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News: Solange man nach Wollmäusen noch suchen muss, lohnt das Putzen nicht wirklich. (Fromme-Helene)
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News: Solange man nach Wollmäusen noch suchen muss, lohnt das Putzen nicht wirklich. (Fromme-Helene)

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Autor Thema: Quittengelee, Quittenbrot und was man sonst noch machen kann...  (Gelesen 81216 mal)

brennnessel

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #15 am: 18. Oktober 2004, 08:30:38 »


Zitat
@Re-Mark: verführerisch!
Echt...!!!! ::)
Aber ich hatte bis jetzt immer das Problem, dass das Quittenbrot bald anfing, pickig zu werden und alles klebte zusammen ... >:(!!! - Ich versuchte es schon so oft: immer dasselbe! Drum habe ich es aufgegeben. Sollte ich es doch zu wenig lange getrocknet haben?? Ich habe schon alle möglichen Rezepte ausprobiert - immer mit demselben "Erfolg" .....

Dass ja niemand mehr auch nur eine einzige Zierquittenfrucht verkommen lässt! :o:
Man kann besten Zitronensaftersatz machen, indem man die Früchte roh in Scheiben schneidet, sie abwechselnd mit Zucker in ein Glas schichtet. Nach ca. 3 Tagen seiht man den entstandenen Saft ab. Die Quittenreste verwende ich noch zu Apfelkompott (gebe sie aber nach dem Kochen wieder heraus). Der Saft (verdünnbar)ist im Kühlschrank lange haltbar, wenn genug Zucker dabei ist.
LG Lisl
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #16 am: 18. Oktober 2004, 09:16:17 »

Wir kochen Kerngehäuse+Schalen getrennt vom Fruchtfleisch aus, nehmen den Saft von beidem für Gelee und das (abgetropfte) Fruchtfleisch für Quittenbrot.

Hervorragende Idee Robert! :D
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Re-Mark

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #17 am: 18. Oktober 2004, 10:21:36 »

Aber ich hatte bis jetzt immer das Problem, dass das Quittenbrot bald anfing, pickig zu werden und alles klebte zusammen ... >:(!!!

Auf unserem Quittenbrot bildet sich auch immer Sirup, meinst du das? Den kratze ich manchmal mit einem Teigschaber ab, danach wird das ganze gewendet: Backpapier von oben drauf, auf anderes Blech oder Brett stürzen, altes, nun oben liegendes Backpapier abziehen, weitertrocknen. Das Zeug klebt trotzdem sehr.

Eine meiner Großmütter hat ihre Bleche mit Quittenbrot immer auf die Nachtspeicherheizungsöfen gestellt. Also nicht im Backofen getrocknet. Das Quittenbrot wurde viel heller, auch Geschmack und Konsistenz waren anders. (Allerdings kam es auch mal vor, daß es irgendwie angegoren schmeckte.) Jedenfalls scheint mir so eine 'Heizungstrocknung' eine bessere Konsistenz und weniger Sirup zu liefern als Backofentrocknung.

Das mit dem getrennten Auskochen von Schalen und Fruchtfleisch hat sich wirklich bewährt. Früher haben wir alles komplett gekocht und nach dem Abtropfen durchs Sieb gestrichen. Das entfällt jetzt komplett. :)
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brennnessel

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #18 am: 18. Oktober 2004, 11:02:21 »

genau, Robert, das meinte ich, dass es obenauf immer wieder "saftelt"! naja, wo heuer die Quitten soooo schön sind, werd ich es doch wieder einmal versuchen! Aber jetzt brauch ich alle Trockenplätze erstmal für die Walnüsse!
Ich erinnere mich an das Quittenbrot einer Tante, welches sie immer zu den Weihnachtskeksen legte. Es war wie Gummi( ;))-Zuckerl, klar durchscheinend und sooooooo gut - und fest! Das versuchte ich so oft nach zu machen......- siehe oben :( !
Das mit dem Getrenntkochen werde ich nächstes Mal machen! Klingt sehr praktisch!
LG Lisl
« Letzte Änderung: 18. Oktober 2004, 11:03:07 von brennnessel »
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #19 am: 29. Oktober 2004, 18:12:39 »

Kurze Zwischenfrage an alle Quittengeleekocher:

Wie lange kocht ihr eigentlich die zerkleinerten Quitten? Habe sie gerade (Kerngehäuse getrennt, wie Robert es beschrieben hat) aufgesetzt. :)
Habe was von 45 Minuten bis 4-5 Stunden gelesen... ::)
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brennnessel

