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News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
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|22|2|Hobbys haben selten etwas mit Vernunft zu tun. (biosphäre)

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Autor Thema: Staubfeines Saatgut  (Gelesen 3793 mal)

fars

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #15 am: 30. Januar 2009, 08:21:56 »

Wie funktionieren denn diese Saatplatten.
Werden die auf das Substrat gelegt und dann mit der Saat bestreut?
Wo ist da der Vorteil gegenüber der direkten Einsaat ins Substrat?
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brennnessel

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #16 am: 30. Januar 2009, 09:08:21 »

meinst du solche, Asarina? so sehen meine multitopfplatten aus:
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Susanne

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #17 am: 30. Januar 2009, 09:35:28 »


Für die Aussaat von Lobeliensamen und ähnlichem Winzmaterial nehme ich meistens Vogelsand, aus dem ich die Muschelschalen vorher heraussiebe. Dann packe ich Sand + Samen in einen SalzZuckerstreuer und verteile damit die Mischung auf der geglätteten Erde einer Saatschale. Anschließend mit einer Sprühflasche duschen, das genügt.
Durch den Vogelsand auf dem dunklen Substrat kann man sehr gut erkennen, wo wie dicht gesät ist. Pikieren ist dann nicht mehr nötig.


« Letzte Änderung: 30. Januar 2009, 10:54:33 von Susanne »
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fars

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #18 am: 30. Januar 2009, 09:36:52 »

Sehr gute Idee, Susanne. Danke.
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Susanne

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #19 am: 30. Januar 2009, 10:55:48 »


Ich habe mir das Ding nochmal angeguckt, womit ich säe - ich glaube das wurde eher als Zuckerstreuer verkauft. Die Löcher sind etwa 1 mm im Durchmesser. Notfalls muß man die Löcher halt etwas aufbohren.

« Letzte Änderung: 30. Januar 2009, 10:56:10 von Susanne »
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oile

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #20 am: 30. Januar 2009, 11:24:21 »

Vielleicht ginge auch ein Pfefferstreuer - dann ohne Beimischung von Vogelsand.
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Ich habe Besseres zu tun!

Bis jetzt ist alles  gut gegangen, sagte der Mann, als er am 12. Stockwerk vorbei fiel.

Susanne

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #21 am: 30. Januar 2009, 11:41:49 »



Der Sand hat außer der Markierfähigkeit noch einen weiteren Vorteil - er verhindert, daß das staubfeine Saatgut an den Wänden der Streudose hängen bleibt.

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knorbs

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #22 am: 30. Januar 2009, 17:50:03 »

also von staubfeinen samen würde ich erst bei orchideen-, pyrola- oder orobanchesamen sprechen ;D.

calceolaria falklandica hatte ich letztes jahr ausgesät. kann mich zwar nicht mehr an die genaue größe erinnern, aber die aussaat war kein problem. ich streue meist direkt aus dem samentütchen oder zwischen daumen + zeigefinger, wie wenn man salz auf's butterbrot streut ;D. für irgendwelche "sonderaktionen" würde mir da zeit + nerven fehlen. hier die aussaatschale mit calceolaria falklandica sämlingen. ob noch was aufläuft, wenn's wieder wärmer ist wird man sehen, aber auch so reicht mir die ausbeute. es sind aber einige kaputt gegangen, weil ein eichhörnchen drin gebuddelt hat (oberer bildrand 2 vertiefungen, die man aber bei dem kleinen foto nicht besonders erkennt).
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z6b
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Susanne

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #23 am: 30. Januar 2009, 18:04:14 »



Begonien, du hast die Begonien vergessen...

Wenn ich anschließend in Einzeltöpfe pikiere, ist die gleichmäßige Aussaat natürlich nicht so wichtig wie zum Beispiel bei Lobelia erinus, von deren Saatbeet nach em Auflaufen nur noch "Stücke" abgepflückt und gleich an Ort und Stelle gepflanzt werden. Da hat man bei gleichmäßiger Aussaat einfach mehr und bessere Portionen.



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knorbs

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #24 am: 30. Januar 2009, 18:18:01 »

Begonien, du hast die Begonien vergessen...

ich säe doch kein unkraut aus susanne ;D ...("hardy begonias produce enough seedlings to populate your shade garden and those of all your neighbors.")
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Susanne

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #25 am: 30. Januar 2009, 19:35:10 »



Es ging ums Sprechen, nicht ums Säen...



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Paulownia

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #26 am: 31. Januar 2009, 09:45:00 »

Tapetenkleister oder anderes wasserlösliches Gel.

Samen einrühren, Plastikstüte damit füllen, eine Ecke anschneiden und das Gel sähen.

Ist so in etwa wie Gesichtspeeling (da sind ja auch staubfeine Sandkörner drin) und Spritzbeutel für Sahne ;D
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LG Margrit
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thegardener

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #27 am: 01. Februar 2009, 01:16:44 »

Coole Idee ! Schimmelt das nicht ?
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Paulownia

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #28 am: 01. Februar 2009, 09:09:19 »

Wenn Du es unmittelbar vor der Aussaat zubereitest,nein. Ist ja wasserlöslich. Habe es jedenfalls bei mir noch nicht beobachten können.
Ich bevorzuge statt Tapetenkleister Gleitgel auf Wasserbasis. Da bin ich mir sicherer, daß kein Zusatz drin ist.
Gleitgel bekommst Du im Sex-shop :-[, ist das gleiche Zeug was der Arzt zum Ultraschall nimmt.
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LG Margrit
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thegardener

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Re:Staubfeines Saatgut
« Antwort #29 am: 01. Februar 2009, 15:41:52 »

*LOL* ich stelle mir schon vor wie ich im einschlägigen Laden nach Gleitgel für den Samen frage ;D .
Aber im Ernst : vielen Dank für den Tipp! Das ist wirklich genial , so kann ich das Saatgut wenigstens genauer dosieren und kann dann doch die Einzelssaatpaletten nehmen :D . Bei den winzigen Jungpflanzen würde ich ungern pikieren müssen und nach meinen Erfahrungen im letzten Jahr ist die Verlustrate bei mir sehr hoch. Da geht es viel besser die Jungpflanzem einfach schon mit kleinem Ballen umzusetzen.
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