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|17|7|Stadtbäume sind die Straßenkinder des Waldes. :'( (dmks)

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Autor Thema: Nisthilfen  (Gelesen 70603 mal)

Susanne

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Re:Nisthilfen
« Antwort #210 am: 15. Dezember 2009, 18:34:04 »



Zur Brutzeit fliegen unsere Eulen schon in den späten Nachmittagsstunden auf die Jagd. Und wenn die Jungen fliegen können, wird das auch akustisch deutlich. Die Eltern locken die Jungen, was die mit schrillem Geschrei beantworten...
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Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.

Swift_w

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Re:Nisthilfen
« Antwort #211 am: 19. Dezember 2009, 20:04:33 »

Schleiereulen-Bildserie

Hallo zusammen,

hier mal
"Schleiereule total" ;D :

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Swift_w

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Re:Nisthilfen
« Antwort #212 am: 19. Dezember 2009, 20:09:12 »

Nistkästen, Nisthilfen, Bauanleitungen

Hallo zusammen,

hier mal ein Link zu diesem Thema:

http://www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/tippsfuerdiepraxis/nistkaesten/

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Re:Nisthilfen
« Antwort #213 am: 02. Januar 2010, 10:40:17 »

Nistkasten-Aktionen

Hallo zusammen,

Zitat
In Deutschland wird mehr als die Hälfte aller Vogelarten inzwischen als gefährdet eingestuft (110 Arten) oder weist Besorgnis erregende Bestandsverluste (31 Arten) auf.


Vogelschutzvereine rufen daher immer wieder u.a. zu "Nistkasten-Rallyes" auf.

Besonders schwer haben es spät heimkehrende Höhlenbrüter, Zugvögel wie Gartenrotschwanz, Trauerfliegenschnäpper u.a.;
bekanntlich auch Schwalben und Mauersegler.

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/nistkaesten-nisthilfen-voegel.html

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thegardener

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Re:Nisthilfen
« Antwort #214 am: 09. Januar 2010, 23:07:44 »

Ich bin ein am Stöbern auf der Suche nach Fledermauskästen . Dabei bin ich über den hier gestolpert . Das eingearbeitete Gitter habe ich sonst noch nicht gesehen , hat da wer Erfahrungen mit ? Scheint eine gute Idee zu sein :D , oder ?
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marcir

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Re:Nisthilfen
« Antwort #215 am: 09. Januar 2010, 23:14:09 »

Das hat mir auch sofort eingeleuchtet mit dem Gitter! Festhalten und reinkriechen.

Einen ähnlichen Kasten, aber ohne Gitter, habe ich auch aufgehängt. Allerdings kriechen Vögel rein - wahrscheinlich Spatzen um drin zu übernachten. Die Fledermäuse hängen sich möglicherweise lieber in die Bäume am nahen Bach um zu schlafen. Auf jeden Fall fliegen sie herum und mein Kasten hängt schon 7 Jahre ohne Fledermaus.
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thegardener

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Re:Nisthilfen
« Antwort #216 am: 09. Januar 2010, 23:24:57 »

Naja , in einem Berliner Waldgebiet ( Königsheide ) hängen die einzigen mir bekannten Fledermauskästen die wirklich gut akzeptiert sind . Dort wurden sie aber auch kolonieweise aufgehängt , also immer eine Batterie von 3- 5 Kästen zusammen . Abends etwas ungewohnt machen die Flattermänner richtig Radau vor dem Starten , das war ganz spannend .
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oile

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Re:Nisthilfen
« Antwort #217 am: 09. Januar 2010, 23:48:12 »

Fledermäuse sollen wählerisch sein. Nicht jede Art geht in jeden Nistkasten, der da rumhängt. Man muss also häufig ausprobieren, welche angenommen werden.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

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Re:Nisthilfen
« Antwort #218 am: 10. Januar 2010, 08:51:11 »

Verschiedene Fledermauskästen

Hallo Thegardener,

Dein erwähnter Fledermauskasten ist für spaltenbewohnende Fledermäuse.
Diese kriechen eben an rauhen Wänden, Rillen oder auch feinmaschigem Draht in die Höhe.
Andere Arten ziehen in vogelkastenähnliche Fledermauskästen.
Meines Wissens kommt es nur in den letzteren zur Jungenaufzucht !
Hier mal ein Link
verschiedene Fledermauskästen/Typen

