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Autor Thema: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)  (Gelesen 1469900 mal)

laguna

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8760 am: 21. Januar 2020, 10:26:00 »

Drei meiner Traubenstöcke wurden im Herbst gerodet:
1. Fanny, empfindliche Beeren, oft Fäulnis
2.Kernlose, rosa Sorte mit Trauben, die sehr unregelmäßig wachsen und reifen. An einer Traube immer grüne, halbreife und reife Beeren.
3.Eine weiße Sorte, die über und über Mehltau hatte. Sorte weiß ich nicht mehr und Pflanzenschutz will ich nicht ausbringen.

Es bleibt Muscat Bleu. 100 Organzabeutel reichten nicht aus.




« Letzte Änderung: 21. Januar 2020, 10:28:13 von laguna »
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thuja thujon

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8761 am: 22. Januar 2020, 00:27:56 »

Inzwischen sind auch die fünf vertikalen Triebe verholzt. Wie es jetzt allerdings weitergeht mit dem Schneiden, um dann vielleicht tatsächlich ein paar Trauben zu bekommen, keinen Schimmer. Gibt es da irgendwo eine halbwegs brauchbare Anleitung?
Ich fürchte für den konkreten Fall nicht. Du hast etwas viel stehen lassen letztes Jahr. Ich kann den Stamm bzw die Mitte nicht recht auf dem Foto erkennen, da will ich so nix konkretes sagen. Wenn du ein Foto nachliefern kannst, gerne auch ein aktuelles, so das man die Mitte und die ersten letztjährigen Triebe links und rechts erkennt, vielleicht mehr.

Wenn du mal nachlesen willst, hangel dich mal bei Fassadengrün durchs Menü.
https://www.fassadengruen.de/uw/weinreben/uw/rebschnitt/uw/weinschnitt/weinschnitt.htm
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Starking007

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8762 am: 22. Januar 2020, 07:59:42 »

Ja, so mit den Organzabeuteln sah es hier auch aus,
allerdings bei Venus, MB war etwas erfroren.
500 Beutel 20/30 waren teils zu klein....................
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Gruß Arthur

Starking007

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8763 am: 22. Januar 2020, 08:04:25 »

Inzwischen sind auch die fünf vertikalen Triebe verholzt. Wie es jetzt allerdings weitergeht mit dem Schneiden, um dann vielleicht tatsächlich ein paar Trauben zu bekommen, keinen Schimmer. Gibt es da irgendwo eine halbwegs brauchbare Anleitung?

Sieht doch nicht schlecht aus, lass heuer nur wenige Trauben dran, bei dem Boden ist er ab 2021 kräftig genug für viel Ertrag.
Bei der Versorgung wird sich ein Sommerschnitt nicht umgehen lassen.

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Gruß Arthur

Paradeiserin

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8764 am: 31. Januar 2020, 17:27:26 »

Suche frühe pflegeleichte Tafeltraube für Klimazone 6b  :)

Liebe Traubenexperten,
ich suche (als Geschenk für meinen Vater, wohnhaft in Zone 6b, eher trauben-unerfahren aber geschickt und lernfähig, Spritzmittelverweigerer  ;) ) eine möglichst früh reifende und sehr robuste Tafeltraube. Die gallertartige, großkernige dickschalige Isabella gibt es schon, ebenso Sorten die allesamt nicht reif werden, weil es im Herbst einfach zu früh kalt wird. Sie soll natürlich schmecken, muss aber absolut keine Feinschmeckersorte sein! Sie wird vermutlich an einer südseitigen Steinmauer gezogen werden.

Ich habe mich jetzt wirklich lange durch diverse Traubenthreads gearbeitet, und habe folgende Rebsorten in die engere Auswahl genommen:
- Lakemont
- Vanessa
- Venus
- evtl. Frumoasa alba, aber die reift später, oder?

Ich kann mich einfach nicht entscheiden, kann mir jemand Tipps geben, welche Sorte am ehesten meinen Voraussetzungen entspricht?  ???

Vielen lieben Dank!  :-*
Julia
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trauben-freund

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8765 am: 31. Januar 2020, 19:25:35 »

spritzmittelverweigerer..... da kannst du schon mal frumoasa und lakemont streichen.
venus ist auch etwas gallertartig. vanessa kleinbeerig mit leichtem foxton.

nicht sprizen bleibt nicht viel
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cydorian

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8766 am: 31. Januar 2020, 20:34:38 »

Lakemont könnte vielleicht nicht ganz ausreifen, aber die gehört zu den wenigen Sorten, die ohne Behandlung fast immer problemlos tragen.
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trauben-freund

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8767 am: 31. Januar 2020, 21:21:24 »

pölösky muskotaly werf ich dann mal als empfehlung in den raum. ist bei mir einer der robustesten und schmeckt herrlich
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sandor

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8768 am: 01. Februar 2020, 08:12:21 »

Meine pölösky habe ich gerodet, ist nie wirklich reif geworden.
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Urmele

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8769 am: 01. Februar 2020, 09:00:44 »

Druschba

Eine helle Traube mit einem wunderbaren Geschmack.
Ich bin auch in 6b zu Hause, sie steht an einer Steinmauer und wird jedes Jahr zuverlässig reif.
Außerdem ist sie die ganzen Jahre absolut gesund gewesen wenn nebendran Frumoasa vom Pilz aufgefressen wurde hat sie das nicht im Geringsten beeindruckt.

