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Autor Thema: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)  (Gelesen 1480410 mal)

cydorian

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #435 am: 04. April 2010, 23:42:06 »

für den regionalen vertrieb von tafeltrauben sehe ich durchaus chancen, höhere erlöse sind möglich.

In der Praxis ist es schwierig. Sieh dir mal die Grosshandelspreise von Tafeltrauben an. Glaubst du, die rücken dir die eine Kommastelle nach rechts, wenn du mit guter Ware ankommst? Kannst du gleichmässig hohe Mengen liefern? Hast du die Logistik und die Zeit für Lieferungen in Läden oder Grossmärkte? Kannst du mit dem Einzelhandel verhandeln? Oder willst du wochen/monatelang in der Erntesaision ab frühmorgens einen Marktstand aufbauen, um selbst zu vermarkten, nachmittags dann ernten, nachts den Papierkram erledigen und an Abrechnungen sitzen? Wenn du erfolgreich bist, bist du auch flexibel genug um mit steigender Konkurrenz und veränderten Anforderungen zurechtzukommen? Die "early adopter" sind selten die, die das Geschäft machen. Im Gegenteil, das sind die, für ihre Ertlingserfahrungen und Eisbrecherdienste teuer bezahlen.

Eine Anlage aufziehen ist kein Problem, wenn man die Investitionskosten tragen kann. Sich dann zu halten, Umsatz und Gewinne zu generieren von dem man leben kann oder so effizient zu arbeiten, dass man es im Nebenerwerb betreiben kann, wer das schafft vor dem habe ich höchsten Respekt.

Aus Geniessersicht ist die Sache klar: Das Zeug im Laden, "Italia", "Thompson Seedless", "Red Globe", "Barlinka"... meistens aromaarmer Schrott im Vergleich zum eigenen Anbau. Also müsste doch gute Ware Marktchancen haben. Wenns nur so einfach wäre... diverse verzweifelte Winzer versuchen ja auch längst, mit Tafeltrauben wieder mehr Boden unter den Füssen zu bekommen. Anbauerfahrung, Technik, Fläche und betriebswirtschaftliche Ahnung sind da ja schon vorhanden. Fakt ist, dass sie in dem knallharten Preiswettbewerb des deutschen Einzelhandeln keinen Fuss in irgendeine Tür bekommen. Das läuft ganz anders wie in der Schweiz, wo die heimischen Tafeltrauben ein Erfolg geworden sind. Es bleiben die Hofläden und andere Brosamen: http://www.zabergaeu-tafeltrauben.de/index.html
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jakob

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #436 am: 04. April 2010, 23:49:06 »

@cydorian
Ich brauche für 20 ar kein Traktor noch.Es reicht ein AS-mäher,SOLO spritze,5l sprüer,das krigt mann bei Ebay für ca 800 Euro.
Firma SPIESS-URANIA bittet spritzplan für TAFELtrauben und bittet spritzmitel in kleinen mengen.
Ich sehe das nicht so dramatisch.
Muss aber zustimen das weintrauben pro kilo zwischen 55 und 87 Cents ligen.Dafür tafeltrauben bis 3 euro pro kg.
In der Schweiz wird Muskat blau sehr erfolgreich angebaut.Warum bei euch nicht oder bei uns nicht?
Wenn Sie 10ar anlegen als Bio-trauben,nach fünf jahren werden begeisterte Menschen ihnen schon nachmachen.
Die meiste menschen bei uns die versucht haben auf tafeltrauben umzustegen,haben nur wenig erfolg gechabt.Zuwenig information gehabt für erziung an Obsttrauben.
In der nechsten 10 jahren werden immer mehr menschen obsttrauben erzihung verstehen und machen.
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cydorian

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #437 am: 05. April 2010, 08:55:14 »

Für welche Trauben gelten deine Preise? 2005 wurden für Tafeltrauben im Grossmarkt 70 bis 90ct bezahlt, ansonsten schwanken sie um den Mittelwert von 1,2 EUR. Beste Qualität bringt 30ct pro kg mehr, ebenso Biotrauben. Anbau mit T-Erziehung und Tropfbewässerung, häufigste Sorten Fanny und Muscat bleu.

