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Autor Thema: Der große Knödelthread  (Gelesen 18926 mal)

Ingeborg

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #15 am: 28. November 2005, 10:04:14 »

Kachlauzchen:

Kartoffelbrei vom Vortag aus echten Kartoffeln
1 Ei oder mehr je nach Kartoffelbreimenge
Mehl nach Bedarf und Gefühl
etwas Anissamen
zu einem handlichen Teig verkneten
flache Küchlein formen (ähnlich Buletten)
in Butter braten
mit Zimtzucker essen

Hmmmmmmmm



Kontrastprogramm
Pfälzer Leberknödel
Das mag ich nicht, danach musst Du guggeln

Ingeborg
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max.

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #16 am: 28. November 2005, 10:26:19 »

@ingeborg
kachlauchzen? wo kommen die denn her? ostpreußen?
Pfälzer Leberknödel - nach denen muß ich nicht googeln.die kenne ich so gut, daß ich sie vergessen habe in meiner liste.
gruß
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caro.

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #17 am: 28. November 2005, 11:06:53 »

Hier ein paar Rezepte aus meinem DDR-Kochbuch:

Kartoffelklöße

(gekochte Kartoffeln, Mehl, Salz, Muskat, 1 Ei, Weißbrotbröckchen, Salzwasser)

Ein Viertel der geriebenen Kartoffelmenge durch Mehl ersetzen, Gewürze, Ei und die durch Mehl ausgetauschten Kartoffeln locker verarbeiten. Klöße, mit gerösteten Weißbrotbröckchen gefüllt, formen und in leise siedendem Salzwasser gar kochen.


Grüne Klöße

(Kartoffel, Salz, Weißbrotbröckchen)

Ein Drittel der Kartoffelmenge zu dünnflüssigem Kartoffelbrei verkochen. Inzwischen die übrigen Kartoffeln roh in wenig kaltes Wasser reiben. So fest wie möglich ausdrücken. Sofort mit den gekochten Kartoffeln und Salz verrühren. Die aus dieser weichen Masse geformten Klöße mit gerösteten Weißbrotbröckchen füllen und in sprudelnd kochendes Wasser geben. 15 Minuten leise kochen und 10 Minuten ziehen lassen. Beim Einlegen der Klöße muss das Wasser ohne Unterbrechung kochen. – Die rohe Kartoffelmasse kann auch mit geriebenen kalten gekochten Kartoffeln und mit siedendem Wasser vermengt werden. Bei Verwendung eines sehr stärkedurchlässigen Tuches oder Kloßsackes ist es angebracht, der Masse etwas Kartoffelmehl zuzusetzen.


Kartoffelklößchen

(100 g Weißbrot, 40 g Butter oder Feinmargarine, 2 Esslöffel Mehl, 500 g geriebene gekochte Kartoffeln, 2 Eier, 1 Esslöffel gehackte Petersilie, Salz, Muskat)

Das würfelig geschnittene Weißbrot in der heißen Butter kurz rösten und mit den übrigen Zutaten vermengen. Kleine Klöße aus der Masse formen und in leise siedendem Salzwasser etwa 12 Minuten ziehen lassen.


Skubanki

(1 kg Kartoffeln, 100 g Kartoffelmehl, Salz, 125 g Butter oder Feinmargarine, 100 g gemahlener Mohn, 100 g Zucker)

Die geschälten Kartoffeln vierteln und mit siedendem Salzwasser bedeckt gar kochen. Sofort zerstampfen und mit Kartoffelmehl verrühren. Mit einem in zerlassene Butter getauchten Löffel kleine Klöße abstechen, mit der restlichen Butter begießen und mit Mohn und Zucker bestreuen. – Werden anstelle von Mohn und Zucker Kümmel und Salz verwendet, dann lassen sich Skubanki als Beilage zu Fleischgerichten auftragen.


