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Autor Thema: Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung  (Gelesen 24290 mal)

Günther

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #15 am: 13. September 2004, 13:22:19 »

Besteht eventuell auch die Gefahr von Unterspülungen?
Wenn der Hang nicht begangen werden wird, kann man nach alter Autobahnböschungssitte mal mit einem Maschenzaun mechanisch sichern und dann nach Lust & Laune möglichst ausläufertreibende Gewächse setzen. Dazu bieten sich manche Weiden, etliche Wildrosenarten, für Leichtsinnige sogar Brombeeren an. Auch Schlehen breiten sich gut aus.
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Bergfrosch

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #16 am: 13. September 2004, 13:33:07 »

Wegen dem wegspülen: Habe vor kleine Terassen aus einzelnen Holzstämmen anzulegen. Darin können dann auch die neuen Gehölze gepflanzt werden.

Die Idee mit dem Maschendraht finde ich gut. Kann man da normalen Draht verwenden, der auch für die Zäune verwendet wird? Muss man dabei etwas beachten? Einfach das Geflecht mit U-Eisen auf den Boden fixieren?

Von Brombeeren kann ich ein Lied singen... auf der andren Seite des Grundstücks kämpfe ich gegen den Brombereneinfall aus dem Wald... schrecklich. Rücke ihnen jeweils mit der Motorsense zu Leibe. Sehr anstrengend - da auch dort sehr steil - und mit geringem Erfolg...
« Letzte Änderung: 13. September 2004, 13:34:03 von Bergfrosch »
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Hortulanus

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #17 am: 13. September 2004, 13:34:16 »

Völlig problemlos, immergrün und bezaubernd mit seinem Fruchtschmuck wäre Cotoneaster. Mit dieser Art könnte man sogar variieren: Bodendecker und aufrecht wachsende Sträucher mit zum Teil grazilem Wuchs.

Eine völig andere Lösung wäre die Anlage eines separaten Gartenteils. Auch wenn der Abhang nicht einsehbar ist, ließe er sich möglicherweise doch für einen Ziergarten-Teil nutzen. Ich selbst hatte in meinem früheren Garten auch einen Hang, in den ich diagonal eine Natursteintreppe verlegen ließ. Auf beiden Seiten waren dann Pflanzensammlungen angelegt, die man auf der Treppe durchschreiten konnte.
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kap-horn

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #18 am: 13. September 2004, 13:38:54 »

Zur Unterpflanzung kann ich dir Waldsteinia geoides? - die horstige Art mit kleinen hellgelben Blüten - empfehlen. Wintergrün, trockenheits- und schattenverträglich - und ein mörderisches Wurzelsystem. Habe vor kurzem welche umgepflanzt. Ächz!
Karin
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bernhard

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #19 am: 13. September 2004, 13:48:01 »

nun, das hängt sicher davon ab, wielviel man sich "kümmern" mag und wie viel man "investieren" mag. für den ziergartenfall findest du hier sicherlich schon viele threads mit zahlreichen anregungen (zb hier ein cornus-thread mit preziosen aus diesem bereich). die meisten davon wäre für einen "wilden" hang wohl zu teuer.

für den fall, dass es dir wirklich nur um den bewuchs geht und du nicht - so wie ich oder hortu - gerne durch deine sammlung von gehölzen wandern magst, kommen noch andere hartriegel wie cornus alba oder cornus stolonifera frage. auch bei den ahornen gibts günstige und hübsche beispiele, die in deinem fall passen, wie zb acer ginnala.

Zitat
Völlig problemlos, immergrün und bezaubernd mit seinem Fruchtschmuck wäre Cotoneaster. Mit dieser Art könnte man sogar variieren: Bodendecker und aufrecht wachsende Sträucher mit zum Teil grazilem Wuchs.

in der tat oft unterschätzt und wegen dem abc-gärtner-ruf in die falsche schublade gesteckt. da gibts schätze! wie zb der wunderschöne c. bullatus, der vom insektenbeflug im vergleich zu anderen cotoneaster nochmal die latte höher legt. allerdings sollte man bei c. die extreme anfälligkeit für feuerbrand nicht vergessen. vor allem bei flächiger pflanzung. die kann dann plötzlich hinüber sein. in manchen gebieten darf man ihn auch nimmer pflanzen. er wird bei uns sogar als "zeigerpflanze" für feuerbrand speziell beobachtet.

Zitat
kämpfe ich gegen den Brombereneinfall aus dem Wald... schrecklich.
;D ;D ;D

ach ja: auf einen sambucus würde ich auch nicht verzichten!

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Konstruktiven Gruß,
Bernhard

Günther

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #20 am: 13. September 2004, 14:20:38 »

Man kann ganz ordinären billigen Maschendrahtzaun verwenden, vor allem, wenn der Hang später kaum begangen wird. Im Extremfall verrostet das Ganze nach vielen Jahren und bis dahin ist der Hang schon fest genug. Luxusmenschen nehmen beschichteten und verzinkten Gitterdraht dazu und glauben, ihn später mal entfernen zu können - nur geht dann der Bewuchs mit ;D
Eine weiter unbeliebte Methode für Böschungen: Reynoutria/Fallopia. Sehr gute Insektenweide ;D
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Iris

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Re:Optimale Bepflanzung zur Hangbefestigung
« Antwort #21 am: 13. September 2004, 23:06:22 »

Eine seltenere, edle Böschungsbepflanzung ist die ausläufertreibende Aesculus parviflora. Auch eine Bienenweide. Und bekommt keine Miniermotten!
Wächst aber anständig flott nach vorne!
Davor könnte man mit Rodgersia aesculifolia einen Spass machen und das Blatt aufgreifen. Oder den gleichen Spass mit Sambucus und Rodgersia sambucifolia ;D.

Alberne Grüße
Iris
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Was juckt es die Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr kratzt?
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