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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)
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19. Oktober 2017, 19:57:33
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News: Ausnahmen sind nicht immer Bestätigung der alten Regel; sie können auch die Vorboten einer neuen Regel sein. (Marie von Ebner-Eschenbach)

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Autor Thema: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)  (Gelesen 1237068 mal)

Dietmar

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7110 am: 19. Mai 2017, 22:42:48 »

Zitat
Quatsch, Dietmar. Die frostfestesten Rebzüchtungen entstanden zum Beispiel in den USA.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die meisten US-Sorten nur eine mittlere Frostfestigkeit besitzen. Alles andere ist nur Phantasie. Die Zuchtziele bestehen ja nicht darin, die gezüchteten Sorten an der Grenze zu Kanada anzubauen (Ausnahme: Gebiete am Pazifik). Alle von mir getesteten US-Sorten außer Ontario sind bei mir erfroren. Auch das "Literaturstudium" brachte nichts sinnvolles über US-Sorten für mich hervor. Ich hatte eine Reihe von Links über amerikanische Sorten gepostet, aber ich weiß nicht, ob die noch funktionieren:
http://forum.garten-pur.de/index.php/topic,29998.0.html

Alle diese Links hatte ich damals analysiert und mittlerweile habe ich bestimmt die Dreifache Anzahl von Rebschulen in aller Welt virtuell besucht. Wie Du siehst, habe ich mich mit der Materie ausführlich beschäftigt und schreibe nicht nur irgendwelche nicht belegte Behauptungen.

In der Regel habe US-Sorten sehr kleine Trauben und Beeren und einen deutlichen Fox-Geschmack. Außerdem ist das Fruchtfleisch oft gallertartig. Die US-Sorten sind für mich gestorben.

Auch die Ontario-Beeren esse ich deswegen nicht und mache daraus nur Gelees. In meiner Plantage hätte ich die Ontario schon längst gerodet, aber bei mir ist es ein Bäumchen auf der Wiese. Dabei gehört Ontario noch zu dem Besten, was in der USA gezüchtet wurde.

Die z.T. sehr hohe Frostfestigkeit der russischen und ukrainischen Sorten ist durch jahrzehntelange Auslese und die Einkreuzung mit Amurreben erreicht worden.

In Russland werden nicht nur im Gebiet des schwarzen Meeres Wein und Tafeltrauben angebaut. Selbst in Moskau und in Sibirien werden Reben angebaut und da ist es im Winter deutlich kälter als in den Anbaugebieten der USA. Selbst in Finnland, Schweden und Norwegen gibt es Rebschulen und damit auch Anbauer, z.T. aber in unbeheizten Gewächshäusern. Allerdings haben diese extrem frostfesten Sorten (bis -40 °C) auch nur kleine Trauben und Beeren. Der Weinberg (kein Gewächshaus, nicht nur einzelne Reben von Fans) mit dem wahrscheinlich kältesten Klima in der EU befindet sich in Sabile in Lettland. Ich hatte diesen Weinberg selbst besucht und dann davon hier im Forum berichtet. Dort wird in im Winter auch bis zu -35 °C kalt.
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zwerggarten

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7111 am: 20. Mai 2017, 02:08:59 »

Sollte also Seriös sein.

mit deinem fast komplett zusammengestrichenen beitrag ist nun aber nicht mehr nachvollziehbar, dass du einen ibäh-verkäufer meintest, der irgendwie mit winorosl  in verbindung zu stehen scheint... ;)
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lustgärtner und hedonist – das original seit 2007

moin

silesier

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7112 am: 20. Mai 2017, 14:22:25 »

Sollte also Seriös sein.

