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Autor Thema: Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)  (Gelesen 1468889 mal)

sandor

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #285 am: 10. Oktober 2009, 18:19:10 »

Obwohl erst 2008 gepflanzt, waren Arkadia und Suzi erst letzte Woche mit je 2 kleinen Trauben vollreif. Bei Palatina habe ich noch keinen Ertrag.
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #286 am: 10. Oktober 2009, 18:45:21 »

@Dietmar

die Palatina ist bei einem bekannten gleichzeitig mit Lilla gereift - mitte september. die reben befinden sich dort auf einem geschützten innenhof.

in 7 km entfernung am Granoer weinberg hatte ich gesehen, daß die entwicklung der Palatina längst nicht mit der ebenfalls angepflanzten Lilla schritt hielt.
dort gab es (wie bei dir auch) winterfrostschäden an einigen rebsorten. Palatina scheint nach starker frosteinwirkung deutlich später zu reifen...wenn das holz teilweise geschädigt wurde.

Frumoasa Alba und Karoleva sind jetzt erntereif. beide sorten erinnern mich geschmacklich an die Königin der Weingärten, die ich damals nur wegen regelmäßig auftretenden spätfrostschäden rodete. die 2 neuen sind in dieser hinsicht weniger gefährdet und außerdem mehltautolerant.
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trauben-freund

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #287 am: 10. Oktober 2009, 20:06:26 »

ich würde auch gern mehr über dieses jahr mehr berichten können aber das hätte schlichtweg so gut wie keine aussagekraft. geschmacklich am besten schöne boznerin, schmeckte wie muscat bleu nur mit dünnerer schale und knackiger.


sulima frühreifer als fanny , zeigte sich robust, schmeckte wie sultanina bei beerengröße etwa wie die sultanina die man zur zeit im supermarkt kriegt.konsistenz ebenfalls gleich.

viktoria wurde bei mir reif aber vögel haben sie mir weggefressen. sehr sehr lockerbeerig trotz kaum verrieselung und tropfenförmige beerenform. ich habe die , die man überall auf dem markt kaufen kann. sehr fruchtiger geschmack, kein muskat, wenig säure.

frumoasa blieb bei mir trotz gesundem laub bei 55-60 oechsle stecken und schmeckt entsprechend, keine ahnung was da los war. an gleichem standort erreichten andere sorten bei gleicher reifezeit weitaus höhere zuckergehalte.



die extremen spätsorten theresa, moldowa, oudevi, pölösky und black frontignan wurden nicht reif. muscat hambourg zwar essbar aber keine vollreife. hier ebenfalls vogelfraß.
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flammeri

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #288 am: 11. Oktober 2009, 11:03:36 »

Hallo zusammen,
die von uns, die im Süden und Osten Reben anbauen, werden wohl nächste Woche auch Frost bekommen so wie ich auch. Für mich ein Glückfall, daß es erst so spät Frost gibt.
Ich weiß nicht obs am Kupfer liegt oder was anderem, zumindest verholzen die Reben recht schnell. Trotzdem werden die meisten nicht mehr den ganzen Jahreszuwachs schaffen.
Jetzt meine Frage als Anfänger: Wann soll ich diese anhäufen? Das was nicht verholzt ist abscheiden?
LG Lisa
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #289 am: 11. Oktober 2009, 15:02:58 »

nach dem ersten frost kannst du die reben anhäufeln, solange der boden noch offen und nicht gefroren ist.
besonders bei ungenügend ausgereiftem holz sollte man diesen schutz nicht zu zeitig aufbringen, um fäulnis zu vermeiden.
nach dem blattfall sind grün gebliebene triebe nutzlos, da sie im winter erfrieren. sie können abgeschnitten werden.
unter der abdeckung (erdkontakt) sollten zum jetzigen zeitpunkt keine frischen schnitte erfolgen!
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flammeri

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #290 am: 11. Oktober 2009, 19:14:02 »

