. Im neuen Staudengarten oder wo habe ich doch ein Bild gesehen - ich forsche mal nach wer die Personen waren...

Und plane ganz fest einen Besuch im nächsten Jahr ein. Unbedingt! Orange und blau.

Das genau habe ich gerade heute mit Splitt bedeckt. IB Orageux und TB Vigilante ... mit Katzenminze Walkers Low und Euphorbia Dixter ... Natürlich mit Zieglen und im Nachbarquartier als Mulch Biberschwanzbruch. Alles terrakottafarben um die Orientalischen Mohnz.
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Lilo

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #102 am: 27. Oktober 2008, 08:26:18 »

Vergangenen Freitag gab es einen Vortrag der GdS in Frankental

„Gestaltung von Staudenbeeten, standortgerecht, langlebig und gleichzeitig wirkungsvoll. Blütenfarben, Texturen und Strukturen“

Die Referentin war Ulrike Leyhe, die technische Leiterin der Weihenstephaner Gärten.

Frau Leyhe war sehr präsent, der Vortrag war spannend und informativ, es gab wunderbare Bilder der Staudenbeete, und es wurde klar, dass das Konzept der standortgerechten Pflanzung nicht mehr primär und durchgehend verfolgt wird.

Es gibt begeisternde und sehr anregende Beetlösungen für Farbkonzepte, jedoch der Pflegeaufwand scheint, für mein Verständnis zumindest, recht groß zu sein.

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macrantha

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Re:Staudensichtungsgarten Weihenstephan im Herbst
« Antwort #103 am: 27. Oktober 2008, 08:53:39 »

Nur eine Kleinigkeit habe ich anzumerken: Wir hatten im Juni eine Führung. Die junge Studentin war wirklich sehr nett, konnte aber leider keinen Penstemon von einer Campanula unterscheiden und uns leider die meisten Fragen nicht beantworten.

Das liegt daran, dass es fast keine 100%igen Allrounder gibt, die sowohl im Gemüse/Zierpflanzenbereich als auch bei den Stauden/Gestaltung topfit sind. Wenn man auf etwas besonderen Wert legt, empfielt es sich aber unbedingt, nach einem Kundigen für den Bereich Stauden bzw. Gemüse bei der Buchung zu fragen - dann wird auch die Führung zu einem lehrreichen Vergnügen.

Liebe Grüße,
macrantha
« Letzte Änderung: 27. Oktober 2008, 08:53:59 von macrantha »
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