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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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Autor Thema: Gibberellinsäure  (Gelesen 3172 mal)

thegardener

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Gibberellinsäure
« am: 29. November 2008, 22:29:46 »

Ich überlege ob Gibberellinsäure für folgende Arten sinnvoll ist:
Viola orientalis
Viola Viola pedatifida
Viola douglasii
Jeffersonia diphylla
Lysichiton camtschatcense
Ist das überflüssig oder hilft es die Samen zu knacken?

edit knorbs: schreibfehler im betreff berichtigt
« Letzte Änderung: 30. November 2008, 20:04:21 von knorbs »
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pearl

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Re:Gibberllinsäure
« Antwort #1 am: 30. November 2008, 00:35:02 »

wie willst du Violasamen knacken?
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Primel

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Re:Gibberllinsäure
« Antwort #2 am: 30. November 2008, 08:51:42 »

Viola-samen keimen ganz gut, wenn man sie der Kälte aussetzt. V.petafida habe ich so auch zum Keimen gebracht, und Jeffersonia auch. Ich denke, auch die anderen von dir genannten Arten kommen ohne Gibbelerinsäure aus.
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thegardener

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #3 am: 30. November 2008, 20:29:03 »

Primel, danke für die Informationen! Dann kann ich sie ja in die Kälte schubsen :) . Im Moment stehen sie noch frostfrei und ich bin mir nicht sicher ob ich sie wirklich dem Frost aussetzen soll. Zumal da der Waschbär lauert der unbedingt wissen will was auf dem Grund der Töpfe ist :P . Hast Du sie ungeschützt überwintert?
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lerchenzorn

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #4 am: 30. November 2008, 21:10:03 »

Zu den anderen weiß ich nichts, aber Viola pedatifida hatte ich vor Jahren ungeschützt ins Freiland gesät. Es keimte nach dem Winter ganz gut, hat sich versamt, so dass immer ein paar Pflanzen vorhanden waren. Es wird aber irgendwann immer dünner und verschwindet letztendlich. Müsste ich wahrscheinlich persönlicher behandeln. :-[
« Letzte Änderung: 30. November 2008, 21:10:24 von lerchenzorn »
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knorbs

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #5 am: 01. Dezember 2008, 12:59:47 »

frost brauchen die samen in den seltensten fällen, längere perioden mit tiefen temperaturen um 0°C im feuchten substrat sind völlig ausreichend. viola braucht m.e. keine ga3 behandlung. die keimten bei mir im kalten gewächshaus auch so problemlos.

bei jeffersonia diphylla bringt ga3 m.e. überhaupt nichts. entweder wird frischer samen sofort ausgesät, oder der samen muss feucht gelagert werden damit der embryo nachreifen kann. wird der samen nach der ernte trocken gelagert, stirbt der keimling ab....meine these für samen mit elaiosom. weisst du was über die lagerung des jeffersonia-samens nach der ernte?
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z6b
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thegardener

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #6 am: 01. Dezember 2008, 16:53:56 »

Leider gar nicht :-\ , die sind von einer Saatguthandlung für rare Pflanzen im Netz . Da ich Jeffersonia auf meiner Sabberliste habe mussten sie noch in den Warenkorb hüpfen. ::)
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pearl

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #7 am: 01. Dezember 2008, 17:08:07 »

wird der samen nach der ernte trocken gelagert, stirbt der keimling ab....meine these für samen mit elaiosom.

dann ist es auch witzlos Cyclamen purpurascens Samen zu verschicken, oder?