Einziges Manko, man sollte die Früchte unbedingt mit Beuteln schützen weil die Wespen auch ganz wild darauf sind.

       
« Letzte Änderung: 01. Februar 2020, 09:08:29 von Urmele »
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trauben-freund

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8770 am: 01. Februar 2020, 10:17:28 »

ich hör immer wieder dass pölösky nicht reif wird..... liegt bei mir in der reife knapp hinter venus, deutlich vor z.b. suffolk oder zeitgleich muscat bleu. druschba flog bei mir schon lange wegen oidium, sowohl holz als auch trauben. frumoasa hatte da gar nichts. so verschieden kann es sein.

amelie wäre auch sehr gute alternative. bei mir quasi eine weisse muscat bleu, genauso resistent und zeitgleich reif
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cydorian

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8771 am: 01. Februar 2020, 10:20:15 »

In 6b stimmt das sicher mit Druschba. Bei mir kriegt Druschba nach ein paar guten Jahren leider mittlerweile sehr häufig echten Mehltau. Warmes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit aber kein Regen gefällt dem Pilz sehr gut und das ist leider der Normalfall. Vorsicht übrigens dieses Jahr, der Pilz überwintert bei milden und feuchten WIntern ganz erstklassig. Der hat 2020 extrem gute Startbedingungen.
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allgaeu

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8772 am: 01. Februar 2020, 23:11:48 »

Suche frühe pflegeleichte Tafeltraube für Klimazone 6b  :)

Ich kann mich einfach nicht entscheiden, kann mir jemand Tipps geben, welche Sorte am ehesten meinen Voraussetzungen entspricht?  ???

Vielen lieben Dank!  :-*
Julia

Geschmack ist subjektiv.
Venus ist nach meinen Erfahrungen Idiotensicher. Frosthart, gesund und schmeckt gut. Bei Überlastung kann mal Stiellähme auftreten.
Mein Favorit ist aber Einsett Seedless. Ich hab noch die Vanessa und die Canadice. Das Erbeeraroma ist hier aber absolut angenehm. Einsett schmeckt einfach wunderbar. Viel besser als Vanessa. Canadice hat zuviel Foxparfüm.
Eine Traube die der Venus sehr ähnlich ist(Geschmack), ist die Jupiter. Sie hat sogar einen leichten Muskatton. Bei mir verrieselt sie etwas. Markant ist die extrem frühe Holzreife. Das Holz reift vor den Trauben. Auch nach harten Wintern treibt an der dünnsten Rutenspitze noch jedes Auge aus. Andere Sorten sind da bis auf den Stamm zurückgefroren. Sie reift zeitgleich mit Venus.
http://slovplant.sk/shop/de/Tafeltraubensorte-Jupiter?search=jupiter
https://www.ebay.de/itm/JUPITER-kernlos-Pilzfeste-Weintrauben-Trauben-Pflanzen/283767507021?hash=item4211dc884d:g:FV0AAOSwTbJdbU01
https://www.rebschule-schmidt.de/de/rote-tafeltrauben/tafeltraube-einset-seedless-kernlos.html
Drushba kenne ich auch. Sie ist robust, reift früh, und packt, wenn man sie hängen lässt, richtig viel Zucker rein. Schmeckt hervorragend.

Wer nicht spritzen will, sollte auf einen luftigen, sonnigen Schnitt achten. Auch im Sommer mal auslichten. Dschungel und Überlastung lieben alle Mehltauarten. Von Gurken, Kürbis Erdbeeren und Phlox fern halten.
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thuja thujon

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8773 am: 02. Februar 2020, 00:07:22 »

Kürbis und Co ist den Reben ziemlich egal. Der Mehltau der Rebe ist was anderes wie der Mehltau von x.

Stichwort im Sommer mal auslichten: wieviel Geiztriebe, grob geschätzt, machen bei euch in 6b die Traubentriebe?
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Urmele

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Re: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #8774 am: 02. Februar 2020, 05:23:11 »

Hier halten sich die Geiztriebe inzwischen in Grenzen. Früher sind sie gewuchert wie nichts Gutes. Das mag daran liegen, dass ich den Haupttrieb nicht mehr nach x Blättern hinter der Traube abschneide.

Es wird überhaupt wenig an den Trauben rumgeschnippelt. Im Frühjahr starker Rückschnitt, im Mai überzählige Triebe ausbrechen, fertig. Lediglich in der Traubenzone lasse ich keine Geize zu,
oberhalb dürfen sie wachsen.

Sommerschnitt gibt es nicht mehr, je mehr man an Reben rumschneidet um so mehr wuchern sie anstatt sich um ihre Früchte zu kümmern.

Mit Pilzen hab ich wenig Probleme, Schwefel, Phosfik und Soda reichen.
« Letzte Änderung: 02. Februar 2020, 05:28:26 von Urmele »
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