Ja, die ist ziemlich dunkel. Wenn Du die beiden ohne vermittelnde dritte Farbe setzt, wird's ein ziemlich scharfer Kontrast.
Aber wir brauchen uns nichts vormachen: Eine Pflanze, die gar keine Konkurrenz hat und gut gefüttert wird, wird immer üppiger blühen, als eine, die unmittelbare Wurzel-Nachbarn hat. Es kommt halt darauf an, was man noch als "ausreichend blühend" bezeichnen möchte. Clematis-Anfänger höre ich oft schon bei 5 viticella-Blüten "Oh und Ah!" sagen. Ein Clematis-Routinier sieht erst ab 30 Blüten aufwärts einen veritablen Blütenerfolg ...

Die Wahrheit liegt so oft (auch) im Auge des Betrachters.
Ich habe auch schon zwei bis drei Clematis zusammengesetzt und habe folgendes beobachtet: Im Freiland geht es - wie oben schonmal erwähnt - bei gutem Boden und ausreichend Futter und Wasser ganz gut, wenn Abstand von etwa 30 Zentimetern zwischen den Pflanzen liegt und die sonstige Wurzelkonkurrenz nicht zu hoch ist (etwa durch Gehölze, in die die Clemmen wachsen sollen).
Im Kübel geht es
relativ gut, aber es braucht Futter, Futter, Futter – und der Kübel muss groß genug sein! Bis zu drei geht, zwei ist besser, dann gibt es auch so schnell keine Ermüdungserscheinungen. Nach fünf Jahren wurden einige Hybriden etwas müde. Man kann versuchen, umzupflanzen oder auszupflanzen. Manche mögen das aber nicht, und verabschieden sich oder treiben erst ein Jahr später wieder aus. Ist ein Glücksspiel.
Grüße
Dorea