Powidlknödel

(1 kg gekochte Kartoffeln, 125 g Mehl, 65 g Kartoffelmehl, Muskat, Salz, 60 g Margarine, 1 Ei, 30 g geriebene Semmel, etwa 250 g Pflaumenmus, 125 g trockener Quark, Butter, Zucker)

Geriebene Kartoffeln, Mehl, Gewürz, 30 g Margarine und Ei zu einem Teig verarbeiten und auf bemehltem Brett etwa 0,5 cm stark ausrollen. In der restlichen Margarine die geriebene Semmel leicht rösten. Auf nicht zu große Teigrechtecke Häufchen aus Semmelbröseln und Pflaumenmus setzen. Knödel formen und in leise siedendem, gesalzenem Wasser etwa 5 Minuten kochen und 10 Minuten ziehen lassen. Gut abgetropft auf einer vorgewärmten Platte anrichten, mit trockenem Quark bekrümeln, mit leicht gebräunter Butter beträufeln und mit Zucker oder Zimtzucker bestreuen. – Anstelle von Pflaumenmus und geriebener Semmel lassen sich die Knödel auch mit frischen Pflaumen, deren Steine durch Würfelzucker ersetzt wurden, füllen. In diesem Falle können gedünstete Pflaumen noch warm dazu gereicht werden.


Steirisches Kloßgericht


( 375 g Rauchfleisch, 1 l Wasser, 1 Stück Zitronenschale, 750 g Pflaumen, 130 g Stärkemehl, Salz, Zucker, 1 kg gekochte Kartoffeln, 200 g Mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 2 Eier, geröstete Bröckchen aus 100 g Weißbrot)

Das Rauchfleisch im Wasser gar kochen, dabei Zitronenschale zugeben. Die entsteinten, geviertelten Pflaumen in der Brühe auf kleiner Flamme garen. Das inzwischen klein geschnittene Fleisch zu den mit 30 g Stärkemehl gebundenen Pflaumen geben. Mit Salz und Zucker abschmecken. Die geriebenen Kartoffeln, das mit Backpulver gesiebte Mehl, Stärkemehl, Eier und Salz locker untereinander mischen. Entweder Semmelbröckchen zufügen oder die Klöße damit füllen. In siedendem, leicht gesalzenem Wasser gar kochen und mit den Pflaumen auftragen.


Grazer Kartoffelklößchen


(4 Tassen Kartoffelbrei, 2 Tassen gehakte Nüsse, 1 bis 2 Eier, Ausbackfett)

Kartoffelbrei, Nüsse und Ei gut vermengen, löffelweise abstechen und in siedendem Fettbad goldbraun ausbacken.


Dann gibt es noch: Butternocken, Slowakische Knödel, Speckklöße, Apfelklößchen, Pfannenklößchen, Semmelkloß, Bayrischer Serviettenkloß, Thüringer Serviettenkloß, Raffknödel, Haferflockenklöße, Karthäuserklöße, Grießnocken, Grießklöße, Kirschknödel, Gefüllter Serviettenkloß, Gebratene Grießnocken, Böhmischer Semmelknödel.
Falls da Interesse besteht, bescheid sagen.

LG
Caro
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max.

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #18 am: 28. November 2005, 12:06:32 »

liebe knödelschwestern (ein knödelbruder hat sich ja nicht gemeldet),
allerherzlichsten dank für eure rezepte.
daß der deutschsprachige raum solch eine überfülle an knödligem erzeugt hat, überrascht mich doch. für das weihnachtsprojekt hätte ich jetzt schon mehr als genug vorschläge, aber falls noch jemand etwas einfallen sollte, könnte man den thread zu einer vollständigen sammlung aller bekannten knödel/kloßvarianten erweitern. diese sind ja häufig auf regionen beschränkt und außerhalb fast unbekannt, sodaß die meisten nicht in standardkochbüchern zu finden sind.
gruß
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Irisfool

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #19 am: 28. November 2005, 12:11:25 »

Ich blicke da nicht mehr so ganz durch , aber sind die "Halbseidenen" schon erwähnt? wenn nicht , melden!
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max.