@Werner:
Vielen Dank für die Tipps. Ich werde eh nur den unteren Stammbereich anhäufeln, den Rest müßte dann der Schnee abdecken, also so ca. 1,50 bis 2,00 m 8)
Übrigens habe ich nach langer Suche zur Wirkung des Kupfers gefunden, daß er die Zellwände stärkt und im Weinbau die Frosthärte verbessern soll.
Geschadet hat er zumindest nicht :-*
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #291 am: 22. Oktober 2009, 19:14:06 »

früher wurden in frostlagen oft oberirdische rebteile in nadelholzreisig eingebunden (habe ich irgendwo mal gelesen).
die wahrscheinlichkeit, 2 sehr strenge winter in folge zu bekommen, ist allerdings nicht besonders hoch. bei wenigen reben ist im ernstfall schnell ein schutz angebracht. reichlich schnee ist ein noch besserer kälte-isolator.

die blätter meiner weinreben sind bis jetzt noch nicht erfroren.

Pamiat Negrula ist seit mitte oktober reif.
an Naranczizu, Festivee, Katharina und Garant hängen noch ein paar trauben, die ich jetzt ernten muß. einzelne beeren dieser sorten beginnen zu faulen oder haben grüne schimmelflecken.

Pamiat Negrula, Georg, Muscat Garnier!!! und Muscat Hamburg sind noch sehr knackig und gesund. 8)
diese trauben werden am längsten auf den rebstöcken bleiben.


@Apfelfreund

ist deine freistehende Katharina noch reif geworden?
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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #292 am: 22. Oktober 2009, 21:47:25 »

@werner987

Offensichtlich wohnst Du viel südlicher als ich. ;D ;D ;D

Bei uns waren in den letzten 5 Jahren 3 extrem kalte Winter und 2 sehr milde. Mit der Wahrscheinlichkeit ist es also so eine Sache.

Seit 5 Jahren war der erste größere Frost im Herbst mit jedem Jahr zeitiger - meist schon Mitte bis Ende September. Dieses Jahr war das erste seit langem, in dem es im September keinen merklichen Frost gab. Dafür war der Kälteeinbruch im Oktober der kälteste seit 41 Jahren.
Bananen, Tomaten, Bohnen und Dalien sind erfroren und etwa 50 % der Blätter von den Reben liegen unten. Vom Rest ist die Hälfte zwar noch dran, aber tot.

So starken Frost, dass die Reben die Blätter verlieren, gab es sonst erst einen Monat später.

Globale Erwärmung - schön wärs. Die Sommer werden nur trockener und kürzer statt wärmer.

Oder Sachsen ist der Schlechtwettermagnet für Deutschland und dem Rest von Deutschland geht es deshalb wettermäßig ganz gut.

Wenn das so weiter geht, werde ich mich auch von den mittelfrühen Sorten trennen müssen.
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allgaeu

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #293 am: 22. Oktober 2009, 22:26:07 »

Hatte mich so gefreut, Die Jungpflanzen machten 3-4m Triebe mit kräftigen Augen. Viele Veredelungen sind angewachsen mit bis zu Daumendicken Ruten. Hab in Gedanken schon die Trauben im nächsten Jahr gesehen. Von den Jungreben war nur Kodrianka und Millenium ca. einen halben Meter verholzt. Die Triebe der Juliana und Primus sowie der allermeisten Veredelungen waren erst gelb als der Frost kam. Die Temperatursumme im Allgäu ist halt geringer. Aber auch das ungewöhnlich warme Wetter lies die Pflanzen bis zuletzt wachsen. Denke dass 80 bis 90 % der diesjährigen Ruten den Winter nicht überleben. In ungünstigen Regionen ist der Tafeltraubenanbau halt risikoreicher.

Grüße Hermann



Erstlingstraube von Juliane



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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #294 am: 22. Oktober 2009, 22:49:13 »

Gib nicht zu früh auf! Im letzten Winter waren wegen Temperaturen unter -32 Grad praktisch alle meine Reben bis auf eine oder 2 Knospen zurück gefroren. Zunächst sahen fast alle tot aus und die anderen haben im Frühjahr über das Austreiben berichtet und bei mir passierte zunächst nichts. Einen Teil hatte ich erst im vorigen Herbst gepflanzt, so dass keine Vegetationszeit mehr zum Verholzen war. Alle zurück gefrorenen Reben schlugen erst ca. 1 Monat später aus als bei den anderen Traubenfreunden mit gleicher Klimazone. Eine Juliane ist erst Mitte / Ende Mai wieder ausgetrieben.