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #20 am: 29. Oktober 2004, 18:24:37 »

Hallo Nina!
Habe alles gekocht, bis es weich war - Schalen und Kerngehäuse - und die geschälten Fruchtviertel extra. Ist ein super Tipp,Robert!Hab nicht extra auf die Uhr gesehen , aber ich glaube, es war keine halbe Stunde lang.......
Nach dem Abseihen der "Abfälle" mischte ich diesen "Saft" zu den gekochten Früchten, pürierte das mit dem Mixstab und kochte es ziemlich lange mit dem beigefügten Gelierzucker (hab doch lieber solchen genommen!) so lange, bis es anfing, anzulegen (mag ja nichts anbrennen lassen ;)!)
Bernhard muss ich leider enttäuschen: Gelee ging sich einfach keines mehr aus, weil noch ein paar Bekannte unbedingt auch mal Quitten probieren wollten ...
Das Pürierte strich ich dann auf Backtrennpapier und nun ist es schon tagelang im Backrohr, zeitweise auf 70° eingeschaltet..... es soll mal Quittenbrot werden. Sieht aber noch immer recht pickig aus.... :( - und wird von selbst immer weniger (ich muss ja oft probieren, ob es schon bald passt......)
Wieviele kochst du jetzt ein,Nina?
Viel Spaß und guten Erfolg! ;) Lisl
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2004, 18:27:52 von brennnessel »
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #21 am: 29. Oktober 2004, 18:32:30 »

Verstehe jetzt nicht Lisl. Du hast den Saft mit dem Pürierten vermischt?
Ich wollte Gelee und Quittenbrot machen.

Aus dem Saft wird doch Gelee und der pürierte Rest wird das Quittenbrot. ???

Zitat
Wieviele kochst du jetzt ein,Nina?
Knappe 3 Kg. Werde es einfach in kleinen Kaperngläsern abfüllen... 8)
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brennnessel

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #22 am: 29. Oktober 2004, 18:39:10 »

Ja, Nina, weil es sich sonst für Quittenbrot nicht ausgezahlt hätte!
Ein Blech voll ( anfangs 1,5 cm hoch) wollte ich doch zusammenbringen! Müsste ja so auch fest werden, nachdem das erste Gelee eh fast schnittfest wurde!
Es wird immer dunkler, je länger es im Rohr ist!
Ich habe übrigens die Kerne aufbehalten und werde sie wieder aussäen..... Letzten Winter brachte ich aber leider nur einen Sämling durch, die anderen fielen irgendwann mal um....
LG Lisl
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #23 am: 29. Oktober 2004, 19:25:14 »

Aach so, verstehe. ;)
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brennnessel

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #24 am: 29. Oktober 2004, 19:29:18 »

..und? wie schmeckt ´s? der duft ist ja bei dieser arbeit auch nicht zu verachten, gelt? machst du dann aus den früchten quittenbrot oder mus?
lg lisl
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #25 am: 29. Oktober 2004, 20:00:04 »

Ich mußte die Kochaktion zwecks abendlicher Nahrungsaufnahme kurzfristig abbrechen.
Werde später berichten, ob es schmeckt. ;)

Ja, der Duft ist toll! :D
Ich wollte Gelee und Quittenbrot machen. Allerdings kann ich das Brot erst morgen machen weil wir nicht mehr genügend Zucker im Haus haben. ::)

Ich glaube wir sollten einen Rezeptethread starten... :P
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #26 am: 29. Oktober 2004, 22:36:42 »

Lisl, es ist köstlich geworden. Der richtige Duft beim Kochen ist aber erst nach der Zuckerbeigabe entstanden. :P

Hier meine "Vorräte". :D
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Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #27 am: 29. Oktober 2004, 22:37:39 »

Und noch ein Blick ins Probiertöpfchen.
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Iris

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #28 am: 29. Oktober 2004, 22:40:46 »

Lisl, es ist köstlich geworden.

Freut mich, Nina. Sieht sehr schön aus, der warme Bernsteinton! Ich konnte lange nach meinen Geleekochaktionen das Produkt nicht mehr sehen. Geht mir aber immer so beim Kochen von süßen Dingen ::).

Grüße
Iris
« Letzte Änderung: 29. Oktober 2004, 23:04:52 von Iris »
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Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?

Nina

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Re:Eine Ode an die Quitte
« Antwort #29 am: 29. Oktober 2004, 22:42:05 »

Zitat
Ich konnte lange nach meinen Geleekochaktionen das Produkt nicht mehr sehen.

Warum das denn? ???
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