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Autor Thema: Lonicera kamtschatica - Maibeere  (Gelesen 124911 mal)

Tester32

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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
« Antwort #600 am: 31. Juli 2019, 23:30:14 »

Hallo Leute,

da ich noch gerne andere Sorten testen möchte, mein Platz aber begrenzt ist, werde ich bald einige Sorten entfernen. Es heißt nicht, dass sie schlecht sind, sie sind unter meinen Bedingungen aber definitiv keine Bestseller. Und das passt nicht zu meiner Strategie, ich bin auf der Suche nach Bestseller-Sorten und kann mangels Platz und Zeit nicht jede Sorte ausführlich ausprobieren. Wer Interesse hat, dem kann ich diese Sorten gerne schenken. Das wären:

* Silginka (RESERVIERT). Stand 2 Jahre still, ohne Zuwachs gab es kaum Beeren, konnte daher auch den Geschmack nicht einschätzen. Dieses Jahr ist die Pflanze förmlich explodiert, hat neue Triebe a 40-60cm bekommen, die Krone verdoppelte sich und nächstes Jahr sollte sie tragen. Die Pflanze hat einen aufrechten Wuchs.

* Borealis. Wuchs letztes Jahr gut. Der Geschmack hatte mich nicht überzeugt. Dieses Jahr ist die Wurzel beschädigt, neben der Pflanze ist ein Mäuseloch, die Blätter haben nicht vollständig ausgetrieben, blieben klein, eine Ernte gab es kaum. An einer neuen Stelle wird die Pflanze sicherlich wieder gut Wurzeln und Erträge bringen. Die Pflanze wächst eher kompakt.

* Stezhevchanka (RESERVIERT). War eine Falschlieferung von Gimolost.de. Hatte sie eingepflanzt, aber der Geschmack hatte mich nicht überzeugt, habe den Verdacht auf brüchige Blüten und sie bekommt Sonnenbrand bei hohen Temperaturen um die 40°C. Die Beeren sind groß, hängen bequem zum Pflücken, die Pflanze wächst gut und könnte produktiv sein. Die Pflanze hat einen aufrechten Wuchs.

* Bakcharskij Velikan (RESERVIERT). Unter meinen Bedingungen hatte ich im 6en Jahr nur 300g Beeren bekommen. Zum Vergleich, eine polnische No-Name brachte bereits im 3en Jahr 500g. Die Pflanze wächst sehr langsam, dünne Zweige werden im Winter oft abgebrochen. Eventuell ist der Boden oder der Platz nicht optimal. Mein Gefühl sagt mir, dass die Pflanze im Halbschatten und einem humosen Boden sich besser fühlen könnte, evtl. ist ihr die Vollsonne zuviel. Übrigens, der Geschmack ist dieses Jahr sehr gut. Die Beeren hängen unbequem zum Pflücken. Die Pflanze ist klein und kompakt.

* Fialka. Entweder stimmt bei mir die Sortenechtheit nicht, oder die Sorte ist hoffnungslos veraltet. Die Beeren sind klein und haben kaum Zucker. Die Triebe an der Außenseite der Krone neigen dazu, sich auf den Boden hinzulegen, müssen wahrscheinlich abgeschnitten werden.

Ich kann die Pflanzen alle verschicken, werde sie aber für den Versand stark zuschneiden. Sollte aber kein Problem sein, komplett abgeschnittene Haskaps mit guten Wurzeln treiben schnell und stark wieder aus.

Bis auf die Fialka sind die Sorten m.E. keinesfalls hoffnungslos, aber sie sind nicht die Renner und können z.B. mit der Wolschebniza und der Aurora unter meinen Bedingungen schlichtweg nicht mithalten.

Bei Interesse bitte per PN melden. Einzelne Pflanzen gehen natürlich auch. Ihr zahlt den Versand und ggf. die Verpackung, wenn ich keine kostenlose finde. Die Pflanzen schenke ich.