mit deinem fast komplett zusammengestrichenen beitrag ist nun aber nicht mehr nachvollziehbar, dass du einen ibäh-verkäufer meintest, der irgendwie mit winorosl  in verbindung zu stehen scheint... ;)
Das hab ich schon geschrieben, hinter diesem Händler versteckt sich Rebschule aus Polen und der versucht auch über ebay verkauft. Wenn jemand direkt bei denen kauft kann versucht Preis aushandeln bei ebay nicht. Mir lohnt sich bei denen kaufen aber nur dann wenn ich im Polen bin, dann bestimmt bezahle nicht für Reben fast 10€ wie bei ebay.
« Letzte Änderung: 20. Mai 2017, 14:28:16 von silesier »
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traubanix

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7113 am: 20. Mai 2017, 22:42:46 »

ach georg,das ist dein vorteil...du kanndt polnisch...
...hab bei slovplant mal wieder 140 euro  gelassen...traubenmaniak...traubenjäger...  .
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guggi

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7114 am: 21. Mai 2017, 00:26:33 »

Danke für das Angebot Silesier, werd ich evtl sogar darauf zurück kommen. Neu war jetzt für mich nicht die Rebschule selbst, sondern eben daß man ohne große Übersetzung in ebay kaufen kann und dort sogar direkt auf Deutsch beschrieben wird, UND eben, daß veredelte Pflanzen angeboten werden.
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traubanix

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7115 am: 21. Mai 2017, 17:12:56 »

...hab heut ausgebrochen und formiert...
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traubanix

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7116 am: 21. Mai 2017, 17:14:56 »

...reihe für reihe,teure zeit...ober zwingeng auf dem weg zu tafeltrauben...
« Letzte Änderung: 21. Mai 2017, 17:16:49 von traubanix »
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Schalli

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7117 am: 22. Mai 2017, 20:17:23 »

Hallo Tafeltraubenfreunde,

mal eine kleine Frage, wenn Ihr an einer stelle zwei neue Triebe abgehen habt welchen brecht Ihr aus - den schwächeren (was logisch wäre), den Inneren o. äußeren bei gleicher Stärke ?

Danke
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silesier

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7118 am: 22. Mai 2017, 20:59:30 »

Klar, lässt man der Stärksten. Aber wenn diese Sorte Lakemont oder Isabela ist kann man beiden lassen.
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Siebenstein

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7119 am: 23. Mai 2017, 07:08:19 »

Bei Doppeltrieben immer einen entfernen. Man lässt logischerweise immer den stärkeren Trieb der beiden - oder den, der am schönsten und aufrechtesten aus dem Holz rauswächst.
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Weinbergeule

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7120 am: 23. Mai 2017, 18:45:25 »

Hallo Tafeltraubenfreunde,

mal eine kleine Frage, wenn Ihr an einer stelle zwei neue Triebe abgehen habt welchen brecht Ihr aus - den schwächeren (was logisch wäre), den Inneren o. äußeren bei gleicher Stärke ?

Danke
Nach meiner Erfahrung kannst Du nur den scwachen äußeren entfernen. Wenn der kräftige Trieb ausgebrochen wird, kann der schwache mit geschädigt werden. Die unteren Triebe lassen sich
viel leichter entfernen.
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Tschubi

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7121 am: 23. Mai 2017, 19:24:05 »

Hallo zusammen,

ich wollte euch mal den Stand meiner 4 kleinen Reben vom letzten Wochenende zeigen, welcher leider nicht so dolle ist. Bei zweien bin ich noch bissl am bangen ob das noch was wird. Keine der Reben hatte zum Zeitpunkt der Spätfröste offene Knospen bzw. frische Triebe. Bei Muromez wäre es evtl. der Fall gewesen, die hatte ich aber nochmal (eig. zu spät) zurückgeschnitten. Sorry, die Bilder sind nicht der Hit, da auf die Schnelle mit dem Handy gemacht.

Elegant sverhranny macht sich aktuell am Besten, obwohl diese meines Erachtens den schlechtesten aber evtl. den geschütztesten Standort hat. Gepflanzt letzten Herbst.



