So ein schön gemulchtes Beet, von einem glänzenden Schneckenzaun umrahmt, sieht doch hübsch aus. Ich schliesse das Umgraben ja nicht kategorisch aus, wenn z.B. mal ein Stück nicht gemulcht wird und dann hart wird, muss man es halt mal umgraben, auch Gründüngung muss wohl untergegraben werden. Was ich einfach nicht mache, ist im Herbst grossflächig Mist ins Beet und dieses zu dicken braunen Schollen umgraben, die dann in der Frostgare so langsam zerfallen. Das funktioniert zwar, aber da kommt wirklich alles durcheinander, also die ganzen Mîkroorganismen, die den Boden ja ständig lockern, müssen erst wieder mühsam dorthinkriechen, wo sie leben wollen.
Mag ja Ansichtssache sein und jeder sollte seinen Garten gestalten wie er es für schön und zweckmäßig hällt.Ob es was nützt sei dahingestellt.Ich hab auch eine Mulchfläche.Wird zu Kiesgarten umgestaltet.
Also ich grabe viel,oder fräße auch.Graben taten schon die Urgroßväter und die Bauern pflügten.Nun,seid nur noch im Dreck rumgescharrt wird,kommt es auch dazu,dass sich Mäuse und doch noch anderes Getier ausgebreitet haben.Einige Bauern kommen nun wieder zur Vernunft und pflügen tief.
Was ich umgrabe und Gründünger eingrabe (dieses Jahr Markstammkohl)ist so locker,dass ich im Frühjahr mit Leichtigkeit nur alles flüchtig durchgrubbern brauch und glatt harken.
Mit den Mikroorganismen?Ich glaube,die gab es schon früher,als der Bauer pflügte und der Gärtner grub.Warum sollte das anderst sein ?
Auf der einen Seite wird an die Mikro Organismen gedacht,auf der andern Seite wird fast rigeros gegen die EM gekämpft.Ich las da ein das Thema dazu hier im Forum.
Ich hab ja mehrere Gärten und es ist schon ein deutlicher Unterschied zu dem,den ich regelmäßig über Jahre grabe und so und den anderen,den ich vor 2 Jahren genommen hab ,wo auch nur drin rum gescharrt wurde.Aber den bekomme ich auch hin.
Also ist doch irgendwie was dran mit Grabungen und G.düngungen. Oder?


??
Frank