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #20 am: 28. November 2005, 12:12:25 »

nein!nein!nein!
sofort posten!
gruß
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Irisfool

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #21 am: 28. November 2005, 12:13:25 »

Ich mach mich auf die Suche !
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Ingeborg

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #22 am: 28. November 2005, 12:14:21 »

@ingeborg
kachlauchzen? wo kommen die denn her? ostpreußen?

Treffer!

Frach mich blos nicht wie der Name zu deuten ist.

Den Königsberger Klops hat glaub ich auch noch keiner erwähnt ... .
« Letzte Änderung: 28. November 2005, 12:16:21 von Ingeborg »
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Günther

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #23 am: 28. November 2005, 12:22:07 »

Kachlauzchen:
Kartoffelbrei vom Vortag aus echten Kartoffeln
Ingeborg

Wo gibts unechte Kartoffeln? ;D
Ist der Kartoffelbrei vom Vortag oder sinds die Kartoffeln, echt oder unecht? ::)
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max.

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #24 am: 28. November 2005, 12:25:26 »

@ingeborg,
Zitat
Den Königsberger Klops hat glaub ich auch noch keiner erwähnt ...
ja, wenn du lust hast, könntest du ja das rezept posten.
gruß
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Irisfool

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #25 am: 28. November 2005, 12:29:24 »

Halbseidene Knödel
750 g gekochte Kartoffeln
80g Mehl
80g Kartoffelmehl
etwas Milch
1 Ei
Salz
nach Belieben,geröstete Brötchenwürfel

Kalte Kartoffeln reiben , oder durch den Fleischwolf drehen( letzteres mach ich). Mit Mehl, Kartoffelmehl,Ei und je nach Bedarf etwas Milch zu Knödelteig verarbeiten. Knödel formen,nach Belieben in jedes Knödelinnere ein paar geröstete Brötchenwürfel drücken. Etwa 15 Minuten im beinahe kochenden Salzwasser ziehen lassen. Wenn sie raufkommen sind sie so gut als fertig.Am Besten geht es , wenn die Kartoffeln nicht frisch geerntet sind, aber Weihnachten müsste schon gehen ;)
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Anemone

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #26 am: 28. November 2005, 12:37:56 »

Ich finde die machen sehr viel Arbeit diese Knödel.

Im Supermarkt gibt es fertigen Klosteig in den verschiedesten Variationen. 8)

Da meine Familie keinen Unterschied wahrnahm, von wegen selbstgemacht oder gekauft, bleib ich dabei.

Semmelknödel werden natülich selbst gemacht.

Brätknödel für die Suppe, auch interessant???(Glaub das ist typisch schwäbisch.

LG Anemone

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Günther

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #27 am: 28. November 2005, 13:22:58 »

ALLES ist interessant.
Was mich nicht frißt, freß ich ;D
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Irisfool

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #28 am: 28. November 2005, 13:38:53 »

jetzt ist mir schlecht!
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Günther

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Re:weihnachtsknödelwahn
« Antwort #29 am: 28. November 2005, 13:44:51 »

Alter Hut.
In Hamburg und noch wo in Germanistan gibt es ein Spezialgeschäft für Hundefleisch. Importware aus China, nach eigener Angabe.
Auch im szt. Ostdeutschland/DDR war der Verzehr von Hundefleisch lange gebräuchlich, aktuell weiß ich nichts.
Beschauvorschriften gabs lange, so viel ich weiß, sind sie derzeit eher totes Recht.
Und ich trau mich wetten, den meisten "Feinspitzen" kann man gut zubereitetes Hunde- oder Katzenfleisch problemlos servieren -solange sie's nicht wissen.
Immer noch besser als lebende Muscheln.
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