Außerdem geht mir ein Licht auf bezüglich des Mistelsamens. Jetzt dämmert mir, dass es sich bei dem Thema nicht um Beeren handelt, sondern um vom Fruchtfleisch befreite Samen! Frag gleich mal nach.
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knorbs

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #8 am: 01. Dezember 2008, 21:41:59 »

dann frag doch mal nach, wie der jeffersonia samen gelagert wurde und zwar unmittelbar nach der ernte! ich hab das schon an anderer stelle geschrieben, dass nach meinen erfahrungen samen von pflanzen, die mit einem eleiosom ausgestattet sind + trocken gelagert wurden, nicht mehr keimen. am auffälligsten kenne ich das bei corydalis, aber auch bei den staudigen berberidaceae. ich bin mir nur noch nicht im klaren, ob die samenlagerung ständig unter feuchten bedingungen bis zur keimung erfolgen muss, oder der embryo nur eine gewisse zeit zur nachfreife solche bedingungen benötigt. erst wenn der nachreifungsprozess abgeschlossen ist, könnte der samen dann austrocknen, ohne den embryo zu schädigen. was berichte über erfolgreiche keimung solcher trocken gelagerten sämereien erklären würde.

einen hinweis, der in die richtung meiner annahme geht, habe ich z.b. in diesem bot. skript gefunden (pdf-datei):

"intraseminales Wachstum, Nachreife: Embryonen entwickeln sich im ausgeschütteten Samen weiter bis zur
Keimfähigkeit (Bsp. Papaveraceae-Sippen: Fumaria [Erdrauch] benötigt 8 Tage, Corydalis [Lerchensporn] 10
Monate Nachreife)
"

cyclamen samen haben doch kein eleiosom wenn ich das jetzt richtig erinnere. ???
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z6b
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pearl

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #9 am: 01. Dezember 2008, 22:29:57 »

Cyclamen und Blausternchen werden von Ameisen verbreitet. Wie sonst sollte das gehen? Die Cyclamen, die ich ich beobachtet habe hatten alle sehr weiche und feuchte Samen, die bald nachdem sie aus ihrer Hülle gefallen waren keimten. Dass dabei im Grunde sofort eine kleine Knolle erschien führe ich darauf zurück, dass die im Samen schon mit der nötigen Zellsaftmenge versorgt worden ist.
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Crispa †

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #10 am: 01. Dezember 2008, 22:37:57 »

derartige Aussaaten mache ich möglichst frisch in Kies meiner Terrasse. Da keimt und wächst alles ganz hervorragend ohne mein zutun.
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Liebe Grüsse Crispa

oile

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #11 am: 01. Dezember 2008, 22:40:57 »

Ich habe heute alle Violasamen + Jeffersonia und noch ein paar mehr Kaltkeimer ausgesät, die Töpfchen abgedeckt und in eine schattige Gartenecke gestellt. Nun harre ich mal der Dinge, die kommen mögen. Ich nehme an, dass ich sie nicht bei Frost wieder irgendwohin räumen muss.
Oder sollte ich sie gleich in den Geräteschuppen verfrachten??
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

pearl

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #12 am: 01. Dezember 2008, 22:45:50 »

wenn von Nachreifung von Embryonen die Rede ist, dann sind das für mich immer noch Zustände unter denen das vermutlich geschieht, die deutlich physiologischer sind als die in einer Papiertüte.

Ich bezweifel genau wie du knorbs, dass ein eingetrockneter Embryo sich wieder belebt und wächst.

Mistelbeeren halten sehr lange ihre Feuchtigkeit, auch in den Zimmern. Beeren, die reif sind und abfallen können noch lange auf der Erde, die im Februar noch reichlich feucht ist, in ihrem Zustand eingefroren sein.

Ausgetrocknete Samen mancher Pflanzen keimen eben nicht mehr. Sie sind tot. Dazu könnte auch Cyclamen gehören. Ich habe kaum Lust es auszuprobieren, aber ich werde es tun.
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pearl

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Re:Gibberellinsäure
« Antwort #13 am: 01. Dezember 2008, 22:49:50 »

Crispa, ich halte es genau wie du für das beste, gleich an Ort und Stelle ohne Verluste auszusähen.

Bei raren Sachen ist es natürlich eine Versuchung es über Samen zu probieren. Solch schwierige Sachen versuche ich dann eher als Pflanze zu ergattern und dafür zu sorgen, dass die dann das nötige selber in die Wege leitet.
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