Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
01. Juli 2021, 06:39:18
Erweiterte Suche  
News: "Das Leben ist kein Ponyschlecken"  (Zwiebeltom)

Neuigkeiten:

|15|5|Es ist auch ein relativ geringer Unterschied, ob es gar kein grünes Auto gibt oder ob man selbst es nicht hat. (Tara)

Seiten: 1 [2]   nach unten

Autor Thema: Gehölz-Vermehrung: Was geht leicht, und wie geht es?  (Gelesen 6641 mal)

Albizia

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 3990
  • Rheintal, RLP, 8a, 70m üNN
Re:Gehölz-Vermehrung: Was geht leicht, und wie geht es?
« Antwort #15 am: 09. Dezember 2008, 00:04:06 »

@alle: Was funktioniert denn noch unter Amateur-Bedingungen? Ist ja schon allerhand zusammengekommen hier; aber es gibt sicher noch mehr Gehölze, die sich mit Trick 17 (aber ohne Profi-Equipment) vermehren lassen, oder?
Als Amateur probier ich auch immer mal was aus. Geklappt hat bei mir bisher die Vermehrung aus Stecklingen von:

-Philadelphus virginalis, Pfeifenstrauch
-Viburnum opolus var. roseum, Schneeball
-Cornus alba, Hartriegel
-Jasminum nudiflorum, Winterjasmin
-Punica granatum, Granatapfel

Zeitpunkt des Stecklingsschnittes war immer so Mai/Juni z.B. von Rückschnitt/Auslichtungsschnitt nach Blüte)

Gesteckt hab ich in Tontöpfe, Durchm. 15-20 cm, 2/3 altes Substrat, 1/3 Sand. Je 3-5 bleistiftdicke Stecklinge 3-4 Internodien tief in die Erde, von diesen die Laubblätter zuvor entfernt. Ebenso oberirdisch 3-4 Internodien belassen, diese Laubblätter jedoch jeweils auf 1/3 Größe zurückgeschnitten.
Topf im Garten schattig gestellt, den Sommer über gut feucht gehalten. Hatte keine Abdeckung darüber gegeben.
Im Winter geschützt aufgestellt, aber draußen gelassen (bis auf Punicum granatum, der kam in den ungeheizten Keller).
Nächstes Frühjahr dann bei Erfolg den gesamten Topfinhalt auspflanzen....(Philadelphus läßt sich gut so vermehren, ziehe davon jedes Jahr Stecklinge zum Verschenken.)

Meine Obstgehölze wie schwarze Johannisbeere und Jostabeeren hab ich ebenfalls aus Stecklingen gezogen, allerdings früher im Jahr vor Laubaustrieb direkt im Gartenboden in schattiger Lage gesteckt und ein Jahr später erst sonnig verpflanzt.

2 mal Clematis (Hybride "Rouge Cardinal", und viticella "Etoile violette") hab ich durch Absenker im Blumentopf neben der Mutterpflanze vermehrt. Einen Trieb der Ursprungspflanze im Spätfrühling nur wenig zurückgeschnitten und durch einen mit Sand/Substrat gefüllten Topf rein und wieder rausgeleitet und weiterwachsen lassen. Topf bis zum Herbst gut feucht gehalten, auch über Winter weiter an der Mama belassen und erst im nächsten Frühjahr von Mama getrennt und stark zurückgeschnitten. Hat 2 mal geklappt, die so vermehrten Pflanzen sind schon einige Jahre alt.
Gespeichert

hanninkj

  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 802
    • Homepage Ton Hannink
Re:Gehölz-Vermehrung: Was geht leicht, und wie geht es?
« Antwort #16 am: 09. Dezember 2008, 19:27:41 »

@Querkopf, Stecklinge am Besten im Fruehjahr.

Sehr wichtig ist beim Stecken dass junges Holz gebraucht wird und Stecktemperatur 25 Grad ist. Es ist nicht nur bei Clematis aber auch andere Pflanzen. So kann mann selbst Philesia stecken.
Gespeichert
Machen von neue Clematis Kreuzungen ist fuer mich wichtig.

jutta

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 1086
  • Ich liebe dieses Forum!
Re:Gehölz-Vermehrung: Was geht leicht, und wie geht es?
« Antwort #17 am: 10. Dezember 2008, 22:44:22 »

Aus Stecklingen habe ich vermehrt:
Lavendel
Thymus
Weigelia
Cornus
Buddleja davidii und alternifolia
Deutzie
Syringa
Lonicera
Clematis(teilweise auch Absenker)
Hydrangea
div Weiden
Viburnum bodnadense

Eigentlich werde alle im Frühjahr gesteckt, schattig und feucht gehalten.
Bei sehr trockenem Wetter habe ich über ganz mickrige Steckis Gläser gestülpt, im ersten Winter decke ich mit Reisig ab.

Jutta
Gespeichert

Garten-anna

  • Gast
Re:Gehölz-Vermehrung: Was geht leicht, und wie geht es?
« Antwort #18 am: 11. Dezember 2008, 10:54:18 »

2. Tamarix odessana (= T. ramosissima)
Blütezeit, versehentlich abgebrochener Zweig. "Gesteckt" in Wasser (durchsichtige 1,5-Liter-Plastikflasche), nach Ende der Blüte beiseite gestellt und vergessen - beim Aufräumen mit vielen weißen Würzelchen wiedergefunden. Umgesetzt in mit viel Sand abgemagerte Anzuchterde. Immer noch lebendig.

Lässt mich messerscharf schlussfolgern, dass Tamarisken besonders leicht wurzeln ;D. (Wäre aber natürlich gut zu wissen, zu welcher Jahreszeit das am sichersten funktioniert - kann jemand dazu was sagen?)

Genauso habe ich es auch gemacht im Monat Mai, ob daß jetzt nun ein Erfolgsmonat ist, kann ich dir auch nicht sagen. Es hat innerhalb von 14 Tagen geklappt.

Vermehrt durch Stecklinge habe ich Salbei, Thymian, Rosmarin, Lavendel und winterharte Fuchsie und Anaphalis triplinervis. Bei der Anaphalis waren ein paar Zweiglein abgebrochen, die ich in die Erde gesteckt hatte.


Gespeichert
Seiten: 1 [2]   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de