Davon haben wir im naturnahen Garten 1 Kasten 2F und 1 Kasten 2FN.
Im großen 2FN fand schon mehrmals Jungenaufzucht statt.
Dieser Kastentyp gefällt mit am besten.
Man erkennt das im Herbst beim Reinigen an der hohen Krümelschicht auf dem Innenboden. Ist dann nicht nur 1cm hoch sondern ca. 5 cm !
Kleinvieh macht auch Mist. ;D

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« Letzte Änderung: 10. Januar 2010, 08:52:38 von Swift_w »
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neinties

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Re:Nisthilfen
« Antwort #219 am: 17. Januar 2010, 11:42:31 »

Ich kann in den letzten Wochen vermehrt beobachten, wie ein Blaumeislein zum Schlafen in den Nistkasten schlüpft :D

Hoffentlich hat sie sich den Platz auch zum Brüten fürs Frühjahr auserkoren. :-*
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Swift_w

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Re:Nisthilfen
« Antwort #220 am: 17. Januar 2010, 12:09:57 »

Hallo Neinties,

gewiß; Revierbesetzung geht z.T. jetzt schon los bei Meisen.
Sollste mal sehen wie das Blaumeisenhähnchen trillert an ersten sonnigen Tagen. :D

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neinties

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Re:Nisthilfen
« Antwort #221 am: 17. Januar 2010, 12:12:07 »

Die Blaumeisen im Park singen jetzt schon. :o
Frühlingsgefühle??? ::)
« Letzte Änderung: 17. Januar 2010, 12:12:18 von neinties »
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Re:Nisthilfen
« Antwort #222 am: 13. Februar 2010, 20:39:12 »

Mehlschwalbe 2010 Vogel des Jahres i.d. Schweiz

Hallo zusammen,

die Mehlschwalbe wurde jetzt in der Schweiz zum Vogel des Jahres ernannt. :)

Mehlschwalben plus Video:
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/04/Vermischtes/Mehlschwalbe-zur-Botschafterin-der-Vogelwelt-gekuert

Hoffen wir mal dass noch mehr Vogelfreunde etwas für die markanten Flugkünstler, Insektenfresser tun.
Ich selbst betreue ein Mehlschwalbenhaus / Mehlschwalbenturm mit 24 Kunstnestern;
davon in 5 Nestern Bruten in 2009.

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neinties

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Re:Nisthilfen
« Antwort #223 am: 14. Februar 2010, 01:49:54 »

Der NABU weist auf seiner Seite darauf hin, dass man jetzt schon die Bruthilfen aufhängen soll - sobald der Schnee geschmolzen ist, geht es los mit der Balz! Es zwitschert schon aus allen Schnäbeln.

Ich habe sämtliche Nistkästen gereinigt und anschließend wieder angebracht, zum Teil an neuen Orten die mir günstiger erscheinen in Bezug auf Lage (Halbschatten!), Schutz, Einflugrichtung und Fluchtweg. Sie hängen alle völlig frei (bis auf die Halbhöhlen natürlich) und zeigen in die selbe Richtung.

In den Kästen, die ich den Winter über hängen gelassen habe, hat sich eine Menge Vogelkot angesammelt, offenbar haben da ganze Gruppen Sperlinge und Meisen übernachtet...

Selbst die gestern angebrachten Nisthilfen waren heute früh wieder verschmutzt!

Einen Halbhöhlenkasten, dessen Öffnung deutlich zu groß geraten war (hatte mich im letzten Jahr bei den Maßen vertan ::) ) und bei dem sich das Dach gelöst hatte, habe ich an der Oberkante neu verschlossen und auch undichte Stellen an den Seiten abgedichtet. Anschließend habe ich ihn durch Einsatz einer dünnen Holzlatte zum Standardkasten umfunktioniert, da er im alten Zustand nicht bezogen wurde (zu unsicher, weil offen für Luftfeinde).