Hauptsache Du bekommst genug Schnee und nicht nur trockene Kälte. Dann stehen die Chancen besser als Null.

Falls doch Reben erfrieren, dann tausche Dich mal mit unseren Polarwinzern aus (trauben-freund, flammeri). Vielleicht können die ein paar gute Tips geben.

Wenn man in Schweden und Finnland Trauben anbauen kann, dann auch bei Dir.
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #295 am: 22. Oktober 2009, 22:52:34 »

Die Triebe der Juliana und Primus sowie der allermeisten Veredelungen waren erst gelb als der Frost kam.

wenn mindestens 1 auge den winter übersteht gibt es noch hoffnung.

Offensichtlich wohnst Du viel südlicher als ich. ;D ;D ;D

nicht unbedingt. dein standort liegt aber viel näher zum südpol, wo es bekanntlich saukalt wird. ;) ;D

Bei uns waren in den letzten 5 Jahren 3 extrem kalte Winter und 2 sehr milde. Mit der Wahrscheinlichkeit ist es also so eine Sache.

ich bezweifle aber, daß deine tiefsttemperaturen auch 2007 und 2008 wie 2009 (in folge) um die -30 grad lagen. ::)

sooo spät scheint Solnoczka nicht zu reifen, wenn man die brix-werte des forum in Südostpolen vergleicht.
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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #296 am: 22. Oktober 2009, 23:01:30 »

@werner987

Mit dem Südpol hast Du recht. Vielleicht wandern bei mir bald Pinguine ein - es sei denn, denen ist es im Winter hier zu kalt. ;D

Vielleicht gebe ich meiner Solnoczka doch noch ein Jahr eine Chance. Ich werde sie mal samt Topf einbuddeln. Vielleicht gibt es im Frühjahr ein freies Plätzchen.
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Dietmar

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #297 am: 22. Oktober 2009, 23:14:01 »

Zitat
ich bezweifle aber, daß deine tiefsttemperaturen auch 2007 und 2008 wie 2009 (in folge) um die -30 grad lagen.

Auch in milden Wintern gibt es mal ein paar Nächte mit -15 - -20 Grad. In den Extremwintern waren es mindestens eine Woche nachts unter -20 °C und monatelang Dauerfrost. Und viel Schnee, der schützt, hatten wir nur letztes Jahr. Die unter -30°C waren zumindest bisher ein einmaliges Ereignis in der Dresdner Gegend in den letzten 800 Jahren. Schließlich haben wir hier Klimazone 7a und nur ein paar Kilometer weiter im Elbtal 7b (letzten Winter -27 °C).

In einem der beiden milden Wintern begann das Frühjahr schon Mitte Januar - in langen und strengen Wintern erst Mitte / Ende April.

Eine mögliche Erklärung für die vielen strengen Winter in letzter Zeit gibt es - während es bei Dir meist nicht so schlimm war.

Es liegt sicherlich an der Unmenge Windräder in den ehemaligen Tagebaugebieten in Brandenburg. Die propellern die ganze Polarluft zu uns. ;D ;D ;D
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max.

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #298 am: 22. Oktober 2009, 23:25:31 »

Zitat
...Die unter -30°C waren zumindest bisher ein einmaliges Ereignis in der Dresdner Gegend in den letzten 800 Jahren...
woher weiß man das so genau?
regelmäßige klimaaufzeichnungen gab es damals doch sicher nicht,
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Werner987

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Re:Tafeltrauben (Sorten und Anbauerfahrungen)
« Antwort #299 am: 22. Oktober 2009, 23:30:55 »

Es liegt sicherlich an der Unmenge Windräder in den ehemaligen Tagebaugebieten in Brandenburg. Die propellern die ganze Polarluft zu uns. ;D ;D ;D

gute nachricht:
das tut mir aber leid.

schlechte nachricht:
in diesem jahr wurden hier in ortsnähe 8 windräder aufgestellt - keine guten aussichten für dich. :'(

an den kältesten tagen hatte ich etwas glück, weil hier z.z. hochnebel vorherschte.
diese "dicke suppe" reduzierte die wärmeabstrahlung des bodens.
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