Elegant sverhranny 1



Bei Liwia geht jetzt auch was. Gepflanzt auch vergangenen Herbst. Hier hab ich nun die erste Frage. Wenn so extrem dicht an der Veredelung Triebe kommen, woher weiß ich dann eigentlich ob das nicht ggf. ein Trieb der Unterlage ist? Oder kann das nicht sein?



Liwia 1




Liwia 2



Bei Muromez hab ich noch Hoffnung, obwohl ich hier noch nicht konkret erkennen kann ob die Knospen noch ok sind. Muromez wurde Herbst 2015 gepflanzt, musste aber nochmal von vorne starten.



Muromez 1



Himrod ist aktuell mein größtes Sorgenkind. Hier kann ich nur mit ganz viel Optimismus direkt am Ansatz der Veredelungsstelle was kleines Grünes rausschimmern sehen. Sollte genau dort ein Trieb entstehen stellt sich mir aber auch hier die selbe Frage wie bei Liwia. Himrod ist auch Herbst 2015 gepflanzt.



Himrod 1





Himrod 2



Grüße,

Tschubi
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Tschubi

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7122 am: 23. Mai 2017, 19:34:14 »

Zitat von: Weinbergeule link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]2877554#msg2877554 date=1495557925]
Zitat von: Schalli link=topic=[b
Link entfernt!1[/b]2876869#msg2876869 date=1495477043]
Hallo Tafeltraubenfreunde,

mal eine kleine Frage, wenn Ihr an einer stelle zwei neue Triebe abgehen habt welchen brecht Ihr aus - den schwächeren (was logisch wäre), den Inneren o. äußeren bei gleicher Stärke ?

Danke
Nach meiner Erfahrung kannst Du nur den scwachen äußeren entfernen. Wenn der kräftige Trieb ausgebrochen wird, kann der schwache mit geschädigt werden. Die unteren Triebe lassen sich
viel leichter entfernen.

Genau so wäre ich jetzt ohne viel Erfahrung auch verfahren, selbst wenn beide Triebe gleich stark sind. Hätte zu viel Bammel den Äußeren versehentlich zu verletzten wenn ich den Inneren entfernen würde. Also den Äußeren wegnehmen.
1min. Beitragsanzahl noch nicht erreicht
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Schalli

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7123 am: 23. Mai 2017, 22:06:32 »

danke für die Antworten , Tipps.
 
@Tschubi,
bei mir hat auch der Großteil Herbst 2016 gepflanzten Reben, aufgrund des warmen März und damit verbundenen zeitigen Austrieb Anfang Mai Frostschäden davongetragen (alles braun/schwarz- tot) ... jetzt haben alle bis auf eine aber neu ausgetrieben, siehe Bild
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thuja thujon

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #7124 am: 23. Mai 2017, 22:18:00 »

Warum dogmatisch den schwächeren Trieb wegbrechen?

Wenn der stärkere einer von denen ist, die vom Spätfrost verschont wurden, die anderen Triebe nur sehr verhalten nachtreiben, warum dann nicht den größeren weg?

Hier ist aktuell oft folgende Situation:
die Entwicklung bei den geschädigten Reben ist extrem ungleichmäßig.
2-3 Triebe pro Rebe wachsen seit dem Austrieb kräftig durch, Frost hat sie nicht komplett zurückgeworfen sondern nur gebremst. Die Triebe sind jetzt gut 50cm lang.

Die anderen Triebe auf den Reben sind erst 20-30cm lang, hinken also deutlich hinterher, sind in der absoluten Überzahl.

a) Wenn ich die langen ausbreche, können sich die kleinen gleichmäßig entwickeln und ich kann die Spritzungen wie Blattdüngung zur Blüte entsprechend so gezielt wie nötig machen. Es entwickelt sich alles recht gleichmäßig ohne viele unterschiedliche Stadien gleichzeitig auf einem Bogen.

Lasse ich die langen stehen und die kurzen müssen sich unterordnen, bringt mir das nicht unnötig schwache Triebe und anfällige Partien? Was letzendlich nur Kraft und zusätzliche Spritzungen nach sich zieht?
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gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
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