Er sieht zwar in dieser Form überhaupt nicht schön aus, eher zusammengestückelt, aber das Resultat ist sehr kreativ und liebevoll. Selbst kleinste Lücken (bis auf den Wasserablauf am Boden) habe ich stopfen können. Ich würde mich sehr freuen, wenn der Kasten in diesem Jahr erstmals Mieter findet:)

Auch habe ich anhand meiner Nisterfolge im Vorjahr wesentlich attraktivere Standort ausgewählt! Ich habe noch ein zweites Sorgenkind, einen völlig überdimensionierten Starenkasten Marke Eigenbau, dessen Öffnung für Stare viel zu klein, für Meisen aber deutlich zu groß geraten war. Durch den alten Stammplatz (er hing viele Jahre am Baum) ist er völlig morsch geworden und fing an zu verfaulen.

Im letzten Jahr habe ich ihn nach der (bedauernswerten) Fällung des Baumes gerettet und komplett neu verschraubt, was sich als ziemlich schwierig herausgestellt hat - denn die Gewinde wollten in dem feuchten Holz nicht halten. Auch trägt er jetzt ein Brett mit einer wesentlich kleineren Öffnung. In all den Jahren die er hängt (immerhin ist er mit seinen 13 Lenzen schon stolzer Teenager) hat er nur je einmal Sperlinge und einmal Kleiber beherbergt. Eine magere Ausbeute, wenn man bedenkt, dass ein Neukauf im letzten Jahr gleich ein voller Erfolg war.

Nachdem er ein Jahr im Trockenen hing, aber nicht bezogen wurde, habe ich ihn jetzt an einem Metallpfosten aufgehangen. Mal sehen...
Auch hier fehlte ein Teil der Rückwand, was durch die anhaltende Feuchtigkeit ausgebrochen war. Das habe ich durch neue Holzlatten ersetzt so dass er wieder verschlossen ist. Jetzt erstrahlt er in neuem Glanz.

Damit stehen den Piepsern jetzt folgende Hotelzimmer zur Verfügung:

-zwei Halbhöhlenkästen
-ein Körbchen
-kleiner Kasten mit 28 mm Lochöffnung
-großer Kasten mit 32 mm Lochöffnung
-kleiner Kasten mit 32 mm Lochöffnung
-großer Kasten mit 34 mm Lochöffnung
-großer Kasten mit 30 mm Lochöffnung (ehemals Halbhöhle)

Insgesamt denke ich, eine gute Auswahl getroffen zu haben. Nun heißt es Warten auf die ersten Bewohner...

Beabsichtigt ist folgende Belegung entsprechend der oben stehenden Liste:
-Hausrotschwanz und Rotkehlchen
-Amsel
-Zaunkönig
-Kohlmeise
-Sumpfmeise
-Kleiber
-Blaumeise
« Letzte Änderung: 14. Februar 2010, 02:06:58 von neinties »
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oile

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Re:Nisthilfen
« Antwort #224 am: 14. Februar 2010, 02:09:47 »

Neinties, da warst Du ja richtig fleißig. Ich gestehe, dass ich die Nistkästen noch nicht gereinigt habe - ich komme bei den Wetterverhältnissen gar nicht richtig dort hin. Das wird ein bisschen eng - aber noch ist es ja nicht so weit.

Im Moment, solange es so kalt ist, sind die Vögel dankbar für jede Übernachtungsgelegenheit - kein Wunder also, dass die Nistkästen nicht sauber bleiben.
Meine Erfahrung:
- Amseln brauchen keine Nistkästen, die finde überall etwas.
- Rotschwänzchen haben bei mir noch nie die angebotenen Halbhöhlen zum Nisten genommen, höchstens zur Übernachtung. Ist aber auch kein Wunder, es gibt geügend "Spalten" in losen Dächern und Hütten ringsum.
- Zaunkönig ist hier Dauergast, aber er hält nichts von den Körbchen.
- Rotkehlchen macht auch seins, will meine Hilfe nicht.
- Kleiber nimmt, was er kriegen kann, wenn das Einflugloch zu groß ist, wird es halt zugekleister, wenn es zu klein ist, wird ein bisschen daran gearbeitet. Kleiber nisten jedes Jahr hier.
- Von Blau- und Kohlmeisen muss ich nicht reden. Die sind eigentlich fast immer nist- und brütbereit in der ersten Jahreshälfte ;D .


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