Der Anbau ist schon vor zehn Jahren freigegeben worden und seither wird auch viel dafür getrommelt, in die Tafeltraubenproduktion eibzusteigen.
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jakob

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #438 am: 05. April 2010, 21:58:00 »

@cydorian
Du hast natürlich recht,was preise betrift.
Wir haben im Dorf ein Winzer,der ca 25ha Weinberg hat.Unter 7 Euro verkauft er keine flasche Wein.
Sogar 70% seines ganses Weines,verkaft er an einen Kunden,obwol im Supermarkt(Aldi,Lidl) bekommt man in Tetrapak 1,5l pack für 0,99Euro.

Wir müssen wirklich versuchen,die sorten zufinden,die besser aussehen und besser schmeken wie im Supermarkt.Dann werden unsere weinberge widerbelebt.
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flammeri

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #439 am: 10. April 2010, 20:32:22 »

Hallo zusammen,
jetzt brauche ich noch mal Eure Hilfe. Da ich keinen guten Platz mehr habe, muß ich alles nutzen, daher möchte ich 2 Reben an einen Rosenbogen setzen. Nur weiß ich nicht, ob sie sich eignen. Kurzum könnt ihr mir schreiben, welche nicht ganz so wüchsig sind und am Zapfen fruchten. Es suchen noch einen Platz: Einset seedless, Himrot, Canadice, Century und Beauty seedless.
Vielen Dank im voraus Lisa
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trauben-freund

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #440 am: 10. April 2010, 20:48:24 »

@flammeri

wo hast du denn beauty seedless her?!

himrod sollte lang geschnitten werden!

century trägt am zapfen sehr gut , würde sagen sogar besser als lang. schneid sie nur noch kurz, so 7-9 augen pro stock, der hat 1m um sich auszudehnen.


einset und canadice tragen auch kurz (in veitshöchheim gesehn). bei mir mit viel glück erste beeren, letztes jahr gepflanzt. gerade einset überzeugt durch aromavielfalt. manchmal reiner erdbeerton, dann wieder kaum und sehr aromatisch, manche sagen es geht sogar richtung vanille.

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flammeri

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #441 am: 11. April 2010, 17:10:41 »

@traubenfreund:
Danke Dir für die Infos. Alles andere per PN.
LG Lisa
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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #442 am: 18. April 2010, 15:22:46 »

Die osteuropäischen Sorten außer Rhea sowie NYM, Glenora und Callastra lassen die Knospen schwellen. Bei den anderen Sorten tut sich noch nichts.
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trauben-freund

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #443 am: 19. April 2010, 19:54:04 »

@dietmar

da bin ich mal froh, dass es nicht nur mir so geht und ich wieder (neidisch) auf die so weit fortgeschrittenen vom klima bevorteilten schaue. die woche soll es aber frost geben, deswegen ist es vllt. gar nicht so schlecht, dass die reben (erst) beim schwellen sind. heute 20°C, wenns noch paar solche tage hat wird wohl auch bei mir langsam das grün im weingarten einziehn.

hardle, NYM, Venus und esther am weitesten, andere noch im tiefschlaf




hab mal meine liste komplettiert aber nur mit sortennamen, keine neuen beschreibungen
« Letzte Änderung: 19. April 2010, 19:55:53 von trauben-freund »
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Urmele

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #444 am: 20. April 2010, 19:18:22 »

Jetzt wirds spannend!
Am weitesten ist bei mir die Naranczisu, da gehen die Knospen schon auf.
An allen anderen sind die Knospen schon dick geschwollen, sogar an den dreien, welche mit eine Wühlmaus kurz nach der Pflanzung dicht oberhalb der Wurzeln abgebissen hatte. Die hatte ich dann einfach auf gut Glück in Töpfe gesteckt (war noch ungefähr 10 cm Stengel von der Unterlage dran) und den Austrieb auf 2 Augen zurückgeschnitten.
Nur beim Phillip ist noch gar nichts zu sehen, weiß noch nicht mal, ob er den Winter überstanden hat.
Ich kanns kum noch erwarten, immerhin ist es das erste Mal, dass in meinem Garten Trauben wachsen!
Hoffentlich wirds nicht mehr zu kalt, vielleicht gibts sogar schon ein paar Beeren zum kosten.... :D

