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News: Manche Leute sind gerade noch aufgeklärt genug, um an Gespenster nicht zu glauben, aber immerhin imZweifel, ob nicht vor hundert Jahren noch welche existiert haben. (Arthur Schnitzler)
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21. Oktober 2018, 20:57:24
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Autor Thema: Marssonina bei Äpfeln  (Gelesen 3874 mal)

Isatis blau

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #60 am: 07. Oktober 2018, 14:09:21 »

Jetzt müssten wir das nur noch unseren Gutmenschen, Salonökologen, und Schreibtischtätern in der Politik klarmachen...!

Das Problem ist doch, dass man immer mehr Aufwand betreiben muss, wenn man eine Obstwiese erhalten will. Früher konnte ich schorfempfindliche Sorten pflanzen, die unbehandelt wuchsen und gute Früchte brachten, heute kann ich zusehen, wie unbehandelte Bäume in der Nachbarschaft langsam aber sicher eingehen. Was passiert mit den Hanglagen, wenn dort keine Obstbäume mehr gedeihen?
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cydorian

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #61 am: 07. Oktober 2018, 15:35:37 »

Statt Neuzüchtungen, die dann ausnahmslos jedesmal in Golden Delicious-Sossen enden hätte ich lieber die Verbesserung alter Sorten mittels Cisgenese, falls es identifizerbare Resistenzgene gegen Marssonia bei Äpfeln gibt. Wurde beim Schorf schon 2011 gemacht und dann auf Eis gelegt, hat keine Akzeptanz. Das ganze "Genzeug" ist halt komplett bäh. Bleibt also ein reiner Traum und am Ende kriegen die Bioplantagen einen Pink Lady II mit ein bisschen mittels Genmarker eingezüchtetem Resistenzträger (sowas zählt in der öffentlichen Meinung als harmlos), den Rest des Obstbaus interessiert das eh nicht weil Fungizidbehandlungen Standard sind.

Hanglagen, Obstbäume in der Landschaft - das ist so oder so schon abgehakt und abgängig, ob mit oder ohne Marssonia. Man kann nur noch versuchen, kleine private Museen zu betreiben. Ausführlich besprochen hier: https://forum.garten-pur.de/index.php/topic,63812.0.html

Nachtrag: Noch ein Link dazu - https://www.transgen.de/forschung/1471.apfel-gene-apfelschorf-feuerbrand.html
« Letzte Änderung: 07. Oktober 2018, 15:44:46 von cydorian »
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Isatis blau

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #62 am: 07. Oktober 2018, 17:58:49 »

Danke für den Link. Das klingt gut, aber ob was daraus wird? Wäre Hoffnung für ein paar kleine private Museen.
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Rib-Huftier

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #63 am: 07. Oktober 2018, 20:07:28 »

Im Prinzip hast du Recht, solange auf die veränderten Pflanzen keine Patente erhoben werden.
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Rib-3sel

thuja thujon

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #64 am: 10. Oktober 2018, 21:10:10 »

Wenn keiner ein Patent drauf anmeldet und es frei verfügbar bleibt, es sich trotzdem keiner drum kümmert und weiterverfolgt, ist auch nix gewonnen.
Die Museen müssen wohl gucken dass sie auch mal neue Austellungsstücke irgendwo aufgabeln.
Mein Friesenheimer Eulenapfel sieht heuer wieder sehr gut aus. Selbst auf M9 und nur 4 mal gegossen sind die Früchte recht groß geworden, der heute vom Baum war fast so saftig wie eine Birne.
Wenn andere Museen an Reisern interessiert sind, PN.

PS: ich könnte mir in den Hintern beissen den Ontario dieses Jahr nur einmal okuliert zu haben. 3 Bäume wären noch zuwenig gewesen.
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Rib-Huftier

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #65 am: 10. Oktober 2018, 23:47:58 »

Das Eine hat mit dem Anderen nix zu tun
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Rib-3sel

b-hoernchen

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Re: Marssonina bei Äpfeln
« Antwort #66 am: 20. Oktober 2018, 23:05:30 »

Hat eigentlich jemand eine Idee für einen guten, saftigen, marssininaresistenten Herbstapfel - also Ernte im September, Genussreife bis ca. November?
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Es dürfte mal wieder regnen - so ein richtiger Landregen, das wäre toll!
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