Liebe Grüße,
Tester


Die Amfora ist super. Im Herbst geblüht hat bei mir noch keine der drei Sorten und Krankheiten oder Mehltau hatte ich auch noch nicht.
Zuwachs, hm, nicht sehr viel. Der Strauch ist etwa Kniehoch, also relativ klein. Die Ernte hat sich dieses Jahr aber echt sehen lassen können. Ich kann keine genauen Mengenangaben machen, aber ich habe über zwei oder drei Wochen hinweg regelmäßig händevoll Beeren geerntet. Für so einen kleinen Strauch ist das doch beachtlich. Runterfallen tun sie nur bei Überreife, wenn man sie vorher nicht alle weg genascht hat. Geschmacklich war die Amfora jedenfalls die Beste, ähnlich der Siniglaska(ya), aber intensiver, süßer und komplett ohne bittere Note. Bei den reiferen Siniglaska(ya) Früchten ist die leichte Bitternote dann übrigens auch verschwunden, aber trotzdem war die Amfora einfach runder im Geschmack. Die Borealis war bis zum Schluss beißend sauer, irgendwie unangenehm, obwohl ich saures Obst sonst sehr gerne mag. Bequemlicheit beim Pflücken ist glaube ich etwas subjektiv. Die Beeren verstecken sich ganz gut unterm Laub, hebt man die Zweige aber ein wenig an findet man sie sehr leicht. Da der Strauch sehr klein ist muss man sich definitiv bücken, sofern man ihn nicht erhöht pflanzt.
Die Amfora ist vom Wuchs und den Blättern her etwas lichter als die Siniglaska(ya), was aber auch den Vorteil hat, dass man die Beeren etwas besser sieht.

Bild vom 20. Mai, seitlich von unten damit man die Beeren gut sieht. Das ist aber nur ein Teil des Strauchs.

Danke schön! Das hört sich doch tatsächlich ziemlich gut an, habe die Amfora nun auf meine Wunschliste aufgenommen.
« Letzte Änderung: 02. August 2019, 21:57:12 von Tester32 »
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Aethiopicum

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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
« Antwort #601 am: 01. August 2019, 14:49:19 »

Hallo Tester, ich hätte Interesse an Silginka, Stezhevchanka und Bakcharskij Velikan. Ich habe es vor Jahren schon einmal mit Maibeeren probiert, die Sorten weiß ich nicht mehr. Die Pflanzen sind mir aber leider alle durch Trockenheit und Hitze eingegangen. Ist ein Wochenendgarten, wo ich eben nur ab und zu gießen kann - das hat offensichtlich nicht gereicht. Jetzt würde ich es gerne an einer etwas schattigeren und feuchteren Stelle des Gartens, neben den Wassertonnen, nochmal probieren. Dafür brauche ich erstmal nicht gerade die besten Sorten - ich bin ja gar nicht sicher, ob es dieses Mal überhaupt besser laufen wird. Falls die Pflanzen gedeihen, kaufe ich mir dann einfach noch ein paar aktuellere Sorten dazu. Ich schicke mal parallel eine P.N.

Beste Grüße,
Aethiopicum
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Tester32

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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
« Antwort #602 am: 02. August 2019, 22:06:47 »

Hallo Tester, ich hätte Interesse an Silginka, Stezhevchanka und Bakcharskij Velikan. Ich habe es vor Jahren schon einmal mit Maibeeren probiert, die Sorten weiß ich nicht mehr. Die Pflanzen sind mir aber leider alle durch Trockenheit und Hitze eingegangen. Ist ein Wochenendgarten, wo ich eben nur ab und zu gießen kann - das hat offensichtlich nicht gereicht. Jetzt würde ich es gerne an einer etwas schattigeren und feuchteren Stelle des Gartens, neben den Wassertonnen, nochmal probieren. Dafür brauche ich erstmal nicht gerade die besten Sorten - ich bin ja gar nicht sicher, ob es dieses Mal überhaupt besser laufen wird. Falls die Pflanzen gedeihen, kaufe ich mir dann einfach noch ein paar aktuellere Sorten dazu. Ich schicke mal parallel eine P.N.

Beste Grüße,
Aethiopicum

Hallo Aethiopicum,

habe Dir die 3 reserviert. Die Stellen neben Wasserquellen sollen für Haskaps gut sein. Bei mir wuchs auch die Planze am besten, die am nähesten zum Wasserhanh war.

@Alle:

Meine Mutter hat es geschafft, dieses Jahr von der veralteten Blue Moon, die Lubera vertreibt, einen stolzen Liter Beeren zu pflücken.  :o Und behauptet sogar, diese seien groß gewesen. Neben der Blue Moon hat sie noch die Slowaken Altai, Amur und die Russen Wolschebniza und Leningradkij Velikan. Interessanterweise blühen die Russen und Slowaken alle deutlich früher und die Blütezeit überschneidet sich wenig mit der Blue Moon. Wie dem auch sei, ich musse den Liter Beeren erwähnen, um objektiv zu bleiben. Die Mutter stört es nicht, die Beeren im dichten Busch auf den Knien zu pflücken, sie wird die Pflanze behalten.
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Aethiopicum

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Re: Lonicera kamtschatica - Maibeere
« Antwort #603 am: 06. August 2019, 17:46:44 »

Super, vielen Dank!  :) Dann hoffe ich, dass ich mit der neuen Stelle mehr Erfolg habe...
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