Übrigens, die Maus hat das Attentat nicht überlebt, da kenn ich keinen Spass >:(
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #445 am: 20. April 2010, 21:00:15 »

Übrigens, die Maus hat das Attentat nicht überlebt, da kenn ich keinen Spass >:(

also meine katzen mögen mäuse :D.....zum fressen gern. ;D
vlt. überwachsen die abgefressenen stellen mit kallus.
eine katze nutzt die reben als klettergerüst, um sich am fenster lautstark bemerkbar zu machen.
dabei brach eine bogrebe. es ist erstaunlich, wie schnell der heilungsprozeß verläuft.
voraussetzung ist eine stelle mit intakter rinde und einer verbliebenen holzbrücke.

hier in "west-sibirien" sind einige knospen von Naranczizu im wollestadium.
Gunnesch und Lidi haben bbch 12 erreicht, gefolgt von Olympiada mit bbch 10.

mein Catalpa Bignonioides zeigt noch keine entwarnung. :-\
wenn er austreibt ist die nachtfrostgefahr gebannt.
die genannten rebsorten wachsen allerdings im schutz der südwand.

[td]

Gunnesch 20.04.2010

[/td]
[td]

Lidi 20.04.2010

[/td]
[/table]
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Urmele

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #446 am: 21. April 2010, 06:10:02 »

Oh, sind Deine schon schön :D
--------------------------------------------------------------------------------
Zitat von: Werner987

also meine katzen mögen mäuse :D.....zum fressen gern. ;D
hier in "west-sibirien" sind einige knospen von Naranczizu im wollestadium.
[quote

Die mag unser Dicker auch er lauert ihnen sehr geduldig auf und manchmal "spendiert" er mir großzügig eine...
Nur Wühlmäuse sind ja feige, die trauen sich nie raus.

Hihi, wenn Du in Westsibirien gärtnerst, sinds bei mir die Nordalpen...
Hoffe einfach auf unser Mikroklima und dass es keine so kalten Nächte mehr gibt.
« Letzte Änderung: 21. April 2010, 06:10:59 von Urmele »
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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #447 am: 21. April 2010, 21:15:07 »

@werner987

Du musst in einer warmen Ecke von Sibirien wohnen. Bei mir ist noch keine Rebe auch nur annähernd so weit.
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #448 am: 21. April 2010, 23:34:58 »

@Dietmar

ein gepflasterter hof mit windschutz ermöglicht höhere temperaturen als in der umgebung.
allerdings funktioniert das nur zuverlässig bei wolkenfreiem, sonnigen himmel.

im vergleich der monatstemperaturen im gartenjahr hatte ich 2010 manchmal die rote laterne (messung in 1,50 höhe im schatten). neben den wintern sind die kontinentalen sommer in Sibirien auch nicht zu unterschätzen. ;) ;D
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trauben-freund

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #449 am: 23. April 2010, 13:27:09 »

@werner

dein vegetationsvorsprung ist der wahnsinn :o war gestern in einem fränkischen weinbaugebiet, da waren die reben nicht annähernd soweit, bestimmt 7 tage hinterher. wind zerstört übrigens die besten mikro-klimata. müsste nachschaun aber schon bei wenigen km/h ist der effekt des hitzestaus wieder dahin.


@all

wie sieht es bei euch mit frostschäden nach dieser sehr kalten nacht aus?? manchmal hat es auch seine vorteile nicht ganz soweit zu sein! wenn alles gut läuft rechne ich bei einigen mit dem öffnen des 1. blattes so mitte/ende nächster woche.



habe bei mir alles geschnitten/gebogen und den boden umgestochen incl. düngung mit entec. das weinjahr kann von mir aus kommen :) frostschäden deutlich reduziert im vergleich zum vorjahr. fast alle ruten treiben gleichmäßig.



wer eine ebene fläche hat könnte mal schrägerziehung richtung süden und entsprechend dem sonnenstand ausprobiern, soz. einen steilhang simuliern. soll sehr viel bringen!!
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